Fantasy,  Rezension

Der fünfte Magier – Pechschwarz

Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut … Teil 1 war eines meiner Highlights und ich war sehr gespannt, was sich Christine Weber für den zweiten Band einfallen hat lassen.   Inhalt Sorak ist völlig durcheinander und weiß nicht, wem  er wirklich trauen kann. Doch um die Schlacht zu verhindern oder zum Guten zu wenden, muss er sich für eine Seite entscheiden. Deshalb taucht er in die Vergangenheit ein, um dort Antworten auf all seine Fragen zu bekommen. Gerade als er die schwierigste Entscheidung seines Lebens getroffen hat, erfüllt sich seine Prophezeiung und die Ereignisse überschlagen sich. Doch noch…
Band 2 des fünften Magiers ist anders, als sein Vorgänger: ernster, düsterer, aber auch noch spannender. Die Autorin hält wieder jede Menge Überraschungen und vielschichtiger Charaktere für die Leser bereit und führte mich ganz schön an der Nase herum. Wie im Rausch habe ich dieses Buch durchgesuchtet, um am Ende noch einmal überrascht zu werden. Dieses Buch gehört in das Bücherregal eines jeden Fantasy-Liebhabers.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Band 2 des fünften Magiers ist anders, als sein Vorgänger: ernster, düsterer, aber auch noch spannender. Die Autorin hält wieder jede Menge Überraschungen und vielschichtiger Charaktere für die Leser bereit und führte mich ganz schön an der Nase herum. Wie im Rausch habe ich dieses Buch durchgesuchtet, um am Ende noch einmal überrascht zu werden. Dieses Buch gehört in das Bücherregal eines jeden Fantasy-Liebhabers.

Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut … Teil 1 war eines meiner Highlights und ich war sehr gespannt, was sich Christine Weber für den zweiten Band einfallen hat lassen.

 

Inhalt
Sorak ist völlig durcheinander und weiß nicht, wem  er wirklich trauen kann. Doch um die Schlacht zu verhindern oder zum Guten zu wenden, muss er sich für eine Seite entscheiden. Deshalb taucht er in die Vergangenheit ein, um dort Antworten auf all seine Fragen zu bekommen.
Gerade als er die schwierigste Entscheidung seines Lebens getroffen hat, erfüllt sich seine Prophezeiung und die Ereignisse überschlagen sich. Doch noch ist die letzte Schlacht nicht geschlagen und einmal mehr muss Sorak sich fragen, ob sein Schicksal bereits entschieden ist und der Krieg zwischen Athyra und Cezir alle Wesen in die Dunkelheit stürzen wird. Oder ist es am Ende die Schwarze Seele, die im Hintergrund die Fäden zieht und nur darauf wartet, endlich ihre Rache zu bekommen?

 

Meine Meinung
Das Buch beginnt mit einer unerwarteten Rückblende. Wir befinden uns 19 Jahre in der Vergangenheit und bekommen einen Einblick in Athyras und Geras Vergangenheit. Das heißt jedoch nicht, dass man dadurch dann sofort weiß, was in Athyra wirklich vorgeht, aber ich hatte danach etwas Mitleid mit der alten Frau und sah sie auch von einer anderen Seite. Ich finde es ja immer toll, wenn Buchfiguren nicht einfach nur schwarz oder weiß sind und genau damit spielt die Autorin in ihrer Dilogie: Ihre Charaktere sind nicht immer nur gut oder böse, sie lassen sich in keine Schublade stecken. Es ist fast ein Wechselbad der Gefühle, weil man einmal auf der Seite des einen steht und dann doch wieder auf der anderen. Also ich war auf jeden Fall immer zwiegespalten und konnte Soraks Zweifel so gut nachvollziehen. Ich hätte diese Entscheidung auch nicht treffen wollen.
Überhaupt machte mich die Autorin wahnsinnig mit der Frage, in welchem Magier jetzt die schwarze Seele steckt. Zwar wird dieses Thema das ganze Buch über behandelt, aber ich hatte bis zum Ende wirklich keine Ahnung. Immer wieder hat mich Christine Weber an der Nase herumgeführt, ich hatte einen Verdacht, der dann durch neue Infos wieder ins Wanken geriet. Doch gleichzeitig sind die Informationen immer so gehalten, dass sie nur Vermutungen bleiben, so dass man auch selbst nur Vermutungen anstellen kann. Erst im letzten Drittel lässt die Autorin die Bombe platzen. Das ist dann aber auch noch lange nicht das Ende, denn jetzt wird es erst wirklich schwierig, wenn es darum geht, die schwarze Seele zu „beherrschen“. Was soll ich sagen, dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, wobei sich die Spannung tatsächlich zusätzlich noch langsam steigert, bis sie im großen Showdown gipfelt und puh, meine Nerven … die waren wirklich zum Zerreißen gespannt, vor allem, weil ich einfach selbst nicht wusste, auf welcher Seite ich stehen sollte. Was für ein Wechselbad der Gefühle. Dabei wollte ich doch nur das Beste für die Drachen und die Magier und überhaupt für die ganze Welt, die Christine Weber hier geschaffen hat.
Der Weltenentwurf ist nämlich wirklich magisch. Hat man im ersten Band schon einige einzigartige Wesen kennengelernt, kommen in der Fortsetzung noch welche hinzu und man erfährt mehr über die Städte und was das Besondere an ihnen ist. Man trifft alte Bekannte und gewinnt neue Freunde, was für mich genau die richtige Mischung ausmachte. Anfangs war ich ja etwas traurig, weil Smaragd erst einmal nicht aufgetaucht ist. Damit fehlte der Humor, den der ersten Band verströmt hat. Das war aber andersrum gar nicht schlimm, denn das Augenmerk liegt in diesem Buch einfach wo anders. Es ist düsterer, dunkler und eben ernster. Da hätte der Humor nicht so gut gepasst, dafür wurde er von dieser stetig steigenden Spannung abgelöst, was meiner Meinung nach absolut stimmig war.
Ich muss ja gestehen, dass ich mich wie im Rausch durch dieses Buch gelesen habe. Die ganze Suche nach der Wahrheit hat mich so mitgerissen, dass ich quasi an den Seiten geklebt habe und gar nicht gemerkt habe, wie schnell ich mich dem Ende genähert habe. Und als dann das Ende kam, war ich total überrascht. Es endet so ganz anders, als ich erwartet hätte und doch so viel besser. Ich bin so begeistert, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Zwar hätte ich auch mit einem Ende ohne Epilog leben können, aber so macht es dieses Buch bzw. die Dilogie doch noch einmal zu etwas Besonderem.

 

Fazit
Christine Weber hat mich schon mit dem ersten Band des fünften Magiers total mitgerissen, fasziniert und verzaubert. Mit der Fortsetzung setzt sie jedoch noch eine Schippe drauf. Diese ist zwar anders als sein Vorgänger, düsterer und ernster, aber das passte perfekt zur Geschichte und die Spannung, die von der ersten Seite vorhanden ist und trotzdem noch stetig steigt, macht dieses Buch zu einem wahren Pageturner. Das Ende aber macht das Buch dann zu etwas ganz Besonderem.
Meiner Meinung nach gehört „Der fünfte Magier“ von Christine Weber in jedes Bücherregal eines Fantasy-Liebhabers.

Titel: Der fünfte Magier – Pechschwarz (Band 2)

Autorin und Bildrechte: Christine Weber

Seitenzahl: 282

Preis eBook: 3,99 € (D)

ASIN: B07NTKCT5N

 

 

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze
Coverrechte: Christine Weber

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