Märchen,  Märchenadaption,  Rezension

Yukina – Im Bann des Zauberspiegels

  *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Wie fühlt man sich wohl, wenn die eigene Mutter, die Schönste im Land ist? Davon kann Prinzessin Yukina, Tochter von Schneewittchen ein Lied singen. Das macht es natürlich doppelt schwer, für sich einen geeigneten Partner zu finden. Doch Yukina macht sich eher Sorgen darum, dass sich Unruhen im Land ausbreiten und sich das Volk anscheinend nicht so wohlfühlt, wie sie immer gedacht hat. Sie will sich um dieses Problem kümmern, doch ihre Mutter stellt sich ihr in den Weg. Was verbirgt Schneewittchen? Und wie findet Yukina nicht nur einen Weg zu ihrer Mutter, sondern…
Wer Märchen mag, hat mit Yukina sicher seine Freude.

Zusammenfassung

4 / 5 Sternen

4

Wer Märchen mag, hat mit Yukina sicher seine Freude.

 

*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
Wie fühlt man sich wohl, wenn die eigene Mutter, die Schönste im Land ist? Davon kann Prinzessin Yukina, Tochter von Schneewittchen ein Lied singen. Das macht es natürlich doppelt schwer, für sich einen geeigneten Partner zu finden.
Doch Yukina macht sich eher Sorgen darum, dass sich Unruhen im Land ausbreiten und sich das Volk anscheinend nicht so wohlfühlt, wie sie immer gedacht hat. Sie will sich um dieses Problem kümmern, doch ihre Mutter stellt sich ihr in den Weg.
Was verbirgt Schneewittchen? Und wie findet Yukina nicht nur einen Weg zu ihrer Mutter, sondern auch zum Volk, damit sie alle wieder glücklich bis an ihr Ende leben können?

 

Meine Meinung
Ich liebe Märchen und das seit meiner Kindheit. Auch Schneewittchen habe ich tausende Male gelesen, aber mir tatsächlich nie Gedanken darüber gemacht, was „danach“ passieren würde. Deshalb fand ich die Idee von Kerstin G. Rush so großartig.
Tatsächlich ist es doch eine Horrorvorstellung, wenn die eigene Mutter die Schönste im Land ist, oder? Da kann man doch nur Komplexe bekommen, dachte ich. Aber Yukina ist anders. Natürlich ist es auch für sie schwierig, dass ihre Mutter alle Blicke auf sich zieht, aber noch mehr als das, macht es ihr zu schaffen, dass sie scheinbar nie Zugang zu ihr bekommt und sich ungeliebt fühlt.
Doch Yukina gibt nicht auf und macht sich auf die Suche nach Antworten. Sie versucht über den Tellerrand hinauszublicken und denkt nicht nur an sich, sondern sieht das große Ganze. Dabei lässt sie sich auch nichts verbieten, sondern sucht ihren ganz eigenen Weg. So gefiel sie mir auf jeden Fall sehr gut und für manche Reaktion, die ich an ihr sehr übertrieben fand, gab es am Ende eine verständliche Erklärung, also konnte ich auch das sehr gut akzeptieren.
Durch den Prolog weiß man schon vorher, was es mit dem Ganzen auf sich hat, aber die Lösung für dieses Problem kann man nicht vorhersehen, die bleibt eine Überraschung, die mir tatsächlich sehr gut gefallen hat.
Wie alle anderen Märchen gibt es wenig Geplänkel rundherum, so dass das Buch recht dünn ist und nur das Wichtigste umfasst, was ich aber völlig okay fand. Denn so ist es eine nette, kleine Geschichte für Zwischendurch, die man sogar in einem Rutsch weglesen kann.
Auch die Liebesgeschichte ist anders, als ich anfangs erwartet hatte und zeigt, dass man oft erst einmal hinter die Kulisse blicken muss, bevor man wirklich sehen kann, was in einem anderen Menschen steckt. Eine sehr schöne Botschaft, wie ich finde.
Allgemein würde ich das Buch zwar eher jüngeren Lesern empfehlen, weil es doch eine sehr einfache Geschichte ist, die trotz schöner Botschaften nicht so sehr in die Tiefe geht, aber auch ältere Leser*innen können ein paar schöne Lesestunden damit verbringen.

 

Fazit
Wer Märchen mag, hat mit Yukina sicher seine Freude. Ich fand die Idee, Schneewittchen weiterzuerzählen richtig genial und mochte die Protagonistin auf Anhieb. Allgemein würde ich das Buch zwar eher jungen Leser*innen, also Teenagern empfehlen, aber auch wir “alten Hasen” können ein paar schöne Lesestunden damit verbringen.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Kerstin G. Rush

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