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Fantasy,  Rezension

Der Omaturikrieger

  *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Seit König Pravdan in Faerda regiert herrschen dort Elend und Krieg. Doch viele Bewohner nehmen die Gesetze ohne zu murren hin und fügen sich stumm in ihr Schicksal. Erik hat zwar seine eigene Sicht auf die Dinge, um jedoch nicht unnötig ins Visier zu geraten, fügt auch er sich dem Unrecht. Doch dann gerät er bei einem Anschlag zufällig zwischen die Fronten und muss vor dem Geheimdienst des Königs fliehen. Im Wald kann er seine Verfolger abschütteln, trifft dort aber auf die geheimnisvollen Omaturikrieger. Diese haben lange Zeit die Geschicke in Faerda gelenkt, bis…
„Der Omaturikrieger“ ist ein komplexes Fantasywerk, das spannend beginnt, dann aber erst einmal ruhiger wird, bis es im letzten Drittel wieder ordentlich an Fahrt aufnimmt.

Zusammenfassung

4 / 5 Sternen

4

„Der Omaturikrieger“ ist ein komplexes Fantasywerk, das spannend beginnt, dann aber erst einmal ruhiger wird, bis es im letzten Drittel wieder ordentlich an Fahrt aufnimmt.

 

*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
Seit König Pravdan in Faerda regiert herrschen dort Elend und Krieg. Doch viele Bewohner nehmen die Gesetze ohne zu murren hin und fügen sich stumm in ihr Schicksal.
Erik hat zwar seine eigene Sicht auf die Dinge, um jedoch nicht unnötig ins Visier zu geraten, fügt auch er sich dem Unrecht. Doch dann gerät er bei einem Anschlag zufällig zwischen die Fronten und muss vor dem Geheimdienst des Königs fliehen.
Im Wald kann er seine Verfolger abschütteln, trifft dort aber auf die geheimnisvollen Omaturikrieger. Diese haben lange Zeit die Geschicke in Faerda gelenkt, bis sie von Pravdan entmachtet und verfolgt wurden. Seitdem sammeln sie sich in den Wäldern, um im richtigen Moment zurückzuschlagen und wieder Frieden nach Faerda zu bringen.
Erik schließt sich ihnen an. Doch die Omaturikrieger sind ein elitäres Völkchen und nicht jeder ist begeistert davon, dass der junge Mann bei ihnen ist. Doch nicht nur dieser Kampf hält Erik in Atem, denn auch seine Vergangenheit und sein Erbe halten so manche Überraschung für ihn bereit … .

 

Meine Meinung
Zu Beginn des Buches erfahren wir etwas über den Protagonisten und wie er die Dinge sieht. Er ist nicht zufrieden mit den Entwicklungen in Faerda, lehnt sich aber auch nicht wissentlich dagegen auf, weil er weiß, dass das ganz schnell lebensgefährlich werden kann. Doch dann wird sein Zug von Geheimdienstmitarbeitern überfallen und sie töten alle Insassen, bis auf Erik, der ihnen entkommen kann. Einen Zeugen können sie jedoch nicht gebrauchen, deswegen verfolgen sie den jungen Mann in den Wald hinein.
Ich muss gestehen, dass meine Nerven sofort zum Zerreißen gespannt waren, so sehr habe ich um das Leben von Erik gebangt, obwohl ich natürlich wusste, dass er überleben würde. Corinna Carter ist es wirklich sehr gut gelungen schon auf wenigen Seiten Spannung aufzubauen und den Leser mit in ihre Geschichte zu nehmen.
Leider fällt nach diesem Ereignis die Spannung erst einmal wieder ab und wir begleiten Erik durch den Wald, wo er auf Kiyama trifft, eine junge Frau, die schon länger im Wald lebt. Sie nimmt ihn mit zu den Omaturikriegern. Natürlich passieren auch auf dieser Reise einige unvorhergesehene Dinge, aber erst einmal wird es deutlich ruhiger im Buch. Dafür erfahren wir mehr über die Welt von Faerda, was ich auch sehr faszinierend fand. Corinna Carter hat sich hier nämlich einiges einfallen lassen und tatsächlich erfährt man erst nach und nach, wie groß diese wirklich ist.
Dabei lernen wir neben Erik auch andere Figuren kennen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte einnehmen. Neben Chang, dem Anführer der Omaturi und seiner Schwester Kiyama sind da noch der Spion Junus, der Waldläufer Yorik und ein paar andere, die mal mehr, mal weniger eine Rolle spielen. Ich fand es toll, all die Charaktere kennenzulernen und sie begleiten zu dürfen, denn tatsächlich lebt die Geschichte hauptsächlich von ihnen. Ihre Entscheidungen sind es, die das Ganze beeinflussen und vor allem Erik trifft nicht immer die richtigen und bringt damit nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr. Doch gerade das fand ich gut, denn manchmal trifft man eben Entscheidungen aus dem Herzen heraus, obwohl uns der Verstand etwas anderes sagt. Die Frage, was wichtiger ist: Das Schicksal einzelner oder das der ganzen Menschheit wird immer wieder zum Thema gemacht. Das ist jedoch nicht leicht zu entscheiden, wenn man für einen dieser Menschen mehr empfindet. Auch das muss Erik am eigenen Leib erfahren. Und es macht ihn menschlich, dass er für die einsteht, die ihm am Herzen liegen.
Erik bekommt in dieser Geschichte wirklich genug Raum, um sich zu entwickelt. Durch kleine Hinweise, kommt man als Leser sehr schnell dahinter, dass in ihm mehr steckt, als erwartet, aber bis er selber darauf kommt, vergeht einiges an Zeit. Diese verbringt er bei den Omaturikrieger und durchläuft dort eine Ausbildung. Währenddessen hält sich die Spannung eher in Grenzen und es geht mehr um die Entwicklung von Beziehungen und der Geschicke im Land. Man merkt, dass sich die Situation immer weiter zuspitzt und die Omaturikrieger bald zum Handeln gezwungen sein werden.
Im letzten Drittel legt die Autorin dann ordentlich an Tempo zu. Einige unerwartete Geheimnisse werden aufgedeckt und geben der Geschichte noch einmal eine andere Richtung. Es platzt eine Bombe nach der anderen und plötzlich finden wir uns gemeinsam mit den Protagonisten mitten im Krieg wieder. Spätestens ab hier konnte ich mich kaum noch von der Geschichte lösen, weil ich einfach wissen musste, wie es für Erik, Chang und Kiyama weitergehen würde. Doch so einfach macht Corinna Carter es ihren Figuren nicht und am Ende wartet ein fieser Cliffhanger auf die Leser. Ich fiebere dem zweiten Teil schon jetzt sehnsüchtig entgegen.

 

Fazit
„Der Omaturikrieger“ ist ein komplexes Fantasywerk, das spannend beginnt, dann aber erst einmal ruhiger wird, bis es im letzten Drittel wieder ordentlich an Fahrt aufnimmt. Dafür bekommen die Figuren genug Zeit, sich zu entwickeln und in Stellung gebracht zu werden. Aber ich kann euch versprechen, es lohnt sich wirklich dranzubleiben, denn irgendwann reißt einen das Buch so mit, dass man sich nicht mehr davon lösen kann.

Coverrechte: Corinna Carter

Foto: ©Monika Schulze

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