Fantasy,  Rezension

Divine Damnation – Das Vermächtnis der Magie

Inhalt Tivra ist eine Deva. Das heißt, sie kann Magie wirken. Genau wie ihre Freundin Nora, die auf einer Mission in einem alten Tempel spurlos verschwand. Auf der Suche nach ihr landet auch Tivra in diesem Tempel. Dort lässt sie versehentlich die Göttin der Zerstörung frei, die vor vielen Jahren gebannt wurde, damit sie die Welt nicht zerstört. Doch jetzt sinnt Vinaash nach Rache, vor allem am Volk der Pashu, dessen Anführer sie vor langer Zeit verraten hat. Nur gemeinsam kann es den Deva und Pashu gelingen, die Göttin erneut aufzuhalten und die Welt mit all ihren Bewohnern zu retten.…
Der Einstieg fiel mir durch die vielen unbekannten Begriffe etwas schwer und auch die Liebesgeschichte hat es mir nicht leicht gemacht, das Buch zu mögen. Doch die Welt ist so faszinierend, dass sie mich doch noch eingefangen hat und als mehr Action ins Buch kam, war ich schließlich doch noch völlig Feuer und Flamme und will jetzt unbedingt mehr davon.

Zusammenfassung

4 / 5 Sternen

4

Der Einstieg fiel mir durch die vielen unbekannten Begriffe etwas schwer und auch die Liebesgeschichte hat es mir nicht leicht gemacht, das Buch zu mögen. Doch die Welt ist so faszinierend, dass sie mich doch noch eingefangen hat und als mehr Action ins Buch kam, war ich schließlich doch noch völlig Feuer und Flamme und will jetzt unbedingt mehr davon.

Inhalt
Tivra ist eine Deva. Das heißt, sie kann Magie wirken. Genau wie ihre Freundin Nora, die auf einer Mission in einem alten Tempel spurlos verschwand. Auf der Suche nach ihr landet auch Tivra in diesem Tempel. Dort lässt sie versehentlich die Göttin der Zerstörung frei, die vor vielen Jahren gebannt wurde, damit sie die Welt nicht zerstört.
Doch jetzt sinnt Vinaash nach Rache, vor allem am Volk der Pashu, dessen Anführer sie vor langer Zeit verraten hat. Nur gemeinsam kann es den Deva und Pashu gelingen, die Göttin erneut aufzuhalten und die Welt mit all ihren Bewohnern zu retten. Dafür müssen sie jedoch endlich Frieden schließen.
Tivra soll dabei als Vermittlerin dienen. Diese Aufgabe wäre jedoch wesentlich einfacher, wäre der Anführer der Pashu nicht ausgerechnet der junge Mann, mit dem sie vor kurzem einen unvergesslichen One Night Stand hatte … .

 

Meine Meinung
Der Klappentext hat mich so neugierig gemacht, dass ich mich wirklich sehr aufs Lesen gefreut habe. Allerdings fiel mir der Einstieg etwas schwer. Es gibt viele unbekannte Wörter bzw. Begriffe, die oftmals nicht sofort genau erklärt werden, so dass ich die Welt einige Zeit für mich nicht ganz sortieren konnte und es mir deshalb Schwierigkeiten bereitete, mich darin zu bewegen. Am Ende des Buches gibt es zwar ein Glossar, in dem alle Begriffe erklärt werden, bei eBooks finde ich das jedoch immer echt umständlich, weswegen ich das dann meist nicht nutze. Vielleicht hätte es mir hier aber den Einstieg ins Buch erleichtert.
Nach einigen Kapiteln hatte ich jedoch verstanden, welche Spezies welche Besonderheiten hat und wie sie zueinander stehen. Danach konnte ich mich in die Welt fallen lassen und sie auch genießen. Aurelia L. Night hat sich hier nämlich einiges einfallen lassen. Hat Bekanntes mit Unbekanntem gemixt, etwas Neues geschaffen und eine schöne Prise Magie und Fantasie hinzugefügt. Mir gefiel die Welt der Deva, Pashu, der Log und der Götter, es ist in meinen Augen genau die richtige Mischung.
Was mir jedoch auch ein paar Probleme bereitet hat, war die Liebesgeschichte. Die Story startet damit, dass Tivra und Avan sich wiedersehen. Vom One-Night-Stand der beiden erfährt man nur durch Hörensagen und Rückblicke. Diese schicksalhafte Begegnung versäumt man also als Leser. Trotzdem fühlen sich die beiden sofort unglaublich zueinander hingezogen und da beginnt mein Problem. Ich bin absolut kein Fan davon, wenn sich die beiden Protagonisten quasi sofort unsterblich ineinander verlieben. Zwar soll es hier einen Grund für die Anziehung geben, den erfährt man (genau wie Tivra selbst) als Leser aber erstmal nicht. Leider hat mir das die Geschichte etwas verhagelt.
Zum Glück nimmt die Geschichte ab der Mitte an Fahrt auf und es dreht sich weniger um die Gefühle der Protagonisten, als mehr um den Kampf gegen die Göttin der Zerstörung. Ab da kommt endlich Spannung auf, die sich sehr schnell steigert und in einem tollen Showdown gipfelt. Damit hatte mich die Autorin jetzt tatsächlich gepackt, denn ich liebe die Action in diesem Buch, die Suche nach Spuren und Antworten, die Frage, wer Freund und wer Feind ist und auf welcher Seite man am Ende steht.
Dabei greift Aurelia L. Night auch ein sehr ernstes Thema auf, das man durchaus in unsere Realität übertragen kann. Es gibt nämlich verschiedene Rassen in dem Buch, die teils friedlich miteinander leben, sich teils aber auch anfeinden. Es gibt Leute mit Vorurteilen und welche, die versuchen zu vermitteln. Es gibt welche, die kein besonderes Augenmerk auf die Rasse legen, sondern die Person dahinter sehen und solche, die in ihrem Hass total verblendet sind. Ja, diese Situation klingt durchaus realistisch, oder? Deshalb finde ich es sehr schön, dass die Autorin dieses Thema in ihrem Buch aufgreift und ich bin sehr gespannt, wie sie es in den Folgebänden weiterspinnen wird.
Aber zum Schluss des Buches gibt Aurelia L. Night erst noch einmal alles und lässt ihre Leser wirklich mit einem sehr fiesen Cliffhanger zurück, so dass ich unbedingt sofort weiterlesen möchte.

 

Fazit
Leider habe ich etwas gebraucht, um die Welt für mich zu sortieren, so dass mir der Einstieg etwas schwer viel. Auch die Liebesgeschichte hat mir das nicht leichter gemacht, da mir das alles viel zu schnell ging (auch, wenn es dafür wohl eine Erklärung gibt). Ab der Mitte des Buches gibt es dann jedoch mehr Action und ich bin geradezu durchgerauscht, bis ich mit einem sehr fiesen Cliffhanger zurückblieb. Ich brauch eindeutig mehr davon.

Titel: Divine Damnation – Das Vermächtnis der Magie (Band 1 / 3)

Autorin: Aurelia L. Night

Verlag und Coverrechte: Impress

Seitenzahl: 272

Preis eBook: 4,99 € (D)

Preis TB: 12,99 € (D)

ISBN: 978-3551302465

 

Status: selbstgekauft

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Impress Verlag

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