Liebesgeschichte,  Rezension

Wohin der Fjordwind uns trägt

Inhalt Seit ihre Mutter Finja und ihren Vater verlassen hat, kümmert diese sich um ihren Vater und hat deshalb noch nie die Lofoten verlassen. Ihr ganzes Leben hat sie auf ihren Vater ausgelegt und ihre eigenen Träumen hinten angestellt. Doch als Kristian auf die Insel kommt, scheint sich Finjas Leben plötzlich zu ändern, denn sie entwickelt Gefühle für den gutaussehenden Tischler. Das macht das Leben der jungen Frau jedoch nicht unbedingt einfacher, denn Kristian ist nur für ein paar Wochen auf den Lofoten und ist noch dazu liiert und das ausgerechnet mit ihrer ehemaligen Freundin Solveig. Finja hat sich geschworen,…
„Wohin der Fjordwind uns trägt“ von Melanie Horngacher ist ein wirklich schönes Wohlfühlbuch. Das Setting hat mich total verzaubert und ich habe mich nicht nur darin, sondern auch in die Protagonisten etwas verliebt. Ein Buch, das mir ein wohlig warmes Gefühl im Bauch beschert hat. Unbedingt lesen.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

„Wohin der Fjordwind uns trägt“ von Melanie Horngacher ist ein wirklich schönes Wohlfühlbuch. Das Setting hat mich total verzaubert und ich habe mich nicht nur darin, sondern auch in die Protagonisten etwas verliebt. Ein Buch, das mir ein wohlig warmes Gefühl im Bauch beschert hat. Unbedingt lesen.

Inhalt
Seit ihre Mutter Finja und ihren Vater verlassen hat, kümmert diese sich um ihren Vater und hat deshalb noch nie die Lofoten verlassen. Ihr ganzes Leben hat sie auf ihren Vater ausgelegt und ihre eigenen Träumen hinten angestellt.
Doch als Kristian auf die Insel kommt, scheint sich Finjas Leben plötzlich zu ändern, denn sie entwickelt Gefühle für den gutaussehenden Tischler. Das macht das Leben der jungen Frau jedoch nicht unbedingt einfacher, denn Kristian ist nur für ein paar Wochen auf den Lofoten und ist noch dazu liiert und das ausgerechnet mit ihrer ehemaligen Freundin Solveig.
Finja hat sich geschworen, sich nie in eine Beziehung zu drängen, doch kann sie erneut ihr eigenes Glück deswegen aufs Spiel setzen?

 

Meine Meinung
Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch. Ein Setting, das in Norwegen angelegt ist, fand ich doch sehr ungewöhnlich, denn irgendwie spielen die meisten Lovestories an irgendwelchen Sehnsuchtsorten, wo ich jetzt Norwegen ehrlich gesagt nicht einordnen würde. Doch Melanie Horngacher beweist, dass dieses Land durchaus seinen eigenen Charme und wirklich schöne Fleckchen zu bieten hat. Ehrlich gesagt habe ich mich sogar in dieses Setting etwas verliebt. Ich konnte mir anhand der Beschreibungen die Orte sehr gut vorstellen. Die Autorin legt viel Liebe in diese, macht sie aber nicht zu ausschweifend, so dass es nie langweilig wird, aber deutlich Bilder im Kopf entstehen.
Auch das Thema dieser Liebesgeschichte hat mich anhand des Klappentextes schon fasziniert. Meistens trifft man ja doch auf zwei Singles, die sich dann ineinander verlieben, aber tatsächlich ist das wahre Leben auch nicht immer so einfach und manchmal entwickelt man eben Gefühle für jemanden, der nicht frei ist und hat damit mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen. Mir gefiel es jedenfalls sehr gut, dass Melanie Horngacher sich einmal an dieses doch sehr heikle Thema herangewagt hat.
Dabei waren mir sowohl Finja, als auch Kristian sofort sympathisch. Es ist auch nicht so, dass Kristian in seiner derzeitigen Beziehung absolut unglücklich ist. Erst während ihrer Reise kommen immer mehr Schwierigkeiten und Zweifel zu Tage und langsam nach und nach merkt er, dass ihn mit Finja viel mehr verbindet. Dabei fand ich es sehr authentisch, dass die Protagonisten sich erst mehrmals treffen und viel Zeit miteinander verbringen, bevor sie sich ihre Gefühle eingestehen. Ich muss gestehen, ich freute mich auf jede Begegnung zwischen den beiden, denn diese haben stets etwas Besonderes und man fühlt nahezu, wie sich die Emotionen entwickeln und die Gefühle immer stärker werden. Mich hat die Liebesgeschichte voll und ganz überzeugt und ich habe so mit diesem Pärchen mitgefiebert.
Doch Melanie Horngacher lässt es sich nicht nehmen, auch noch andere Themen in ihr Buch mitaufzunehmen. Wir lesen etwas über Familie, über Verantwortung, über fehlende Wertschätzung, über verletzte Gefühle, über Kindheitserinnerungen, die geprägt haben, über Analphabetismus, über Vorurteile, über unerfüllte Kinderwünsche und über Träume. Manche Themen bekommen mehr Platz, andere werden nur am Rande behandelt, aber ich fand, dass die Autorin ein tolles Gleichgewicht hat, um auch rund um die Liebesgeschichte noch eine Rahmenhandlung zu haben. Das macht die Geschichte in meinen Augen noch einmal etwas runder.
Am Ende werden dann alle offenen Enden noch einmal zusammengefügt und ich konnte das Buch mit einem Schmunzeln im Gesicht zuschlagen und hatte ein wohlig warmes Gefühl im Bauch.

 

Fazit
„Wohin der Fjordwind uns trägt“ von Melanie Horngacher ist ein wirklich schönes Wohlfühlbuch. Das Setting hat mich total verzaubert und ich habe mich nicht nur darin, sondern auch in die Protagonisten etwas verliebt. Ein Buch, das mir ein wohlig warmes Gefühl im Bauch beschert hat. Unbedingt lesen.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Ullstein Verlag

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