Fantasy,  Rezension

Das Gift der Mondlilie

Inhalt Nachdem Allys Familie grausam ermordet und ihr ältester Bruder Jay verschleppt wird, gibt es für die junge Frau nur noch ein Ziel: Sie muss ins Schloss gelangen und ihren Bruder aus den gefährlichen Klauen des eisigen Herrschers befreien. Dafür braucht sie jedoch Verbündete. Deshalb schließt sie sich den Anwärterinnen an. Unter ihnen soll sich die einzig wahre Prinzessin befinden. Ihr allein kann es gelingen, den Eisigen auf dem Thorn abzulösen. Doch jede der Mädchen glaubt daran, die rechtmäßige Erbin zu sein und verfolgt damit ihre eigenen Ziele. Während Ally versucht herauszufinden, wer sie bei ihrem Plan unterstützen wird, sind…
Dieses Buch hat mich schon auf den ersten Seiten total begeistert. Es hat einfach alles, was ein gutes Fantasy-Buch für mich braucht: Tiefgründige Charaktere, Spannung vom Anfang bis zum Ende, eine gute Prise Humor, Überraschungen und einen mitreißenden Schreibstil. Achtung: Suchtpotenzial!

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Dieses Buch hat mich schon auf den ersten Seiten total begeistert. Es hat einfach alles, was ein gutes Fantasy-Buch für mich braucht: Tiefgründige Charaktere, Spannung vom Anfang bis zum Ende, eine gute Prise Humor, Überraschungen und einen mitreißenden Schreibstil. Achtung: Suchtpotenzial!

Inhalt
Nachdem Allys Familie grausam ermordet und ihr ältester Bruder Jay verschleppt wird, gibt es für die junge Frau nur noch ein Ziel: Sie muss ins Schloss gelangen und ihren Bruder aus den gefährlichen Klauen des eisigen Herrschers befreien.
Dafür braucht sie jedoch Verbündete. Deshalb schließt sie sich den Anwärterinnen an. Unter ihnen soll sich die einzig wahre Prinzessin befinden. Ihr allein kann es gelingen, den Eisigen auf dem Thorn abzulösen. Doch jede der Mädchen glaubt daran, die rechtmäßige Erbin zu sein und verfolgt damit ihre eigenen Ziele.
Während Ally versucht herauszufinden, wer sie bei ihrem Plan unterstützen wird, sind die dunklen Schergen des Eisigen ihnen schon auf der Spur. Gejagt von gewissen- und seelenlosen Häschern beginnt für die junge Frau und ihre Verbündeten ein Wettlauf gegen die Zeit … .

 

Meine Meinung
Klappentext und Cover haben mich schon richtig neugierig gemacht, aber als ich dann die Leseprobe gelesen hatte, war es völlig um mich geschehen.
Der Prolog lässt sich anfangs noch nicht einordnen, macht aber definitiv neugierig und erzeugt gleichzeitig auch schon Spannung.
Danach landet man direkt bei Ally und erfährt von ihrem Leben und ihrer Familie. Allerdings hat man nicht besonders viel Zeit, die Protagonistin kennenzulernen, da passiert schon der grausame Mord und sie muss fliehen, um ihren Bruder retten zu können. Doch trotz dieser kurzen Kennenlernphase wusste ich sofort, dass Ally eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist. Sie ist eine starke, selbstbewusste junge Frau, die über sich hinauswächst, um die zu retten, die sie liebt. Trotz allem ist sie nicht ohne Schwächen, was sie mir direkt sympathisch machte und näherbrachte.
Doch April Wynter stellt der Protagonistin noch ein paar andere interessante Charaktere zur Seite. Besonders gut hat mir der Räuber Devan gefallen. Mit seinen flotten Sprüchen lockert er so manche Situation auf und rang mir dabei ein Grinsen ab. Ich muss ja gestehen, dass er für mich nicht zu der Sorte Bookboyfriend gehört, in die man sich sofort verliebt. Bei ihm musste ich mich erst einmal zum Kern vorarbeiten, um zu erkennen, was in ihm steckt. Dann bin ich ihm aber hoffnungslos verfallen und sehr gespannt, wie er sich während der Reihe noch entwickeln wird, denn seine eigene Geschichte ist noch lange nicht geschrieben, hat aber auf jeden Fall einiges an Potenzial, um zusätzlich Spannung in die Story zu bringen.
Aber neben den menschlichen Figuren gibt es auch noch tierische, die der Geschichte eine besondere Note verleihen. Und was soll ich sagen: Ich liebe diese Spezies und wie sie April Wynter hier darstellt und welche Eigenschaften sie ihnen zuschreibt, gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. So bekommen diese Wesen eine wichtige Aufgabe in der Story, fügen sich gleichzeitig perfekt in die Geschehnisse ein und verbreiten gekonnt ihren Zauber.
Doch nicht immer sind die Rollen so genau verteilt, wie bei diesen beiden Figuren. Manche Nebencharaktere lassen sich nicht so einfach in die Schubladen „gut“ und „böse“ einteilen. Viele verfolgen ihre eigenen Ziele und diese sind manchmal einfach nicht kompatibel mit denen von Ally. Das macht sie nicht unbedingt zu ihren Gegnern, aber auch nicht zu Verbündeten, was ich sehr spannend fand. Und auch wenn sich am Ende einige Fragen klären, so kann ich doch auch noch nicht bei allen Figuren wirklich sagen, welchen Weg sie im Laufe der Geschichte noch gehen werden. Doch das fand ich gut, denn andere Dinge sind dagegen schon früh ersichtlich und man wartet nur darauf, dass dieses Geheimnis endlich gelüftet wird. So halten sich die Geschehnisse gut die Wage zwischen vorhersehbar und überraschend.
Überhaupt fand ich die Geschichte durchgehend spannend. Dadurch, dass Ally sich von Anfang an auf der Flucht befindet bzw. man nicht weiß, wieviel Zeit ihrem Bruder Jay in den Händen des Bösewichts noch bleibt, fiebert man eigentlich von Anfang bis Ende mit den Protagonisten mit. Ich konnte mich tatsächlich kaum von dem Buch lösen, weil ich wissen wollte, wie die Autorin am Ende all die offenen Fäden zusammenführen wird. Und tatsächlich hat der Leser am Schluss erst einmal die Möglichkeit durchzuatmen, denn das Buch endet nicht mit einem fiesen Cliffhanger, trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir uns bei dieser Reihe noch auf einiges gefasst machen und uns freuen dürfen.

 

Fazit
„Das Gift der Mondlilie“ gehört zu diesen Büchern, die ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Schon die ersten Kapitel haben mich völlig in den Bann gezogen und gemeinsam mit der starken Ally und dem überheblichen Devan machte ich mich auf eine spannende Reise durch ein Land voller Magie. Und genau dieser Zauber ging beim Lesen auch auf mich über.  Hier gab es genau die richtige Mischung aus interessanten Charakteren, Spannung und einem mitreißenden Schriftstil. Deshalb bin ich schon sehr gespannt darauf, was die Autorin in den weiteren Bänden noch für uns Leser bereithält. Eine Reihe, die definitiv Suchtpotenzial hat.

Titel: Das Gift der Mondlilie (Band 1)

Autorin und Coverrechte: April Wynter

Seitenzahl: 272

Preis eBook: 3,99 € (D)

Preis TB: 13,90 € (D)

ASIN: B08HXVZ944

 

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: April Wynter

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