Fantasy,  Rezension

Ashturia: Der Prinz und die Tarenqua

  *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Prinz Liam sitzt am liebsten in der Bibliothek und zeichnet Karten. Doch dann wird er von seinen Eltern nach Ashturia geschickt, wo er Königin Trina um ihre Hand bitten soll. Das ist jedoch nur ein Vorwand, um ihn in Sicherheit zu bringen, denn sein Heimatland steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Als er die Wahrheit über seine Mission erfährt, ist für Liam klar, dass er sich nicht in Ashturia verstecken, sondern nach Fascor zurückkehren wird, um seine Eltern und sein Land zu retten. Das kann er jedoch nicht allein, doch die einzige Hilfe, die er…
Dieses Highfantasy-Buch ist definitiv anders und genau das liebe ich daran.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Dieses Highfantasy-Buch ist definitiv anders und genau das liebe ich daran.

 

*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
Prinz Liam sitzt am liebsten in der Bibliothek und zeichnet Karten. Doch dann wird er von seinen Eltern nach Ashturia geschickt, wo er Königin Trina um ihre Hand bitten soll. Das ist jedoch nur ein Vorwand, um ihn in Sicherheit zu bringen, denn sein Heimatland steht kurz vor einem Bürgerkrieg.
Als er die Wahrheit über seine Mission erfährt, ist für Liam klar, dass er sich nicht in Ashturia verstecken, sondern nach Fascor zurückkehren wird, um seine Eltern und sein Land zu retten. Das kann er jedoch nicht allein, doch die einzige Hilfe, die er bekommen kann sind die Königin und ihr Drache.
Aber kann Liam Trina mitten in einen Krieg schicken, der ihr das Leben kosten könnte, noch dazu, wo er immer mehr Gefühle für sie entwickelt?

 

Meine Meinung
Gleich zu Beginn finden wir uns mit Prinz Liam in Ashturia wieder, wo er um die Hand von Königin Trina anhalten soll. Ich muss gestehen, Naomi Huber hat mich sofort überrascht, als sie mir ihre Protagonisten vorstellte. Prinz Liam ist nämlich ein richtiger Nerd, der nicht mal weiß, wie man ein Schwert richtig hält. Er ist also alles andere als ein starker Kämpfer, ein Prinz auf dem weißen Ross, ein Held, der sein Land auf eigene Faust rettet. Nein, er nicht, dafür trifft das alles auf Trina zu. Sie ist eine gute Kämpferin, die beste in ihrem Clan, benimmt sich aber auch so gar nicht wie eine Königin, sondern kümmert sich gemeinsam mit ihrem Volk darum, dass es allen gut geht. Beide gefielen mir auf ihre Art richtig gut, zusammen sind sie aber einfach perfekt.
Obwohl ich sie anfangs ja nicht als Paar gesehen habe, doch Liam macht eine richtig tolle Entwicklung durch und langsam entwickeln die beiden im Laufe ihrer Reise Gefühle füreinander. Trotzdem schwören sie sich nicht gleich die ewige Liebe, was ich richtig gut fand. Überhaupt gefiel mir die Liebesgeschichte richtig gut und dass sich die beiden nicht dafür verbiegen. Sie lieben sich so, wie sie sind, mit all den Schwächen und ganz ohne unnötiges Drama. Eine wirklich schöne Botschaft.
Doch nicht nur Liam und Trina mochte ich sofort, sondern auch das Drachenmädchen Fecyre. Sie hat eine böse Zunge und hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg, aber sie ist auch absolut loyal und steht Trina immer zur Seite und beschützt sie, egal, was das für sie selbst bedeutet. Drachen sind ja immer gut, aber dieser hier hat noch eine ganz besondere Eigenschaft, die zusätzlich noch etwas Schwung in die Geschichte bringt.
Tatsächlich muss ich gestehen, dass das Buch zum größten Teil nicht aus nervenzerreißender Spannung besteht. Doch das fand ich nicht schlimm, denn unterschwellig läuft die Story natürlich auf einen großen Showdown zu. Bevor es jedoch soweit ist, begleiten wir Liam und Trina auf einer interessanten Reise von Ashturia nach Fascor. Natürlich gibt es auch ein paar Szenen, die mich die Luft anhalten ließen, aber wichtiger ist meiner Meinung nach die Entwicklung und das Zusammenwachsen von Liam und Trina. Trotzdem war das Buch für mich auf keiner Seite langweilig. Die Autorin schickt uns nämlich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man kann lachen und weinen, verzweifeln und hoffen, stürzt sich in den Kampf und möchte sich ein anderes Mal doch am liebsten nur verstecken.
Im letzten Drittel gab Naomi Huber noch einmal alles und die Geschehnisse gipfelten in einem Showdown, der mich einiges an Nerven gekostet hat, aber wirklich perfekt zur Geschichte gepasst und mich richtig begeistert hat.
Ich muss ja gestehen, ich habe mich wirklich am Buch festgelesen und wollte mich gemeinsam mit Liam, Trina und Fecyre auf die Reise machen. Leider war ich viel zu schnell am Ende des Buches angekommen, aber ich freue mich sehr, dass es noch mehr Geschichten geben soll, die in Ashturia spielen.

 

Fazit
Dieses Highfantasy-Buch ist definitiv anders. Naomi Huber bricht mit den üblichen Rollenbildern, was ich großartig fand. Auch die Handlung besticht weniger durch nervenaufreibende Spannung, sondern eher durch eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mit den äußerst liebenswerten Protagonisten mitfühlen ließ. Am Ende gibt die Autorin noch einmal alles und ich wollte gar nicht, dass das Buch endet.

Coverrechte: Naomi Huber

Foto: ©Monika Schulze

Ein Kommentar

  • Naomi

    Dass es dir in Ashturia gefallen hat, freut mich wirklich unglaublich! ❤️
    So schön, dass dir meine Geschichte zusagt ❤️

    Vielen Dank für deine lieben Worte!
    Ganz liebe Grüße
    Naomi

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