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High Fantasy,  Rezension

Mitternachtsschwarz – Dienerin des Schicksals

Inhalt Als Kind wurde Lin entführt und zu einer gewissenlosen Mörderin ausgebildet. Doch sie hat sich von ihren Peinigern nicht brechen lassen und nach Jahren der Planung gelingt ihr mit ihren drei Freunden schließlich die Flucht. Doch auch in ihrer Heimat begegnet man ihr zunächst mit Skepsis. Hat sie doch jahrelang auf Seiten des Feindes gekämpft. Das Wissen von Lin könnte ihrem Volk den entscheidenden Vorteil im Kampf verschaffen. Die junge Frau will jedoch auf keinen Fall zurück an die Front, sie sehnt sich einfach nur nach Frieden. Dieser Wunsch rückt jedoch in weite Ferne, als sich in Lin eine…
Der Einstieg in das Buch fiel mir aufgrund der vielen Namen und neuen Begriffe nicht ganz leicht, aber der Weltenentwurf hat mich von Anfang an fasziniert und das Buch bietet so viel mehr als eine spannende Fantasygeschichte mit einer schönen Lovestory. Deshalb freue ich mich jetzt schon sehr auf Band 2.

Zusammenfassung

4 / 5 Sternen

4

Der Einstieg in das Buch fiel mir aufgrund der vielen Namen und neuen Begriffe nicht ganz leicht, aber der Weltenentwurf hat mich von Anfang an fasziniert und das Buch bietet so viel mehr als eine spannende Fantasygeschichte mit einer schönen Lovestory. Deshalb freue ich mich jetzt schon sehr auf Band 2.

Inhalt
Als Kind wurde Lin entführt und zu einer gewissenlosen Mörderin ausgebildet. Doch sie hat sich von ihren Peinigern nicht brechen lassen und nach Jahren der Planung gelingt ihr mit ihren drei Freunden schließlich die Flucht.
Doch auch in ihrer Heimat begegnet man ihr zunächst mit Skepsis. Hat sie doch jahrelang auf Seiten des Feindes gekämpft. Das Wissen von Lin könnte ihrem Volk den entscheidenden Vorteil im Kampf verschaffen. Die junge Frau will jedoch auf keinen Fall zurück an die Front, sie sehnt sich einfach nur nach Frieden.
Dieser Wunsch rückt jedoch in weite Ferne, als sich in Lin eine verborgene Macht regt, die die gesamte Welt ins Wanken bringen könnte … .

 

Meine Meinung
Im ersten Kapitel begleiten wir Lin, wie sie an der Front kämpft. Man erlebt mit, wie ungern sie ihre Aufgabe ausführt, was völlig verständlich ist, da sie ihr eigenes Volk ermorden muss. Doch zunächst weiß man eigentlich nur das, was im Klappentext steht und erfährt erst nach und nach, was es mit dem Krieg zwischen Aglaia und Anamie auf sich hat. Ehrlich gesagt tat ich mich anfangs auch etwas schwer, mir ein Bild von der Welt zu machen. Es gab viele Namen und neue Begriffe, die man sich merken und zuordnen musste. Manchmal waren mir diese auch zu ähnlich, so dass ich sie nicht auseinanderhalten konnte und ein paar Schwierigkeiten hatte, die Welt für mich zu ordnen. Das hat mir den Einstieg ein bisschen erschwert.
Trotzdem hat die Idee mich sehr fasziniert, so dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um zu erfahren, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Schnell gelingt auch Lin und ihren Freunden die Flucht und sie kommen an den Königshof in Aglaia. Zu dem Zeitpunkt ist die Geschichte eher ruhig, man erfährt etwas über die Hintergründe, mehr über den Weltenentwurf und die Vergangenheit der Protagonistin. Das fand ich alles sehr interessant und es gab einige Überraschungen, die ich so nicht vorhergesehen habe, die mich aber richtig begeistern konnten.
Im zweiten Drittel nimmt die Geschichte dann auch wieder an Fahrt auf und wir begeben uns mit Lin auf eine Reise voller Gefahren, die ordentlich Spannung in die Geschehnisse gebracht hat. Jetzt hatte ich die Welt für mich auch soweit sortiert, dass ich mich entspannt darin bewegen und deshalb nicht mehr vom Buch lösen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit der geheimnisvollen Prophezeiung auf sich hat und wie sich die Kraft in Lin entwickeln würde.
Auch die Liebesgeschichte hat mich richtig überrascht. Anfangs dachte ich noch, die wäre mehr als vorhersehbar und deshalb weniger spannend. Doch da hatte mich die Autorin ordentlich an der Nase herumgeführt. Tatsächlich entwickeln sich die Gefühle langsam, was mir sehr gut gefiel. Dieses Paar ist wirklich eine sehr gelungene Konstellation, für die ich mir unbedingt ein Happy End wünsche.
Doch mit diesem Buch bekommt man nicht nur eine spannende Fantasystory mit einer schönen Liebesgeschichte, sondern auch Einblicke, was Krieg für Menschen bedeutet, welche Spuren dieser hinterlassen kann und wie Leute damit umgehen, wenn sie etwas Schreckliches erlebt haben. Lin vergisst nämlich nicht einfach die jahrelange Folter und Grausamkeit, die sie erlebt hat. Diese Erziehung zur Mörderin hinterlässt tiefe Wunden bei ihr, die nicht plötzlich einfach ausgelöscht sind, nur weil sie in einer anderen Umgebung ist. Und das hat mir an diesem Buch sehr gut gefallen. Die Protagonistin kämpft nämlich ständig mit ihren inneren Dämonen und versucht zu verdrängen, was sie erlebt hat. Das gelingt jedoch nicht immer besonders gut, vor allem dann nicht, als sie sich aufgrund ihrer wachsenden Gefühle für den Protagonisten, wünscht, er würde sie wirklich kennen und zwar ganz, auch mit ihren Schattenseiten und Narben. Dieser Umstand hat mich tief berührt und ich hatte mir einige wirklich starke Zitate markiert, mit denen die Autorin hier zusätzlich Emotionen erzeugt. So hatte ich das noch in keinem Fantasyroman, was ihn deshalb zu etwas Besonderem in meinen Augen macht.
Dagegen war mir der Schreibstil manchmal etwas zu „modern“ und „jugendlich“. Da war die Rede davon, dass jemand „Bockmist gebaut hat“ oder „ausgeknockt wurde“. Einmal wurden Personen sogar als „feige Säue“ bezeichnet. Das hat für mich einfach nicht so ganz zum Setting bzw. zum Weltenentwurf gepasst, aber das ist meine persönliche Vorliebe.
Und obwohl die Entwicklung der Protagonistin viel Raum in der Geschichte bekommt, wird auch die Gesamthandlung vorangetrieben und bekommt vor allem im letzten Drittel einen hohen Stellenwert. Dabei wartet Jessica Wismar mit einigen spannenden und für mich unvorhersehbaren Überraschungen auf, die mich richtig begeistert haben.
Das Buch gipfelt schließlich in einem sehr spannenden und nervenaufreibenden Showdown und endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger. Den hätte es bei mir dieses Mal aber gar nicht gebraucht, damit ich sehnsüchtig auf Band 2 warte, denn ich bin der Welt jetzt schon total verfallen und möchte unbedingt mehr davon.

 

Fazit
Ich habe etwas gebraucht, um mich in dieser Fantasywelt zurechtzufinden, aber als ich endlich alles sortiert hatte, war ich Feuer und Flamme. Die Protagonistin hatte Schreckliches erlebt, was in dieser Geschichte genug Raum bekommt und diese und ihre Handlungen authentisch macht. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und wirkte damit auch auf mich glaubwürdig und es gab einige spannende Wendungen, die mich überrascht und begeistert haben. Den fiesen Cliffhanger am Ende hätte ich gar nicht gebraucht, um jetzt schon sehnsüchtig auf den nächsten Band hinzufiebern.

 

Titel: Mitternachtsschwarz – Dienerin des Schicksals (Band 1)

Autorin und Coverrechte: Jessica Wismar

Seitenzahl: 428

Preis eBook: 4,99 € (D)

Preis TB: 11,99 € (D)

ISBN: 979-8590174164

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: Monika Schulze

Coverrechte: Jessica Wismar

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