Fantasy,  Rezension

Das Vermächtnis von Talbrem – Gestohlenes Herz

  *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt In Talbrem leben die Taliducz, die mit Hilfe von speziellen Edelsteinen magische Kräfte beschwören können. Auch Kira ist eine von ihnen. Doch ihre Familie hütet ein großes Geheimnis, das der Verbrecher Cameron unbedingt lüften möchte. Deshalb entführt er Kira. Als diese jedoch nichts verrät, stiehlt er ihr Herz, um sie unter Druck zu setzen. Danach lebt Kira nur noch zwei oder drei Jahre, es sei denn, sie sagt Cameron doch noch, was er wissen möchte. Dann soll sie ihr Herz zurückbekommen. Doch das ist unmöglich. Deshalb muss das Mädchen es auf andere Weise versuchen.…
Was für eine mitreißende, spannende und faszinierende Geschichte. Ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Was für eine mitreißende, spannende und faszinierende Geschichte. Ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

 

*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
In Talbrem leben die Taliducz, die mit Hilfe von speziellen Edelsteinen magische Kräfte beschwören können. Auch Kira ist eine von ihnen. Doch ihre Familie hütet ein großes Geheimnis, das der Verbrecher Cameron unbedingt lüften möchte. Deshalb entführt er Kira. Als diese jedoch nichts verrät, stiehlt er ihr Herz, um sie unter Druck zu setzen.
Danach lebt Kira nur noch zwei oder drei Jahre, es sei denn, sie sagt Cameron doch noch, was er wissen möchte. Dann soll sie ihr Herz zurückbekommen. Doch das ist unmöglich. Deshalb muss das Mädchen es auf andere Weise versuchen. Dafür braucht sie jedoch die Hilfe von Kjell und der ist Kira alles andere als sympathisch. Trotzdem schließt sie sich ihm an. Als sie merkt, dass es um mehr, als nur ihr Herz geht, ist ihre Zeit jedoch fast schon abgelaufen … .

 

Meine Meinung
Im Prolog befinden wir uns zwei Jahre vor den eigentlichen Ereignissen und bekommen mit, wie Cameron versucht, das Familiengeheimnis von Kira zu erfahren. Dabei geht er nicht gerade zimperlich vor, was ich sehr glaubwürdig fand. Kira muss also schon im Prolog richtig leiden. Auch ihre Reaktion und die ihres Vaters auf die Entführung passten für mich perfekt zur Geschichte. Außerdem hat dieser Prolog für mich gleich einiges an Spannung erzeugt und mich in die Geschehnisse hineingezogen.
Die nächsten Kapitel erfahren wir dann einiges über Kira bzw. ihre Familiengeschichte und können so noch tiefer in die Geschehnisse eintauchen. Ich muss gestehen, dass ich etwas gebraucht habe, um das Magiesystem zu verstehen. Es ist doch sehr komplex, weil es viele verschiedene magische Steine gibt, die alle etwas anderes bewirken. Aber es gefiel mir unglaublich gut, was J.K. Bloom sich hier ausgedacht hat und was mit den Talis alles möglich ist. Es hat mir richtig Spaß gemacht, all die kleinen und großen Geheimnisse rund um Talbrem zu entdecken.
Kira erschien mir im Prolog noch sehr tapfer und kämpferisch, danach hat sie durch die Entführung doch gelitten und versinkt in Selbstmitleid bzw. versteckt sich. So ganz konnte ich das nicht verstehen, denn ich hätte nicht bis zum letzten Moment gewartet, sondern schon früher versucht, mein Herz zurückzubekommen. Aber so musste es wohl für den Fortgang der Geschichte sein. Doch je tiefer wir in die Geschichte eintauchen, desto mehr wächst Kira über sich hinaus und ich finde ihre Entwicklung wirklich super. Sie geht langsam, aber stetig vonstatten und ist damit nicht so plötzlich von jetzt auf gleich, so dass ich sie gut nachvollziehen konnte.
Auch Kjell gefiel mir richtig gut. Er ist geheimnisvoll und hat ein ziemliches Bad Boy Image, aber nur nach außen hin, denn als er Kira beisteht, erkennt man, dass er doch eine weiche Seite hat. Trotzdem überrascht er mich immer wieder, was ich wirklich toll fand.
Überhaupt hält J.K. Bloom einige Überraschungen für ihre Leser parat. Die Spannung steigt stetig und sie streut immer wieder Hinweise ein, so dass ich irgendwann einfach nicht mehr wusste, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. Denn die Story ist so viel größer, als man zu Beginn vielleicht denken könnte. Ich fand vor allem auch das Training der Eliteeinheit richtig klasse. Das hat man tatsächlich selten in Büchern, denn meistens können die Protagonisten sofort mit ihren Kräften umgehen. Hier ist das einmal nicht der Fall, was ich sehr erfrischend fand. Auch die Tatsache, dass Kira eine kleine Gruppe von besonderen Figuren an die Seite gestellt wird, mochte ich sehr. Es ist schön zu sehen, wie die junge Frau lernt, Hilfe anzunehmen und dass sie merkt, dass es allein einfach nicht geht. Die Botschaft finde ich schön und wichtig, denn jeder braucht einmal Hilfe und es ist keine Schwäche danach zu fragen.
Das Ende schlägt dann noch einmal ein wie eine Bombe und ich blieb atemlos zurück und habe mir gewünscht, dass ich sofort weiterlesen würde können. Eine wirklich sehr mitreißende Geschichte.

 

Fazit
Hier ist J.K. Bloom wieder ein echtes Highlight gelungen. Die Welt ist einzigartig und faszinierend. Die Spannung steigt stetig und die Entwicklung der Protagonistin ist authentisch und toll. Aber zum Glück dreht sich nicht alles nur um sie, denn es geht um eine kleine Gruppe, die sich gemeinsam der Herausforderung stellt. Die Autorin hält auch wieder einige Überraschungen für uns bereit und lässt am Ende noch eine Bombe platzen. Ich bin absolut begeistert und warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Sternensand Verlag

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