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Prophezeiungen für Jedermann – Entstehungsgeschichte

Heute darf ich euch mal etwas ganz anderes zeigen: Die liebe Nicole Gozdek hat sich nämlich die Mühe gemacht, für euch aufzuschreiben, wie sie zu der Idee zu “Prophezeiungen für Jedermann” gekommen ist und genau das könnt ihr heute exklusiv bei mir lesen.

 

Wie die Idee zu “Prophezeiungen für Jedermann” entstand

 

Man nehme eine Facebook-Buchgruppe, eine Frage, eine Handvoll Leser und Autoren, die gemeinsam über Klischees in der Fantasy diskutieren und – ZACK! Eine neue Buchidee wird geboren …
So geschehen bei meinem neuesten Urban Fantasy-Roman “Prophezeiungen für Jedermann”, in dem ich die Themen Prophezeiungen, Auserwählter und Waisenjunge auf neue Weise erzählen wollte.
Klar, alles keine neuen Themen und darum ging es auch in der Diskussion in der Gruppe “Buch-Gefährten”: Kann man Themen, die schon mehrere tausend Mal in Fantasyromanen vorkamen, überhaupt noch neu, spannend oder interessant erzählen? Oder sind sie Klischees, die Fantasyautoren von heute meiden sollten wie die Pest?
Wie meine Antwort lautet, könnt ihr an meinem neuen Buch sehen.
Und wie das manchmal so ist, wenn die Muse zuschlägt und dich mit Macht auf eine tolle neue Geschichte hinweisen will … Die Ideen flossen nur so. Es hat noch nicht einmal fünf Minuten gedauert, bis die Idee zum Roman in den Grundzügen stand, inklusive Prophezeiungen und Auserwählten – ja, Plural –, einem Orakel und einem Waisenjungen.
Klingt alles zunächst einmal nicht neu, zugegeben. Aber habt ihr schon mal von Prophezeiungen für Jedermann gehört? Bestimmt nicht.
So lautet nämlich nicht nur der Titel meines neuen Buchs, sondern das ist auch die Quintessenz der Geschichte: Es geht um viele einfache und triviale Prophezeiungen, für die die Auserwählten keine besonderen Fähigkeiten benötigen, um sie zu erfüllen. Es sind Aufgaben für jedermann. Die Zeiten, in denen eine einzelne Prophezeiung eine wahrhaft große, heroische Tat erforderte und das Schicksal eines ganzen Volkes, eines Landes oder einer Welt verändern konnte, sind in meiner Fantasywelt längst vorbei. Ich wollte eben nicht machen, was andere Autoren machen, sondern die Fallen der Klischees vermeiden.
Und so sind die Orakel von einst, deren verheerende Macht die Menschen in meiner Welt lange fürchteten, in Ketten gelegt. Ihre Macht ist runtergebrochen in Prophezeiungen für Jedermann, von denen das letzte verbliebene Orakel jeden Tag zweihundert aussprechen muss.
Jeden Tag, sieben Tage die Woche. Jede Woche. Jeden Monat. Jedes Jahr. Das sind 73.000 Prophezeiungen pro Jahr.
Die Auserwählten sind daher auch ganz normale Bürger und die Prophezeiungen für Jedermann im Auftrag der Regierung durch ein Komitee stark reglementiert und bürokratisiert. Es gibt ein Losverfahren, Regeln, wer für eine Prophezeiung ausgewählt werden darf und wer nicht, ja, es gibt sogar einen gesetzlichen Sonderurlaub von drei Wochen, der jedem Auserwählten zugestanden und der vom Arbeitgeber bezahlt wird.
Die Gesellschaft hat sich an Prophezeiungen und Auserwählte gewöhnt, hat sie in sich integriert, sodass sie keine Gefahr mehr bilden. Ein Auserwählter zu sein, ist nichts Besonderes mehr, sondern lediglich eine Bürgerpflicht und wer sich nicht daranhält, nicht zu seiner Queste aufbricht, den erwarten legale Konsequenzen und schwere Strafen.
Ich wollte bewusst keine Über-Prophezeiung, keine Über-Helden, sondern ganz banale Prophezeiungen und normale Menschen, die aus ihrem Leben herausgerissen werden – also kurz gesagt, einen neuen Blick darauf, was eine Prophezeiung eigentlich ausmacht: Magie, die ausgesprochen wird; jemand, der sie erfüllen muss und sich dafür auf eine Queste begeben und sein altes Leben zurücklassen muss. Was eine Prophezeiung enthält, ist ja im Grunde nebensächlich und in jedem Fantasyroman anders. Also habe ich das Prinzip auf die Spitze getrieben.
Gibt es nun überhaupt keine Helden und keine großen Prophezeiungen mehr?
Das ist auch eine Frage, mit der sich Zacharias, der 18-jährige Protagonist der Geschichte, beschäftigen muss. Obwohl es hunderte, ja tausende Auserwählte gibt, habe ich nur einen von ihnen zur Hauptfigur meiner Geschichte gemacht. Einen jungen Mann, der zwischen Kindheit und Erwachsenenleben steht, gerade erst die Schule beendet hat und nun seinen Platz im Leben finden muss. Ein Mensch mit Stärken und Schwächen, Wünschen und Ängsten, aber kein Held.
Oder womöglich doch? Denn wer kann schon sagen, was einen Helden ausmacht?
Es wäre nicht meine Geschichte, wenn nicht ein paar Überraschungen auf Zacharias und auf die Leser lauern würden.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig auf mein Buch machen und wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!
Alles Liebe
Nicole

 

Also wenn ihr jetzt nicht neugierig seid, dann weiß ich auch nicht :-p Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf dieses Buch.

Titel: Prophezeiungen für Jedermann

Autorin: Nicole Gozdek

Verlag und Coverrechte: Piper

Seitenzahl: 400

Preis TB: 15,00 € (D)

ISBN: 978-3492282178

 

 

Klappentext:

In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er bereit, seine Bürgerpflicht zu tun und das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Doch seine Prophezeiung ist nicht so harmlos, wie sie zunächst geklungen hat. Und während die anderen Auserwählten ihre Questen schon bald erfolgreich beenden, fragt sich Zacharias, ob er die seine jemals erfüllen und in sein altes Leben zurückkehren wird. Denn die Macht der Prophezeiung ist gefährlicher, als Zacharias je vermutet hätte …

(Quelle: Piper Verlag)

 


Gastartikel von Nicole Gozdek

Zitatbilder: © Nicole Gozdek

Cover: Piper Verlag

 

 

 

 

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