Fantasy,  Rezension

Elfenwächter – Weg des Ordens

Cover 

 Titel: Elfenwächter – Weg des Ordens
 Autor/in: Carolin Emrich
 Verlag: Sternensand
 Seitenzahl: 308

 Preis: 12,95 € (D) 

 Preis eBook: 6,99 € (D)
 Cover / Bildrechte: Sternensand Verlag

 

Inhalt:

Tris ist eine Magierin und wächst deswegen abgeschottet in einem Kloster auf, wo sie lernt, ihre Kräfte einzusetzen. Doch das Leben hinter dicken Mauern langweilt sie, deswegen träumt sie davon, bei den Wächtern aufgenommen zu werden.

Eines Tages erfüllt sich ihr Traum und sie darf ins Lager der Wächter ziehen. Eine ihrer Aufgaben besteht darin, die Elfen, die dem König Widerstand leisten, auszukundschaften. Als sie dabei auf Avathandal, den Elfen trifft, verändert sich alles, denn er ist so anders, als ihr immer eingetrichtert wurde.

Was steckt wirklich hinter der Feindschaft zwischen Elfen und dem König? Und was haben die Wächter damit zu tun? Tris muss sich entscheiden, wem sie vertrauen kann und sich für eine Seite entscheiden … .

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, da ich ein großer Fan von Fantasy bin, deswegen wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Anfangs lernt man Tris und ihr Leben im Kloster kennen. Schon ab der ersten Seite wurde ich komplett in die Geschichte hineingezogen. Ich war fasziniert von der Welt der Magier und wollte herausfinden, wie die Magie funktioniert und was hinter dem Weltenentwurf von Carolin Emrich noch steckt. 
Tris war mir sofort sympathisch. Sie langweilt das eintönige Leben im Kloster und möchte endlich mehr mit ihrer Magie leisten. Dabei fand ich es sehr schön, dass Tris nicht die Überkräfte hatte. Sie scheint erst einmal eher durchschnittlich zu sein und doch merkt man sofort, dass mehr in ihr steckt. Ich fand sie sofort total liebenswürdig, aber gleichzeitig auch interessant und freute mich darauf, zu sehen, wie sie sich noch entwickeln würde.
Als die Protagonistin bei den Wächtern landet, beginnt ihre Ausbildung und sie lernt relativ schnell Avathandal kennen. Ich rechnete damit, dass es sofort zu Spannungen kommen würde, doch vorerst wird der Elf vom Wächter Troy akzeptiert und die drei verbringen immer wieder Zeit miteinander. Das hat mich total überrascht, aber ich freute mich darauf, mehr über die Elfen zu erfahren, was in den Gesprächen zwischen Tris und Avathandal auch der Fall ist.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mir während dieser Zeit etwas die Spannung gefehlt hat. Die Geschichte scheint einfach vor sich hinzuplätschern und obwohl man merkt, wie in Tris langsam Zweifel gesät werden, hätte ich mir doch gewünscht, dass sich die Situation sichtbarer zuspitzt. 
Der Schreibstil von Carolin Emrich ist jedoch immer schön flüssig und leicht zu lesen, so dass die Seiten auch so gut verfliegen und man das Buch schnell durchhat, auch, wenn die Spannung nicht so greifbar ist. 
Die Liebesgeschichte konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, für mich waren die Begegnungen der beiden Protagonisten eher sehr oberflächlich und sachlich. Doch andererseits entwickeln sich so die Gefühle langsam und sanft und nicht zu überstürzt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie sich die Geschichte zwischen Tris und Avathandal noch entwickeln wird.
Zum Ende hin nimmt das Buch doch noch etwas an Fahrt auf und lässt auf eine spannende Fortsetzung blicken. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.

Fazit:

„Elfenwächter – Der Weg des Ordens“ ist ein Auftakt, der eher langsam und ruhig in die Welt der Elfen und Magier einführt. Man erfährt mehr über die Protagonisten und ihre Leben und wird sachte an die Ereignisse herangeführt. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, bin mir aber sicher, dass das im Folgeband noch kommen wird. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

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