Fantasy,  High Fantasy,  Rezension

Wächter der Runen 1

Schon allein Klappentext und Cover haben mich richtig neugierig auf dieses Buch gemacht, deshalb wollte ich es unbedingt lesen.               Inhalt Finn ist Kopfgeldjäger und sein neuer Auftrag soll ihm endlich genug Geld einbringen, dass er nach Baltora ziehen und dort ein angesehener Bürger werden kann. Dafür muss er nur die Abtrünnige Ravanea ausfindig machen und sie lebendig dem Imperium ausliefern. Doch dann lernt er Ravanea kennen und sie ist so ganz anders, als er sich eine Feindin des Imperiums vorgestellt hat. Was hat die junge Frau nur angestellt, um so wichtig für die…
Dieses Buch hat mich wirklich von Anfang bis Ende mitgerissen und völlig überzeugt. Es ist durchweg spannend, die Charaktere sind vielschichtig und so manche Überraschung hat mich unvorbereitet getroffen. Am Schluss bleibt nur ein Wunsch offen: Ganz schnell die Fortsetzung lesen zu können.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Dieses Buch hat mich wirklich von Anfang bis Ende mitgerissen und völlig überzeugt. Es ist durchweg spannend, die Charaktere sind vielschichtig und so manche Überraschung hat mich unvorbereitet getroffen. Am Schluss bleibt nur ein Wunsch offen: Ganz schnell die Fortsetzung lesen zu können.

Schon allein Klappentext und Cover haben mich richtig neugierig auf dieses Buch gemacht, deshalb wollte ich es unbedingt lesen.

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Finn ist Kopfgeldjäger und sein neuer Auftrag soll ihm endlich genug Geld einbringen, dass er nach Baltora ziehen und dort ein angesehener Bürger werden kann. Dafür muss er nur die Abtrünnige Ravanea ausfindig machen und sie lebendig dem Imperium ausliefern.
Doch dann lernt er Ravanea kennen und sie ist so ganz anders, als er sich eine Feindin des Imperiums vorgestellt hat. Was hat die junge Frau nur angestellt, um so wichtig für die Regierung zu sein? Wieso wollen sie sie unbedingt lebend?
Je mehr Zeit Finn mit Ravanea verbringt, desto mehr Zweifel regen sich in ihm. Zweifel, die ihn sein Leben kosten könnten … .

 

Meine Meinung
Sehr spannend fand ich es, dass die Geschichte aus Sicht eines männlichen Protagonisten beginnt. Das hat man wirklich nicht oft und gerade weil es so ungewöhnlich ist, mochte ich es. Finn ist mir auch sofort sympathisch. Er mimt zwar den knallharten Kopfgeldjäger, aber man merkt gleich, dass er auch Werte und ein Gewissen hat. Das scheint zwar nicht immer zu seinem Job zu passen, aber er geht seinen Weg.
Das Buch wird jedoch nicht nur aus Finns Perspektive erzählt, sondern abwechselnd auch aus der von Ravanea. Da die Wege die Protagonisten erst nach einiger Zeit zusammenführt, finde ich es super, dass man vorher die Gelegenheit bekommt, beide kennenzulernen. Allerdings hält die Autorin J. K. Bloom sich vorerst bedeckt, zuviel vom Geheimnis von Ravanea bekanntzugeben. Man kann also nur Spekulationen anstellen, wieso das Imperium so ein Interesse an dem Mädchen hat und bleibt erst einmal auf dem Wissensstand von Finn. Gemeinsam mit ihm wird nach und nach dann das Rätsel gelöst. Ich muss gestehen, ich bin fast vor Neugier geplatzt und konnte mir nicht so recht erklären, was denn dahinterstecken könnte. Das hat mich natürlich an die Seiten geklebt, da ich endlich mehr erfahren wollte.
Überhaupt hatte das Buch für mich keinerlei Längen, sondern war von Anfang bis Ende sehr spannend. Anfangs geht es natürlich viel um Finns inneren Zwiespalt und seine Zweifel. Ich finde, J.K. Bloom ist es sehr gut gelungen, diese authentisch darzustellen und ihnen genau das richtige Maß an Zeit einzuräumen, so dass sie den Leser nicht irgendwann genervt haben. Hier das richtige Gleichgewicht zu finden, ist meiner Meinung nach sehr schwierig, deshalb freu ich mich umso mehr, dass es der Autorin gelungen ist.
Die Idee mit den Runen hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Jeder kann mit ihrer Hilfe Magie wirken und besondere Kräfte erlangen, ohne, dass diese angeboren sein müssen. Doch die Geschichte ist noch viel größer, als man zu Beginn denkt, denn es steckt eine richtige Legende hinter den Runen. Die erfährt man jedoch erst nach und nach. Ich liebe es ja, wenn es eine richtige Hintergrundgeschichte gibt und genau das ist hier der Fall. Am Ende hat man dann nämlich einen ganz anderen Blick auf all die Geschehnisse und das bedeutet, dass die Story im Folgeband noch einmal eine andere Richtung einschlagen und es spannend bleiben wird.
Überhaupt gibt es so manche Überraschung. Ein paar davon kann man gut vorausahnen, andere treffen einen dagegen völlig unvorbereitet. Dieses Buch läuft also nicht unbedingt nach dem altbekannten Schema ab. Es ist nicht klar einzuordnen, wer gut und wer böse ist. Man muss sich immer selbst seine Gedanken zu den einzelnen Charakteren machen und die Motive dieser hinterfragen. Am Ende denkt man zwar, man hat die Lösung, aber ich glaube auch im zweiten Band hält die Autorin für uns noch einiges parat. Das Ende hat mich jedenfalls richtig begeistert und zeigt mir, dass nach wie vor alles offen ist.

 

Fazit
Dieses Buch hat mich wirklich vom Anfang bis zum Ende mitgerissen. Es lebt von vielschichtigen Charakteren, die sich nicht so einfach in Schubladen stecken lassen, von deren Gedanken und Entwicklungen, aber auch von der fantastischen Idee der Runen, die noch so viel tiefer geht, als man zu Beginn denkt. So manche Überraschung und die Suche nach Antworten halten den Leser permanent am Buch, so dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Am Ende möchte ich nur eins: Ganz schnell die Fortsetzung in den Händen halten.

 


 

Titel: Wächter der Runen 1

Autorin: J.K. Bloom

Verlag und Bildrechte: Sternensand Verlag

Seitenzahl: 528

Preis TB: 16,95 € (D)

Preis eBook: 4,99 € (D)

ISBN: 978-3906829968

Status: Rezensionsexemplar

Foto: © Monika Schulze

Cover: Sternensand Verlag

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