Fantasy,  Rezension

Edingaard – Göttin der Finsternis

Inhalt Cassions Eltern kommen dem Tod immer näher und die Welt in Edingaard gerät aus den Fugen. Während die Menschen sich gegen den Einfluss der Magier schützen wollen, rotten sich die Begabten zusammen, um sich gegen die neuen Verbote aufzulehnen. Dieser Konflikt wird von der dunklen Göttin weiter angeheizt. Jetzt ist es an Cassion und seinen Verbündeten, der Göttin Einhalt zu gebieten. Gemeinsam mit Kyana und Ibertus macht er sich auf den Weg, um ein magisches Artefakt zu finden, das ihnen dabei helfen soll. Doch auf ihrer Reise treffen sie nicht nur auf neue Feinde und unerwartete Verbündete, sondern auch…
Ein starker Mittelband, der mit neuen sympathischen Charakteren, jeder Menge Spannung und unvorhersehbaren Wendungen punktet.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Ein starker Mittelband, der mit neuen sympathischen Charakteren, jeder Menge Spannung und unvorhersehbaren Wendungen punktet.

Inhalt
Cassions Eltern kommen dem Tod immer näher und die Welt in Edingaard gerät aus den Fugen. Während die Menschen sich gegen den Einfluss der Magier schützen wollen, rotten sich die Begabten zusammen, um sich gegen die neuen Verbote aufzulehnen. Dieser Konflikt wird von der dunklen Göttin weiter angeheizt.
Jetzt ist es an Cassion und seinen Verbündeten, der Göttin Einhalt zu gebieten. Gemeinsam mit Kyana und Ibertus macht er sich auf den Weg, um ein magisches Artefakt zu finden, das ihnen dabei helfen soll.
Doch auf ihrer Reise treffen sie nicht nur auf neue Feinde und unerwartete Verbündete, sondern auch auf Kyanas Vergangenheit und diese macht es den beiden fast unmöglich, auf eine gemeinsame, friedliche Zukunft zu hoffen.

 

Meine Meinung
Der erste Teil der Schattenträger Saga hat mir unglaublich gut gefallen und ich war sehr gespannt, wie der Kampf um Edingaard weitergehen würde.
Während sich im Trilogie Auftakt vor allem alles um Cassion und sein dunkles Erbe dreht, dehnt sich die Geschichte in dieser Fortsetzung weiter aus. Als Leser können wir beobachten, wie sich die Situation in Edingaard verändert und weiter zuspitzt. Nyxora, die dunkle Göttin, schürt den Konflikt zwischen Menschen und Magiern und bringt sie gegeneinander auf. Man merkt beim Lesen richtig, wie die Stimmung hochkocht und muss dabei zusehen, wie sich die Lage für die Protagonisten verschlechtert. Da einem diese bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen sind, leidet man richtig mit ihnen und wünscht sich, dass sie möglichst schnell einen Ausweg finden, damit nicht noch mehr zu Schaden kommen. Ich war also sofort wieder mitten im Geschehen und habe vor allem mit Cassion mitgefühlt.
Sehr schön fand ich, dass eine weitere, neue Protagonistin in der Geschichte auftaucht. So ist man als Leser während des Lesens an verschiedenen Orten des Geschehens und kann miterleben, was in Edingaard passiert, während Cassion und Kyana auf der Suche nach dem Artefakt sind. Langsam führt Elvira Zeißler den Charakter der jungen Magierin ein, erzählt von ihren eigenen Hintergründen und bringt dem Leser auch diese Figur näher. Ich fand Leena jedenfalls richtig gut. Sie hat es wirklich nicht leicht und ist alles andere als eine typische Heldin. Im Gegensatz, sie scheint immer den einfacheren Weg zu gehen, sich lieber zu verstecken oder zu fliehen, aber wenn es wirklich um mehr geht, als um ihr eigenes Leben, dann setzt sie sich für andere ein. Sie hat Werte und Überzeugungen, sie überlegt zuerst, wägt ab und ihr Herz ist auf dem richtigen Fleck. Als Leser erkennt man sofort das Potenzial, das in ihr steckt und wartet nur darauf, dass sie über sich hinauswächst und endlich den Platz findet, der für sie vorgesehen ist.
Auch Ibertus, der kleine Bergkobold, der mir im ersten Band so gut gefallen hat, bekommt in der Fortsetzung eine größere Rolle, was ich toll fand. Er begleitet nämlich Cassion und Kyana auf ihrer gefährlichen Reise und steht dem jungen Magier treu zur Seite und erweist sich wirklich als guter Freund. Es ist schön, dass Elvira Zeißler Cassion ein paar treue Gefährten an die Seite gestellt hat, damit er nicht allein gegen all das Unheil kämpfen muss, das Edingaard droht. Mir persönlich ist es in anderen Büchern oftmals zu übertrieben, dass es nur einen großen Helden gibt und der quasi im Alleingang die Welt rettet. Hier wird deutlich, dass es ein gemeinsamer Kampf ist, der nur gewonnen werden kann, wenn alle zusammenhalten. Eine schöne Botschaft wie ich finde.
Aber Elvira Zeißler wäre nicht Elvira Zeißler, wenn sie nicht auch in diesem Band einige Überraschungen für uns Leser bereithalten würde. Um die Herkunft von Kyana hat sie ja im Auftakt ein großes Geheimnis gemacht und ich habe auch in diesem Band wieder wild spekuliert, was es wohl mit ihrer Figur auf sich haben könnte. Trotz allem bin ich der Lösung nicht wirklich näher gekommen und war mehr als überrascht, als die Autorin diese Bombe platzen ließ. Das ist jedoch nicht die einzige unvorhergesehene Wendung, die den Leser hier in Atem hält. Vor allem das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen. Was für ein fieser Cliffhanger, der mir nahezu das Herz zerrissen hat und der Geschichte noch einmal eine andere Richtung geben könnte. Es bleibt auf jeden Fall sehr spannend im Kampf um Edingaard. Ich freue mich schon jetzt sehr auf den großen Showdown.

 

Fazit
Obwohl Mittelbänden ja immer nachgesagt wird, dass sie am schwächsten sind, kann dieser 2. Teil locker mit seinem Vorgänger mithalten. Trotzdem schlägt dieser eine andere Richtung ein, die jedoch nicht weniger spannend ist. Zu den altbekannten, liebgewonnenen Charakteren führt Elvira Zeißler neue, interessante Figuren ein, die man ebenfalls sofort ins Herz schließt und gerne begleitet. Dazu gibt es noch ein paar spannende Wendungen und fertig ist ein toller Fantasy-Mix, der den Leser mitreißt und absolut begeistert.

Titel: Edingaard – Göttin der Finsternis (Schattenträger Saga 2)

Autorin und Coverrechte: Elvira Zeißler

Seitenzahl: 480

Preis eBook: 4,99 € (D)

Preis TB: 14,99 € (D)

ISBN: 978-3966986533

 

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Elvira Zeißler

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