Fantasy,  Märchenadaption,  Rezension

Das Spiel des dunklen Prinzen

Dieses Buch hat mich aus drei Gründen sofort angezogen: Zum einen liebe ich schon immer Märchen und diese Faszination hat auch jetzt im Erwachsenenalter nichts für mich verloren. Zum anderen fand ich die Idee mit dem Albtraumschach sofort großartig und dazu dann noch das passende Cover mit dem dunklen Prinzen und schon war es um mich geschehen und ich total gespannt auf diese Geschichte.   Inhalt: Nie im Leben hätte Taija gedacht, dass sie sich, während sie auf dem Dachboden einen alten Spiegel entstaubt plötzlich in einer fremden Welt wiederfinden wird. Doch so fremd ist die Welt eigentlich gar nicht,…
Es fehlte mir an Struktur, Tiefgang und Spannung und deshalb konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

Zusammenfassung

2,5 / 5 Sternen

2,5

Es fehlte mir an Struktur, Tiefgang und Spannung und deshalb konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

Dieses Buch hat mich aus drei Gründen sofort angezogen: Zum einen liebe ich schon immer Märchen und diese Faszination hat auch jetzt im Erwachsenenalter nichts für mich verloren. Zum anderen fand ich die Idee mit dem Albtraumschach sofort großartig und dazu dann noch das passende Cover mit dem dunklen Prinzen und schon war es um mich geschehen und ich total gespannt auf diese Geschichte.

 

Inhalt:

Nie im Leben hätte Taija gedacht, dass sie sich, während sie auf dem Dachboden einen alten Spiegel entstaubt plötzlich in einer fremden Welt wiederfinden wird. Doch so fremd ist die Welt eigentlich gar nicht, denn ihre Tante hat ihr immer davon erzählt … von dem Märchen des dunklen Prinzen und der weißen Königin.
Diese kämpfen in einem grausamen Spiel um Macht und Anerkennung – das Albtraumschach. Dabei schicken sie die Menschen als Spielfiguren in ihre schlimmsten Albträume. Nur wer seine Ängste besiegt, findet zurück in die wirkliche Welt. Doch das ist leichter gesagt, als getan … .

 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich aus drei Gründen sofort angezogen: Zum einen liebe ich schon immer Märchen und diese Faszination hat auch jetzt im Erwachsenenalter nichts für mich verloren. Zum anderen fand ich die Idee mit dem Albtraumschach sofort großartig und dazu dann noch das passende Cover mit dem dunklen Prinzen und schon war es um mich geschehen.
Man steigt sofort in die Geschichte ein und begleitet Taija, die bei ihrer Tante lebt, auf den Dachboden zum Staubwischen. Eigentlich mag ich es ja, wenn man ohne großes Vorgeplänkel in die Geschichte einsteigt, aber hier hatte ich ein klein bisschen das Gefühl, als würde ich die Protagonistin nicht gut genug kennen, um sie bereits auf ihre Reise zu begleiten. Ich hätte vorher gerne noch mehr von ihr erfahren, um ihr näherzukommen.
Als ich jedoch ins Märchen eintauchte, war ich sofort gefangen von der Welt. Die Idee mit der „Schneekönigin“ und dem dunklen Prinzen gefiel mir wirklich ausgesprochen gut und ich saugte jedes Detail auf und wollte immer noch mehr erfahren. Auch auf das Albtraumschach war ich schon sehr gespannt und hatte dementsprechend hohe Erwartungen.
Leider war nach meiner anfänglichen Euphorie erst einmal die Luft raus. Taija wird von dem dunklen Prinzen auf sein Schloss gebracht und irgendwie hatte ich ab da das Gefühl, als würde nichts mehr passieren. Die Protagonistin versucht zwar, mehr über die Regeln des Spiels herauszufinden und sucht nach einem Weg nach Hause, aber die Spannung war leider komplett verflogen und ihre Suche fand ich irgendwie sehr ereignislos.
Außerdem fehlte es mir an einem roten Faden, an Struktur. Viele Ereignisse geschehen, ohne, dass sie wirklich eine Relevanz für den Fortgang der Geschichte hatten. Das passierte vor allem immer dann, wenn die Autorin Details, die von „Alice im Wunderland“ inspiriert wurden, in die Story einfließen ließ. Es kam mir so vor, als wolle Ney Sceatcher einfach zu viel und es hätte dann irgendwie doch nicht so ganz in die Geschichte gepasst.
Auch der dunkle Prinz schien plötzlich seine anfänglich düstere Aura zu verlieren und damit auch all das Geheimnisvolle. Irgendwie fand ich ihn fast schon etwas langweilig und obwohl seine Geschichte wirklich Potenzial hatte, fehlte mir hier einfach der Tiefgang, die Entwicklung, der Aha-Effekt.
Das Albtraumschach an sich hätte die Geschichte vielleicht noch retten können, denn es ist eine tolle Idee, ein Spiel zu erfinden, in dem die Spielfiguren gegen ihre Ängste kämpfen müssen. Doch zum einen findet das eigentliche Spiel erst ganz am Ende statt und zum anderen passten für mich die Ängste und deren Bekämpfung teilweise auch nicht ganz zusammen. Das ist so schade, denn die Idee hat so viel Potenzial.
Am Ende findet man als Nachspann noch einmal das komplette Märchen des dunklen Prinzen und der weißen Königin und die Regeln des Albtraumschachs, was ich richtig klasse fand.

 

Fazit:

Die Idee zum Albtraumschach fand ich großartig und ich freute mich auch sehr auf eine Märchenadaption zu „Alice im Wunderland“. Leider konnte mich die Umsetzung so gar nicht überzeugen. Es fehlte mir an Struktur, Tiefgang und Spannung und deshalb konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen

Autorin: Ney Sceatcher

Verlag und Bildrechte: Zeilengold Verlag

Seitenzahl: 300

Preis TB: 12,99 € (D)

Preis eBook: 3,99 € (D)

ISBN: 978-3946955078

Status: Rezensionsexemplar

Foto: © Monika Schulze
Cover: © Zeilengold Verlag

 

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