Familiengeschichte,  Rezension

Die Rosen von Rembroke

Inhalt Nachdem Evelina ihren Job und ihren Partner verloren hat, flüchtet sie nach England. Dort hat sie als Kind einige schöne Tage verbracht und hofft ihre glücklichen Erinnerungen wieder aufleben lassen zu können. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihr: Im „Bachelor’s Button Guesthouse“ lernt sie nicht nur eine sehr eigenwillige Pensionsbesitzerin und ihren mürrischen Hausmeister kennen, sondern taucht mit Hilfe eines Buches in die Vergangenheit ein. Die Geschichte von Amalia und ihren Erlebnissen während des ersten Weltkrieges nehmen sie gefangen und bald muss sich Evelina eingestehen, dass sie mehr mit ihr zu tun hat, als sie denkt ……
Eine schöne Geschichte über das Schicksal zweier Frauen, die beide ihren eigenen Weg finden müssen.

Zusammenfassung

4 / 5 Sternen

4

Eine schöne Geschichte über das Schicksal zweier Frauen, die beide ihren eigenen Weg finden müssen.

Inhalt
Nachdem Evelina ihren Job und ihren Partner verloren hat, flüchtet sie nach England. Dort hat sie als Kind einige schöne Tage verbracht und hofft ihre glücklichen Erinnerungen wieder aufleben lassen zu können.
Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihr: Im „Bachelor’s Button Guesthouse“ lernt sie nicht nur eine sehr eigenwillige Pensionsbesitzerin und ihren mürrischen Hausmeister kennen, sondern taucht mit Hilfe eines Buches in die Vergangenheit ein. Die Geschichte von Amalia und ihren Erlebnissen während des ersten Weltkrieges nehmen sie gefangen und bald muss sich Evelina eingestehen, dass sie mehr mit ihr zu tun hat, als sie denkt … .

 

Meine Meinung
Das Buch beginnt damit, dass Evelina in der Pension „Bachelor’s Button Guesthouse“ ankommt. Anfangs bleibt es noch ein Geheimnis, warum sie ihren Job verloren und wieso sie ihren Partner verlassen hat. Es werden immer nur Andeutungen gemacht, so dass man richtig neugierig darauf wird, was denn wirklich passiert ist. Es dauert jedoch etwas, bis die große Blase platzt. Mir tat Evelina auf jeden Fall sehr leid. Sie steht ganz plötzlich vor dem Nichts und weiß nicht, wohin ihre Zukunft sie führen wird. Es muss ein richtiger Schock sein, plötzlich vor dem Nichts zu stehen. Da fand ich ihre Idee, erst einmal an einen Ort zu reisen, mit dem man schöne Erinnerungen verbindet, wirklich gut. Dort kann sie erst einmal zur Ruhe kommen und darüber nachdenken, wie es weitergehen soll.
Doch dann lernt sie erst einmal die eigenwillige Truppe aus der Pension kennen und die hat es wirklich in sich. Da hat sich die Autorin nämlich einiges einfallen lassen. Mrs Margery ist  eine einzigartige Persönlichkeit, die ein sehr ungewöhnliches Hobby betreibt. Davon erfährt man aber erst zum Ende des Buches, so dass sie einem manchmal etwas eigenartig erscheint. Aber ich mag es, wenn Charaktere ein paar Ecken und Kanten haben. Und die hat der Hausmeister Peter auch. Anfangs gerät er mit Evelina nämlich ständig aneinander. Auch bei ihm muss man erst einmal hinter die Fassade blicken, um zu erfahren, was wirklich in ihm steckt. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht, die einzelnen Figuren kennenzulernen.
Sehr gut gefielen mir auch die Passagen, in denen wir Amalia kennenlernen. Sie hat wirklich kein leichtes Schicksal und ich bewunderte sie sehr für ihre Stärke in dieser schweren Zeit. Ich tauchte gerne in die Vergangenheit ein und war fast etwas traurig, dass diese Kapitel oftmals so kurz waren und wir uns mehr in der Gegenwart aufhielten, denn Amalias Geschichte fand ich teilweise spannender, als die von Evelina. Tatsächlich hatte ich auch damit gerechnet, dass die beiden Frauen stärker miteinander verbunden wären, als es am Ende dann wirklich der Fall ist. Da waren mir ein paar Zufälle zu viel und die Verbindungen und der Glaube an „das Schicksal“ hinterließen bei mir dann ein bisschen einen faden Beigeschmack. Da waren mir die Begründungen etwas zu fadenscheinig und ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Trotzdem konnte ich das Buch wirklich genießen und habe mich auf Anhieb in die heimelige Atmosphäre des „Bachelor’s Button Guesthouse“ verliebt.

 

Fazit
„Die Rosen von Rembroke“ ist voller einzigartiger und sehr eigenwilliger Charaktere, die es Spaß macht kennenzulernen. Ich fühlte mich in der kleinen Pension sofort zuhause und konnte beim Lesen entspannen. Die Reise in die Vergangenheit hat mich zusätzlich fasziniert und ich wäre gerne noch tiefer darin eingetaucht. Am Ende waren mir die Zufälle etwas zu viel, aber ich konnte das Buch trotzdem zufrieden zuschlagen. Eine schöne Geschichte.

Titel: Die Rosen von Rembroke

Autorin und Coverrechte: Sabine Gisela Trautmann

Seitenzahl: 352

Preis eBook: 2,99 € (D)

Preis TB: 12,97 € (D)

ISBN: 979-8553803858

 

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Sabine Gisela Trautmann

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