Dystopie,  Rezension

Mentira – Stadt der Lügen

Auf dieses Buch habe ich wirklich sehr hingefiebert. Ich fand die Idee mit der Stadt, in der Lügen verboten ist wirklich sehr faszinierend und dann dieses Cover dazu. Ja, da war es schon um mich geschehen. Als ich das Buch schließlich in den Händen hielt, war ich erneut begeistert, denn es hat nicht nur ein anziehendes Cover, sondern auch eine wunderschöne Innengestaltung. Inhalt Melia ist in Mentira aufgewachsen – der Stadt, in der lügen streng verboten ist. Doch irgendwie hat sie sich hier nie heimisch gefühlt. Als sie einen wichtigen Auftrag bekommt, ist das für sie das Zeichen, Mentira endgültig…
Christina Hiemer hat mich mit ihrer Idee rund um „Mentira – Stadt der Lügen“ wirklich fasziniert, doch obwohl es einige spannende Wendungen gibt, hatte ich gerade im Mittelteil das Gefühl, etwas auf der Stelle zu treten. Vor allem Melia hat mir zu wenig Kampfgeist und blieb in meinen Augen etwas farblos. Dafür gibt es ein paar andere interessante Charaktere und zum Ende hin zeigt die Autorin dann doch nochmal, dass das Potenzial ihres Buches noch nicht ausgeschöpft ist und wir im Folgeband noch einiges erwarten können.

Zusammenfassung

4 / 5 Sternen

4

Christina Hiemer hat mich mit ihrer Idee rund um „Mentira – Stadt der Lügen“ wirklich fasziniert, doch obwohl es einige spannende Wendungen gibt, hatte ich gerade im Mittelteil das Gefühl, etwas auf der Stelle zu treten. Vor allem Melia hat mir zu wenig Kampfgeist und blieb in meinen Augen etwas farblos. Dafür gibt es ein paar andere interessante Charaktere und zum Ende hin zeigt die Autorin dann doch nochmal, dass das Potenzial ihres Buches noch nicht ausgeschöpft ist und wir im Folgeband noch einiges erwarten können.

Auf dieses Buch habe ich wirklich sehr hingefiebert. Ich fand die Idee mit der Stadt, in der Lügen verboten ist wirklich sehr faszinierend und dann dieses Cover dazu. Ja, da war es schon um mich geschehen.

Als ich das Buch schließlich in den Händen hielt, war ich erneut begeistert, denn es hat nicht nur ein anziehendes Cover, sondern auch eine wunderschöne Innengestaltung.

Inhalt
Melia ist in Mentira aufgewachsen – der Stadt, in der lügen streng verboten ist. Doch irgendwie hat sie sich hier nie heimisch gefühlt. Als sie einen wichtigen Auftrag bekommt, ist das für sie das Zeichen, Mentira endgültig zu verlassen. In Sombra hofft sie nicht nur Antworten zu finden. Aber Melia hat keine Ahnung, wie sie sich in der Schattenstadt verhalten soll.
Während das Mädchen versucht dem Geheimnis rund um Sombra auf die Spur zu kommen, gerät sie selbst immer stärker in den Strudel der Dunkelheit. Ist Melia diejenige, die das Licht in die dunkle Stadt bringen kann oder wird sie am Ende selbst von den Schatten verschluckt?

 

Meine Meinung
Der Prolog besteht aus einem Brief aus der „vergessenen Zeit“, von dessen Verfasser man nichts weiß, der aber schon richtig neugierig auf die Geschichte macht und gleich ein bisschen Gänsehautfeeling erzeugt. Meine Erwartungen wuchsen immer höher.
Im Anschluss lernt man Melia und ihr Leben in Mentira kennen. Sofort erfährt man, dass das Mädchen nicht wirklich in die „lügenfreie Stadt“ passt und sich dort auch nicht wirklich wohl fühlt. Auch, wenn dort Lügen offiziell verboten sind, ist es nicht verboten, Leute auszugrenzen und zu schikanieren, was Melia leider am eigenen Leib erfahren muss. Sie tat mir wirklich sehr leid und ich konnte gut verstehen, dass sie sich nach mehr sehnte. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihre Suche nach Antworten.
Leider muss ich gestehen, dass die Protagonistin jedoch nach meiner anfänglichen Euphorie doch etwas an „Farbe“ verloren hat. Ich hatte erwartet, dass sie voller Kampfgeist und Tatendrang wäre. Gerade nach dem ersten Drittel wirkte sie jedoch auf mich sehr teilnahmslos und passiv. Zwar denkt sie ständig daran, dass sie etwas verändern möchte, kommt dann aber scheinbar nicht in die Gänge. Das fand ich total schade, da damit auch einiges an Spannung verloren ging.
Vor allem im Mittelteil war für mich erst einmal die Luft raus und ich hatte das Gefühl, als würde die Geschichte auf der Stelle treten. Das hatte ich ehrlich gesagt anders erwartet, da ja die Story auch gleich zu Beginn durch eine unvorhersehbare Wendung eine nochmal ganz andere Richtung einnimmt, die ich durchaus spannend und faszinierend fand. Wer hätte gedacht, dass sich hinter der Geschichte so ein aktuelles Thema versteckt?! Diese Idee hat auf jeden Fall Potenzial und ich war sehr gespannt, wie die Autorin diese weiterspinnen würde. Im letzten Drittel nimmt die Story dann endlich auch wieder an Fahrt auf und Christina Hiemer lässt eine Bombe nach der anderen platzen und fesselte mich dadurch doch noch an ihr Buch.
Dabei ist die Geschichte nicht nur aus Melias Sicht, sondern aus der von zwei weiteren Protagonisten erzählt, wodurch man als Leser noch einmal tiefer in die Geschehnisse eintauchen kann. Ich freute mich jedenfalls sehr über die anderen Perspektiven, da ich es liebe, in die Gedankenwelt mehrerer Charaktere einzutauchen und sie so noch besser kennenzulernen.
Der Epilog lässt mich hoffen, dass Christina Hiemer das Niveau, das sie am Ende zeigt, auch im Folgeband beibehält und hier noch nicht das volle Potenzial dieser faszinierenden Idee ausgeschöpft ist. Ich freue mich auf jeden Fall zu erfahren, wie es mit Melia, Mentira und Sombra weitergeht.

 

Fazit
Christina Hiemer hat mich mit ihrer Idee rund um „Mentira – Stadt der Lügen“ wirklich fasziniert, doch obwohl es einige spannende Wendungen gibt, hatte ich gerade im Mittelteil das Gefühl, etwas auf der Stelle zu treten. Vor allem Melia hat mir zu wenig Kampfgeist und blieb in meinen Augen etwas farblos. Dafür gibt es ein paar andere interessante Charaktere und zum Ende hin zeigt die Autorin dann doch nochmal, dass das Potenzial ihres Buches noch nicht ausgeschöpft ist und wir im Folgeband noch einiges erwarten können. Ich freu mich auf jeden Fall auf das nächste Abenteuer.

 


Titel: Mentira – Stadt der Lügen

Autorin: Christina Hiemer

Verlag und Bildrechte: Hawkify Verlag

Seitenzahl: 380

Preis TB: 14,99 € (D)

Preis eBook: 3,99 € (D)

ISBN: 978-3947288694

Status: Rezensionsexemplar

 

 

Foto: © Monika Schulze

Cover: Hawkify Verlag

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