High Fantasy,  Rezension

Der Kuss der Kälte

  *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt In Eyaland ziehen sich die Fäden weiter zusammen. Jorin kommt ins Grübeln, ob der Weg, den er eingeschlagen hat, wirklich der richtige ist. Die Bilder seiner Taten verfolgen ihn immer noch und er muss sich fragen, ob er sein Ziel auf diese Weise jemals erreichen wird. Linea kämpft in Kastellina um das Gehör ihrer Mutter, denn sie sehnt sich nach einer friedlichen Lösung für Eyaland, sieht aber auch ein, dass sich dafür einiges ändern muss. Bei der Königin stößt sie dabei aber auf taube Ohren. Die Frage ist, ob Linea wirklich jemals den Platz…
Ich neige selten zum Fangirlen, aber dieser Reihe bin ich absolut verfallen. Wer Highfantasy mag, muss sie unbedingt lesen, denn er wird sie genauso lieben, wie ich.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Ich neige selten zum Fangirlen, aber dieser Reihe bin ich absolut verfallen. Wer Highfantasy mag, muss sie unbedingt lesen, denn er wird sie genauso lieben, wie ich.

 

*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
In Eyaland ziehen sich die Fäden weiter zusammen. Jorin kommt ins Grübeln, ob der Weg, den er eingeschlagen hat, wirklich der richtige ist. Die Bilder seiner Taten verfolgen ihn immer noch und er muss sich fragen, ob er sein Ziel auf diese Weise jemals erreichen wird.
Linea kämpft in Kastellina um das Gehör ihrer Mutter, denn sie sehnt sich nach einer friedlichen Lösung für Eyaland, sieht aber auch ein, dass sich dafür einiges ändern muss. Bei der Königin stößt sie dabei aber auf taube Ohren. Die Frage ist, ob Linea wirklich jemals den Platz ihrer Mutter einnehmen wird oder ob das Schicksal für sie einen anderen Weg bereithält.
Auch Ryen muss sich langsam darüber klar werden, wo seine Prioritäten wirklich liegen. Ist ihm sein privates Glück wichtiger, als die Unabhängigkeit der Clans oder ist er bereit alles für einen Sieg aufs Spiel zu setzen?
Doch während Eyaland im Umbruch ist, sieht niemand, dass sich eine noch größere Gefahr im Unsichtbaren zusammenbraut … .

 

Meine Meinung
Nach den fiesen Cliffhangern aus Band 1 freute ich mich sehr auf die Fortsetzung und war so gespannt, wie es für die verschiedenen Charaktere weitergehen würde.
Die Geschichte geht auch nahtlos dort weiter, wo sie mit dem ersten Teil aufgehört hat. Wir dürfen die verschiedenen Charaktere wieder direkt aus ihrer Sicht begleiten, wobei sich die Schicksale der Figuren immer wieder miteinander verknüpfen, was mir sehr gut gefiel. Ich liebe es, wenn man Geschichten aus verschiedenen Perspektiven lesen kann und in diesem Teil bekommen wir sogar noch eine mehr, die die Geschichte erneut etwas abrundet. Dabei bin ich mir bei dieser Reihe gar nicht sicher, welche Sicht ich am liebsten lese, denn alle haben für sich etwas Spannendes und tatsächlich habe ich alle Charaktere mittlerweile ins Herz geschlossen, sogar Jorin.
Zoe Rosary hat in meinen Augen hier ganz besondere Charaktere geschaffen. Jeder kämpft für etwas Größeres, hat aber auch eine persönliche Geschichte, die ihm manchmal mehr oder weniger im Weg steht, wenn es darum geht, die großen Ziele zu erreichen. Es geht also um persönliche Opfer, um Veränderungen und welche Wege man dafür geht. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Autorin hier die verschiedenen Wege anhand ihrer Charaktere aufzeigt, denn eigentlich wollen alle drei das Selbe und doch auf andere Art und Weise. Dabei habe ich mich immer wieder erwischt, wie ich selbst abwog und mir überlegt habe, welchen Weg ich gehen würde und was wohl das Beste für Eyaland sein würde. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Charaktere eine deutliche Entwicklung zu Band 1 durchgemacht haben, vor allem an Jorin und Ida sieht man das meiner Meinung nach sehr deutlich.
Doch auch die Handlung entwickelt sich stetig weiter und so nach und nach verschieben sich die Machtgefüge in Eyaland immer mehr. Die einzelnen Personen müssen Stellung beziehen, auf welcher Seite sie stehen wollen und dabei geht es nicht nur um die Protagonisten, sondern auch um alle anderen Bewohner Eyalands. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln und konnte mich deshalb kaum vom Buch lösen. Dabei liegt das Gewicht der Handlung ganz klar auf den Geschehnissen innerhalb des Landes. Erst zum Ende hin wird klar, dass das große Ganze, die Geschichte von Eyaland noch viel tiefer geht und im dritten Band wohl noch einmal eine andere Richtung bekommen wird.
Zoe Rosary hat hier wirklich ein großartiges und vor allem auch bildgewaltiges Highfantasywerk geschaffen. Allein die verschiedenen Landschaften haben es mir wirklich angetan und ich würde mir wirklich wünschen, dass es hier eine Buchverfilmung geben wird, die meine Bilder im Kopf auf den Fernseher oder dem Kino bannen würde. Ich könnte mir das jedenfalls richtig gut vorstellen und muss gestehen, dass ich diese Reihe wirklich fangirle, was bei mir sehr selten vorkommt. Hier stimmt einfach alles. Es ist ein perfektes Zusammenspiel zwischen interessanten, tiefgründigen Charakteren, einem flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil, einer faszinierenden Welt und einer spannenden Handlung. Alles, was ein Highlight für mich ausmacht.

 

Fazit
Ich neige tatsächlich eher selten zum Fangirling, aber dieser Reihe bin ich absolut verfallen. Es ist ein perfektes Zusammenspiel zwischen interessanten, tiefgründigen Charakteren, einem flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil, einer faszinierenden Welt und einer spannenden Handlung. Alles, was ein Highlight für mich ausmacht.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Zoe Rosary

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