Fantasy,  Rezension

Edingaard – Gebieter der Schatten

Elvira Zeißler ist eine meiner Lieblingsautorinnen und gerade „Edingaard“ hat es mir besonders angetan, deswegen musste ich natürlich auch dieses neue Buch unbedingt lesen.   Inhalt Obwohl Cassion der Sohn einer mächtigen Magierin ist, führt er nur selten Zauber aus und gehört eher zu den Außenseitern. Und das aus gutem Grund, denn in ihm steckt eine dunkle Macht, die bei jedem Zauber die Kontrolle übernimmt. Eine Macht, die gefährlich ist und das nicht nur für seine Feinde. Als Cassion sich auf den Weg zu seiner letzten Prüfung macht, überschlagen sich die Ereignisse in der magischen Welt und bald schon steht…
Hier bekommt man einfach alles, was das Fantasy-Herz begehrt: Ein wundervolles Setting, Spannung von Anfang bis Ende, Charaktere, die einen mitreißen, unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen und einen flüssigen Schreibstil. Mit diesem Buch beweist Elvira Zeißler wieder einmal, dass sie zu Recht zu meinen Lieblingsautorinnen gehört.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Hier bekommt man einfach alles, was das Fantasy-Herz begehrt: Ein wundervolles Setting, Spannung von Anfang bis Ende, Charaktere, die einen mitreißen, unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen und einen flüssigen Schreibstil. Mit diesem Buch beweist Elvira Zeißler wieder einmal, dass sie zu Recht zu meinen Lieblingsautorinnen gehört.

Elvira Zeißler ist eine meiner Lieblingsautorinnen und gerade „Edingaard“ hat es mir besonders angetan, deswegen musste ich natürlich auch dieses neue Buch unbedingt lesen.

 

Inhalt
Obwohl Cassion der Sohn einer mächtigen Magierin ist, führt er nur selten Zauber aus und gehört eher zu den Außenseitern. Und das aus gutem Grund, denn in ihm steckt eine dunkle Macht, die bei jedem Zauber die Kontrolle übernimmt. Eine Macht, die gefährlich ist und das nicht nur für seine Feinde.
Als Cassion sich auf den Weg zu seiner letzten Prüfung macht, überschlagen sich die Ereignisse in der magischen Welt und bald schon steht nicht nur Cassions Schicksal auf dem Spiel, sondern das von ganz Edingaard … .

 

Meine Meinung
Das Buch wird mit ein paar kryptischen Worten eingeleitet, die man zu Beginn noch nicht wirklich versteht, am Ende aber plötzlich Sinn ergeben und den Leser noch neugieriger auf die Fortsetzung machen.
Danach springt man in die eigentliche Geschichte. Sehr schön fand ich, dass es in diesem Buch um Cassion, den Sohn von Cassandra und Brin geht, dass aber auch die Eltern noch eine Rolle spielen. Normalerweise werden die Eltern in Fantasybücher häufig „wegrationalisiert“, was mir in diesem Fall besonders leid tun würde, da ich die beiden in den übrigen Edingaard-Bänden lieben gelernt habe. Anfangs liegt das Hauptaugenmerk allerdings auf Cassion und man erfährt, was es mit seinen Kräften auf sich hat, wobei man nur so viel weiß, wie auch der Protagonist selber, man erhält also keinen Wissensvorsprung, was ich jedoch gut fand, da man sich so, gemeinsam auf die Suche nach Antworten machen kann.
Elvira Zeißler führt uns langsam in die Welt ein und stellt uns dabei sowohl alte Bekannte, als auch neue Figuren und Wesen vor. Edingaard ist eben immer eine Reise wert, denn dort gibt es so viel zu entdecken. Ich fand es richtig toll, was die Autorin hier für eine einzigartige und faszinierende Welt voll Magie geschaffen hat. Ich liebe Edingaard einfach und freue mich unglaublich, dass wir diese Welt noch nicht verlassen müssen, sondern noch mehr daraus zu lesen bekommen.
Cassion an sich ist ein wirklich spannender Charakter. Man merkt sofort, dass er das Herz am richtigen Fleck hat und gerade deswegen mit den Schatten in sich kämpft, die oftmals die Kontrolle zu übernehmen versuchen. Auch mit den Konsequenzen dieser Macht kann er nur schwer umgehen, gerade weil er so ein gutes Herz hat. Ich mochte ihn auf Anhieb, fand es aber auch sehr spannend, dass er auch eine „dunkle Seite“ hat und damit nicht ganz fehlerfrei ist. Ein wirklich ungewöhnlicher Protagonist, der mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Doch neben Cassion gibt es auch noch einige andere interessante Charaktere, wie z.B. Kyana, die aus dem Nichts auftaucht und keinerlei Gedächtnis hat, dafür aber positiv auf Cassion einwirkt und quasi das Licht zu seiner Dunkelheit darstellt. Oder Maya, die eine Schwäche für Cassion entwickelt und nach einem Überfall ihre Heimat verliert.
Natürlich spielen auch Cassandra und Brin eine wichtige Rolle in der Geschichte und während man anfangs vor allem Cassion begleitet, entwickelt sich nach und nach ein zweiter Handlungsstrang, in dem man die Eltern des Protagonisten begleitet und erfährt, was während der Zeit in Edingaard passiert, denn auch hier ziehen sich die Fäden zusammen und ein Unheil droht die Magier heimzusuchen. Das machte die Handlung durchweg spannend und zog ordentlich an meinen Nerven. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter dem Ganzen steckt, doch während man manches schon erahnen kann, bleibt anderes geheim und wird erst am Ende oder in diesem Band noch gar nicht aufgelöst. Das bedeutet, dass es zum Schluss eigentlich erst richtig losgeht, denn mit diesem ersten Teil hat Elvira Zeißler lediglich den Grundstein gelegt und ich bin mehr als gespannt, wie es mit Cassion und Edingaard weitergehen wird.

 

Fazit
Mich hat Elvira Zeißler mit diesem neuen Edingaard-Band wieder total abgeholt. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin und erneut fasziniert von der magischen Welt von Edingaard. Ich liebe diese Ideenvielfalt und auch die Charaktere haben mich absolut begeistert, weil sie so vielschichtig sind. Hier bekommt man einfach alles, was das Fantasy-Herz begehrt: Ein wundervolles Setting, Spannung von Anfang bis Ende, Charaktere, die einen mitreißen, unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen und einen flüssigen Schreibstil. Leider war ich viel zu schnell am Ende angelangt und warte jetzt sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

 

Titel: Edingaard – Gebieter der Schatten (Band 1)

Autorin und Coverrechte: Elvira Zeißler

Seitenzahl: 452

Preis eBook: 3,99 € (D)

Preis TB: 14,99 € (D)

ISBN: 978-3966985956

 

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Elvira Zeißler

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