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High Fantasy,  Rezension

Die Nebel der Tvibura Fjålls – Eyaland 3

    *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Nach der Teilung von Eyaland könnten alle glücklich und zufrieden leben, doch so ist es nicht. Linea wird immer häufiger von Kälteschüben gequält und dadurch verändert sich auch ihr Charakter. Zusätzlich sieht sie sich mit dem Problem konfrontiert, dass nicht alle Bewohner mit den neuen Gesetzen einverstanden sind. Jorin bekommt das am eigenen Leib zu spüren, denn Linea verhängt über ihn einige Sanktionen, die er jedoch nicht erfüllen kann. Bedeutet das, dass er sein Land und seine Unabhängigkeit wieder verlieren wird? Ryen kämpft inzwischen mit den Nebeln der Tvibura Fjalls. Diese breiten sich…
Hier passt einfach alles: Eine faszinierende Welt, tiefgründige Charaktere, ein flüssiger und bildhafter Schreibstil und jede Menge Spannung und Emotionen.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Hier passt einfach alles: Eine faszinierende Welt, tiefgründige Charaktere, ein flüssiger und bildhafter Schreibstil und jede Menge Spannung und Emotionen.

 

 

*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
Nach der Teilung von Eyaland könnten alle glücklich und zufrieden leben, doch so ist es nicht.

Linea wird immer häufiger von Kälteschüben gequält und dadurch verändert sich auch ihr Charakter. Zusätzlich sieht sie sich mit dem Problem konfrontiert, dass nicht alle Bewohner mit den neuen Gesetzen einverstanden sind.

Jorin bekommt das am eigenen Leib zu spüren, denn Linea verhängt über ihn einige Sanktionen, die er jedoch nicht erfüllen kann. Bedeutet das, dass er sein Land und seine Unabhängigkeit wieder verlieren wird?
Ryen kämpft inzwischen mit den Nebeln der Tvibura Fjalls. Diese breiten sich immer mehr aus und sind kurz davor, die Clans zu verschlingen.
Zusätzlich liegt ein uralter Fluch auf Eyaland  und droht alles zu zerstören, was sich die drei so mühsam aufgebaut haben. Oder war es etwa doch ein Fehler, das Land zu teilen?

 

Meine Meinung
Eigentlich wollte ich nicht, dass diese Reihe endet, deswegen habe ich den letzten Band etwas hinausgezögert. Aber irgendwann war ich einfach zu neugierig.
Als ich anfing zu lesen, war ich sofort wieder in der Geschichte drin. Es war als wäre ich direkt nach Eyaland transportiert worden und würde dort weitermachen, wo es nach dem zweiten Teil geendet ist. Alle wichtigen Ereignisse und Figuren hatte ich noch im Kopf und hatte somit überhaupt keine Probleme mit dem Einstieg.
Sehr spannend fand ich den Zeitsprung, also dass zwischen dem zweiten und dritten Band einige Jahre liegen. Jahre in denen einiges geschehen ist und doch scheint die Zeit irgendwie still gestanden zu sein. Ich war ja anfangs sehr traurig, dass Linea und Ryen sich über die ganze Zeit nicht wirklich gesehen haben und Ryen nichts von seinem Sohn wusste. Gerade er, für den Familie immer so wichtig ist. Ich habe mich auch echt gewundert, dass sich da niemand einmal verquatscht hat z.B. Jorin oder die Botenkriegerin. Da alle seine Briefe unbeantwortet geblieben sind, rechnet Ryen damit, dass Linea mit ihm abgeschlossen hat und trotzdem gibt er nicht auf. Das fand ich bei diesem Protagonisten immer schon toll. Er kämpft für seine Überzeugungen, für sein Volk, für seine Familie und dabei werden ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt, aber er gibt nicht auf. Tatsächlich war er mein liebster Charakter und ich habe mir wirklich ein Happy End für ihn gewünscht.
Linea macht eine sehr glaubhafte Entwicklung durch. Passend zu ihrer Kälte, wird sie nämlich auch richtig gefühlskalt. Das machte sie mir zwar etwas unsympathisch, aber es passte so perfekt zu dem Schicksal, das ihr auferlegt wurde. Deshalb fand ich es trotz negativer Veränderung von Linea richtig gut gemacht. Tatsächlich finde ich es auch sehr spannend, wenn sich Charaktere nicht nur zum Positiven, sondern auch mal zum Negativen entwickeln, denn das ist doch nur menschlich, vor allem, wenn man in der Position von Linea ist, in die sie ja mehr oder weniger hineingedrängt wurde. Ich war echt gespannt, wie es für die Protagonistin enden würde.
Jorin hat in diesem letzten Band meiner Meinung nach eher eine untergeordnete Rolle. Er ist mit seinem Privatleben ziemlich beschäftigt und liebt seine Unabhängigkeit. Zwar kämpft er mit den Sanktionen von Linea, aber das ist nur ein kleiner Nebenschauplatz.
Im Grunde dreht sich in diesem Teil alles um Linea und Ryen und die Zukunft von Eyaland, die ja von den Nebeln bedroht wird. Dabei bestätigt sich jetzt das, was ich schon in den Vorgängern bemerkt habe: Dass die Geschichte rund um Eyaland noch so viel größer ist, als man eigentlich denkt, denn die Geschichte der Tvibura Fjalls liegt weit in der Vergangenheit. Ich finde es immer richtig klasse, wenn sich am Ende alle losen Enden zusammenfügen und genau das ist hier der Fall. Viele Ereignisse, die man in den Vorgängern noch nicht so recht zuordnen konnte, ergeben plötzlich einen Sinn.
Besonders schön fand ich es aber auch, dass dieses Mal auch ein paar Nebencharaktere zu Wort kommen und mehr Platz in der Geschichte bekommen. So sieht man die Ereignisse noch einmal aus einer anderen Sicht, was die Story noch runder und mich glücklich machte, weil ich diese Charaktere sehr liebgewonnen hatte.
Für mich hätte es kein besseres Ende für Eyaland und diese Trilogie geben können. Trotzdem bin ich sehr traurig, dass ich jetzt Abschied von diesem faszinierenden Land und all seiner besonderen Charaktere nehmen musste. Dafür steht Zoe Rosary mit ihren Büchern ab jetzt auf meiner Must-Read-Liste.

 

Fazit
Ich liebe diese Reihe und der Abschlussband ist einfach perfekt. Sämtliche lose Stränge werden miteinander verknüpft und die Geschichte ist tatsächlich noch größer, als man es in Band 1 und 2 vermutet. Hier passt einfach alles: Eine faszinierende Welt, tiefgründige Charaktere, ein flüssiger und bildhafter Schreibstil und jede Menge Spannung und Emotionen.
Zoe Rosary steht ab jetzt auf meiner Must-Read-Autorenliste.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Zoe Rosary

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