Fantasy,  Rezension,  Werbung

Venturia – Juwelen und Verfall

Da ich diePrinzessinnen-Reihe von Regina Meißner liebe, musste ich natürlich auch diesesBuch unbedingt haben. Überhaupt liebe ich gerade Geschichten über Königreiche,Prinzessinnen und Magie, deshalb freute ich mich sehr aufs Lesen. Inhalt Tiana ist die Thronfolgerin in Bel Aniz und obwohl sie alles hat, was man sich nur wünschen kann, fühlt sie sich doch wie in einem goldenen Käfig.  Sie sehnt sich nach Freiheit und danach eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Stattdessen werden die Geheimnisse immer mehr. Wer sind die Venturen und wieso darf niemand im Königreich von Magie sprechen? Tiana möchte sich auf die Suche nach Antworten machen, doch ihre…
Obwohl ich die Idee des Buches sehr interessant fand, kratzte die Umsetzung für mich nur an der Oberfläche und passte damit leider für mich zur Protagonistin, mit der ich leider nicht so richtig warm wurde. Erst im letzten Drittel konnte mich die Autorin richtig packen und machte mich doch noch neugierig auf die Fortsetzung.

Zusammenfassung

3,5 / 5 Sternen

3,5

Obwohl ich die Idee des Buches sehr interessant fand, kratzte die Umsetzung für mich nur an der Oberfläche und passte damit leider für mich zur Protagonistin, mit der ich leider nicht so richtig warm wurde. Erst im letzten Drittel konnte mich die Autorin richtig packen und machte mich doch noch neugierig auf die Fortsetzung.

Da ich diePrinzessinnen-Reihe von Regina Meißner liebe, musste ich natürlich auch diesesBuch unbedingt haben. Überhaupt liebe ich gerade Geschichten über Königreiche,Prinzessinnen und Magie, deshalb freute ich mich sehr aufs Lesen.

Inhalt
Tiana ist die Thronfolgerin in Bel Aniz und obwohl sie alles hat, was man sich nur wünschen kann, fühlt sie sich doch wie in einem goldenen Käfig.  Sie sehnt sich nach Freiheit und danach eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Stattdessen werden die Geheimnisse immer mehr. Wer sind die Venturen und wieso darf niemand im Königreich von Magie sprechen?
Tiana möchte sich auf die Suche nach Antworten machen, doch ihre Eltern haben andere Pläne: Die Prinzessin soll sich einen Ehemann suchen. Dafür werden sechs Bälle ausgerichtet, auf denen sie jeweils sechs Anwärter kennenlernen soll. Aber schon auf dem ersten Ball kommt alles ganz anders und Tiana wird in ein fremdes Land verschleppt.
Findet sie hier endlich, was sie schon immer gesucht hat?

Meine Meinung
Zu Beginn lernt man Tiana kennen und ich muss gestehen, irgendwie war sie mir nicht sympathisch. Von Anfang an ist sie unzufrieden und beschwert sich über ihren goldenen Käfig, wobei ich nicht so recht verstand, worin eigentlich ihr Problem lag. Natürlich hat man als Prinzessin gewisse Pflichten, aber für mich war es nicht so deutlich ersichtlich, wo die Grenzen für sie lagen, was sie so eingeengt hat.
Auch das ganze Geheimnis um die Venturen wurde mir zu wenig „aufgebauscht“. Es wurde mehr beiläufig erwähnt und obwohl sich Tiana ein bisschen mit dem Thema Magie beschäftigt, war mir das doch etwas zu wenig. Ich hätte da auf einen richtigen Paukenschlag gehofft, eine Spannung, die sich stetig aufbaut, so dass man unbedingt wissen möchte, was dahinter steckt. Meiner Meinung nach hätte die Autorin hier noch mehr Hinweise einstreuen sollen, immer wieder versteckte Informationen, damit sich sowohl für Tiana, als auch den Leser langsam ein Bild ergibt. Immerhin ist es ja strengstens verboten, über Magie zu sprechen, da muss doch auch etwas dahinterstecken. Für mich wurde dieses Geheimnis leider zu wenig ausgereizt.
Als dann die Sache mit den Bällen aufkam, bekam ich etwas mehr Verständnis für die junge Prinzessin. Wer möchte schon mit 17 Jahren dazu gezwungen werden, sich einen Ehemann auszusuchen. Und als ich dann die Bewerber kennenlernte, tja, da wollte ich wie Tiana am liebsten gemeinsam mit ihr weglaufen. Durch den Ball kam jedoch für mich endlich eine interessante Komponente in die Geschichte, da man ja aufgrund des Klappentextes weiß, dass etwas passiert und ich freute mich richtig darauf.
Doch auchjetzt platzte die erwartete Bombe nicht. Vielleicht bin ich inzwischen bei Fantasy-Geschichten etwas zu kritisch, aber mir fehlte das Drama, das Gänsehautfeelingdie große Enthüllung. Zwar gibt es ein paar sehr schöne und interessanteWendungen, die mir wirklich gut gefielen und sehr viel Potenzial haben, aberfür mich waren sie leider nicht genug in Szene gesetzt. Sie wurden eher einfachso in die Geschichte hineingeflochten, anstatt mit einem Knall serviert. Trotzallem muss ich sagen, dass mir die Entwicklung der Story sehr gut gefiel. Dasletzte Drittel riss mich dann wirklich richtig mit, da es endlich auch etwasSpannung gibt, ein paar Wow-Momente und tolle Überraschungen. Wohin das Ganzeführen wird, bleibt für mich am Ende offen, was ich jedoch sehr gut fand, dennjetzt kann Regina Meißner das Potenzial vielleicht doch noch voll ausschöpfen.

Fazit
Mit „Venturia – Juwelen und Verfall“ startet Autorin Regina Meißner sehr ruhig ineine neue Reihe. Vor allem zu Beginn konnte ich wenig Verständnis und Sympathiefür Tiana aufbringen und verstand ihr Dilemma nicht. Es gab zwar tolleWendungen in der Geschichte, die waren mir jedoch nicht gut genug in Szenegesetzt. Erst im letzten Drittel konnte mich die Autorin wirklich abholen undmitreißen. Ich denke, die Geschichte hat jede Menge Potenzial, das jedoch indiesem ersten Band leider noch nicht ausgeschöpft wurde.

***** Frage zur Releaseparty: “Wie müsste ein Heiratskandidat, den ihr zum ersten Mal seht, auftreten und / oder aussehen, damit ihr ihm überhaupt eine Chance gebt, euch kennenzulernen?” *****

Titel: Venturia – Juwelen und Verfall (Band 1)
Autor: Regina Meißner
Verlag und Bildrechte: Sternensand Verlag
Seitenzahl: 364
Preis TB: 12,95 € (D)
ISBN: 978-3038960102


Status: Rezensionsexemplar

Foto: Monika Schulze
Cover: Sternensand Verlag

6 Kommentare

  • Sandra Brüne

    Hallo
    Ein toller Beitrag :)
    Mmh auf jeden Fall sollte er wissen was er möchte. Auf den ersten Blick sollte er mir sympatisch rüber kommen, das äußere Erscheinungsbild sollte auch passen aber ich finde die inneren Werte zählen sind für mich mehr wert

    Liebe Grüße Sandra

  • Francoise

    Guten Morgen,
    danke für deinen Beitrag
    Das kann ich gar nicht so genau beantworten
    Zumindest müsste er auf mich sympathisch wirken . Und schöne Zähne haben . Ansonsten keine Ahnung .
    Liebe Grüße Francoise

  • Angela Matull

    Ein Heiratskanidat sollte erst einmal vom ersten Augenschein meinem Beuteschema entsprechen. Seine Stimme muss mir gefallen und seine Ausstrahlung. Aber ich befürchte ich stehe auf Männer die Selbstbewusst sein ausstrahlen und nicht auf den Mund gefallen sind. Charming mit Biss würde ich es nennen und ein bißchen rebellisch sollte er sein. Gestriegelt etc. und von oben herab mag ich allerdings nicht – hat dann auch nichts mit mit Selbstbewusst sein zu tun.

    Liebe Grüße
    Angela

  • Jessica Schmid

    Huhu,

    er müsste entwaffnend sein – zum einen tolle Augen welche mich in seinen Bann ziehen.
    Vom Charakter her mag ich es sehr, wenn Männer gut reden können und gepflegte Umgangsformen haben. Selbstbewusst (aber nicht zu sehr), engagiert und ehrlich – das wichtigste für den ersten Eindruck das LÄCHELN

  • Katja

    Hallo und herzlichen Dank für die tolle Aktion und den schönen Beitrag! Ich denke der Kanditat müsste vor allem sympathisch und humorvoll sein. Alles andere wäre für mich zweitrangig. Dagegen würden mich Arroganz und Selbstüberschätzung absolut abschrecken.

    Liebe Grüße
    Katja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.