High Fantasy,  Rezension

Flerya – Drachenliebe

Inhalt Flerya kann sich weder daran gewöhnen, dass sie ein Drache, noch, dass sie eine Prinzessin ist. Deshalb fällt es ihr schwer, sich ihrem Vater, König Gardorath anzunähern. Zu sehr schmerzt sie noch der Verrat, den Yadiran begannen hat. Während Flerya vor allem gegen sich selbst kämpft, gewinnen die Ghulkönigin und ihr Schlachtenlenker immer mehr an Macht. Es scheint, als wollen sie ganz Emirescha in Schutt und Asche legen. Doch Yadiran hat nur ein Ziel: Er will die Drachen und damit diejenigen vernichten, die für den Tod seiner Familie verantwortlich sind. Dafür ist ihm jedes Mittel recht … . Je…
Nach kleinen Einstiegsschwierigkeiten hat sich der Zauber von Fleryas Welt erneut entfaltet. Ich liebe die verschiedenen Charaktere, die man in keine Schublade stecken kann und die Spannung, die sich stetig aufbaut. Einige Wendungen deutet darauf hin, dass es auch im letzten Band noch unerwartete Überraschungen geben wird.

Zusammenfassung

4,5 / 5 Sternen

4,5

Nach kleinen Einstiegsschwierigkeiten hat sich der Zauber von Fleryas Welt erneut entfaltet. Ich liebe die verschiedenen Charaktere, die man in keine Schublade stecken kann und die Spannung, die sich stetig aufbaut. Einige Wendungen deutet darauf hin, dass es auch im letzten Band noch unerwartete Überraschungen geben wird.

Inhalt
Flerya kann sich weder daran gewöhnen, dass sie ein Drache, noch, dass sie eine Prinzessin ist. Deshalb fällt es ihr schwer, sich ihrem Vater, König Gardorath anzunähern. Zu sehr schmerzt sie noch der Verrat, den Yadiran begannen hat.
Während Flerya vor allem gegen sich selbst kämpft, gewinnen die Ghulkönigin und ihr Schlachtenlenker immer mehr an Macht. Es scheint, als wollen sie ganz Emirescha in Schutt und Asche legen. Doch Yadiran hat nur ein Ziel: Er will die Drachen und damit diejenigen vernichten, die für den Tod seiner Familie verantwortlich sind. Dafür ist ihm jedes Mittel recht … .
Je grausamer die Ghul vorgehen, desto unausweichlicher scheint ein Krieg zu sein. Doch während Emirescha auf der Suche nach Verbündeten ist, erfährt Flerya, dass sie einen ganz anderen Weg gehen müssen, wenn sie eine Zukunft haben wollen. Ein Weg, der Vertrauen und Vergebung erfordert, doch genau das scheint unmöglich zu sein … .

 

Meine Meinung
Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut und darauf hingefiebert. Band 1 war ein echtes Highlight für mich und ich konnte es kaum erwarten, weiterlesen zu können. Leider mussten wir auf diesen Folgeband fast 2 Jahre warten, deshalb fiel mir auch der Einstieg erst einmal sehr schwer. Ich hatte nicht mehr alle Figuren und auch nicht mehr alle Handlungsstränge im Kopf, so dass ich teilweise nichts mit den Namen anfangen konnte. Das wurde mir zusätzlich dadurch erschwert, dass es kaum Rückblicke oder Erinnerungen gab.
Nach und nach kamen die meisten Erinnerungen jedoch wieder zurück und mich hat der Zauber aus Band 1 wieder eingefangen. Diese Welt, die sich Autorin Emily Thomsen hier ausgedacht hat, ist einfach zu magisch. Es gibt viele bekannte und neue Fantasywesen mit all ihren Eigenheiten und jeder hat seinen Platz innerhalb dieser Geschichte. Doch wenn man jetzt denkt, dass sich die Wesen ihrer Gruppe entsprechend verhalten, hat man falsch gedacht. Denn nicht nur jede Art hat ihre Eigenheiten, jeder Charakter ist für sich etwas Besonderes. So gibt es z.B. Abren, der Ghul, der sich gegen seinen Vater und seine Kollegen gestellt hat, um seiner „Schwester“ Flerya beizustehen. Oder Flerya selbst, die eigentlich ein Drache ist, aber sich damit überhaupt nicht wohlfühlt. Jeteff ist ein verurteilter Verbrecher, kämpft aber um Emirescha zu retten, obwohl er aus diesem Land verstoßen wurde. Jede Figur hat seine eigenen Motive, man muss hinter die Fassaden sehen und sie kennenlernen, um sie einschätzen zu können. Und trotzdem kann man sich nie sicher sein, dass man weiß, wie sie wirklich sind, denn Emily Thomsen hält auch in diesem Band wieder einige Überraschungen für uns bereit.
Ich liebe es, wenn Geschichten nicht so vorhersehbar sind, wie man es erwartet. Dass sie es versteht, genau solche Bücher zu schreiben, hat die Autorin schon mit ihrem ersten Band bewiesen und obwohl die Wendungen in diesem zweiten Teil nicht ganz so weitreichend sind, haben sie mich doch durchweg begeistert.
Durch die drohende Gefahr und den Krieg, der sich zusammenbraut und immer weiter ausdehnt, kommt jede Menge Spannung in die Geschichte. Bei mir hat sich jedenfalls schon zu Beginn eine Gänsehaut gebildet, die bis zum Ende anhielt. Es war kaum Zeit, um einmal Luft zu holen, denn die Situation spitzt sich immer mehr zu und ich habe auf den nächsten großen Knall gewartet. Eines ist nämlich sicher: Emily Thomsen geht nicht zimperlich mit ihren Charakteren um, was mir jedoch sehr gut gefiel, weil es so authentisch ist. In einem Krieg geht es nunmal nie ohne Opfer einher und eine heile Welt würde einfach nicht zur Geschichte passen.
Am Ende wurde ich noch einmal richtig überrascht, denn hier lässt die Autorin eine Bombe platzen, die darauf hindeutet, dass der letzte Band noch einmal eine ganz andere Richtung einschlagen wird. Tja, hier ist eben nichts, wie man denkt und ich bin mir sicher, dass das Trilogieende noch einmal eine richtige Überraschung für uns bereithalten wird. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr darauf.

 

Fazit
Nach kurzen Einstiegsschwierigkeiten war ich wieder vollkommen gefangen von dieser magischen Geschichte. Die Welt hat ihren Zauber erneut entfaltet, die Figuren sind alle tiefgründig und haben ihre eigenen Motive, die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend und es gibt einige Überraschungen und Wendungen.
Emily Thomsen hat mit ihrer Trilogie wirklich ein fantastisches und magisches Abenteuer erschaffen, das mich immer wieder überrascht, mitreißt und einfach nur begeistert.

Titel: Flerya – Drachenliebe (Band 2)

Autorin: Emily Thomsen

Verlag und Coverrechte: Drachenmond Verlag

Seitenzahl: 320

Preis eBook: 4,99 € (D)

Preis TB: 14,90 € (D)

ISBN: 978-3959913522

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Drachenmond Verlag

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