Aktion

Sommerfest bei Süchtig nach Büchern – Gast Nr. 5

Letzten Donnerstag trat Gunid aus “Falkenflug” von Markus Gerwinski mit dem Falken Lif auf dem Sommerfest auf und zeigte uns in einer spannenden Greifvogelschau, was Lif alles kann. Wer den Auftritt verpasst hat, der kann gerne noch einmal hier nachlesen: http://suechtignachbuechern.de/2019/07/sommerfest-bei-s…echern-gast-nr-4/

 

Und auch heute habe ich wieder einen sehr interessanten Gast für euch, der nicht nur ein Schmaus für die Augen ist, sondern auch unsere Gaumen verwöhnt. Aber seht selbst:

 

Ciao,
mein Name ist Mario, Mario Bertollini. Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin kein feuriger Italiener, auch wenn manche Frauen das gerne in mir sehen. Die, die gar nicht an mir als Person interessiert sind, sondern mich nur nach meinem Äußeren beurteilen. Okay, ich habe einen italienischen Vater und die ersten 10 Jahre meines Lebens in Italien verbracht. Ich liebe die italienische Küche und mein Bruder Luca amüsiert sich immer, wenn ich beginne, italienisch zu fluchen. Es steckt schon einiges aus dem Erbe meines Vaters in mir, aber ich werde viel zu oft darauf reduziert und mit Vorurteilen konfrontiert.
Am schlimmsten finde ich immer, wenn ich gefragt werde, ob man jetzt die Mafia zur Polizei lässt. Habe ich erwähnt, dass ich Kriminaloberkommissar bin? Jedenfalls, gerade die, die mit solchen Sprüchen kommen, haben selten eine Ahnung davon, wie gefährlich die Mafia wirklich ist. Ich habe es gesehen. Ich habe das ausgebrannte Restaurant meines Vaters gesehen. An dem Tag, an dem meine Mutter ihre Koffer gepackt und hochschwanger mit mir zurück in ihre norddeutsche Heimat ist. Von meinem Vater habe ich nie wieder etwas gehört. Aber vergessen habe ich nie. Manchmal träume ich heute noch von dem Feuer, das ich nie gesehen habe. Es war der Grund, warum ich eine Ausbildung beim Bundeskriminalamt gemacht habe. Ich wollte gegen das organisierte Verbrechen kämpfen. Oder noch besser, als Verbindungsmann des BKA nach Rom gehen, irgendwann. Aber der plötzliche Unfalltod meiner Mutter hat mir erst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich muss für Luca sorgen. Und habe daher eine Stelle als Kriminaloberkommissar in der kleinen Kreisstadt, in der ich aufgewachsen bin und in der Luca immer noch lebt, angenommen.
Aber ich will euch nicht mit meiner Vergangenheit langweilen. Es ist nicht alles schlecht, hier. Ich habe ein paar Freunde, ein gutes Fitness-Studio, das ich regelmäßig besuche. Luca ist ein 16jähriges Pubertier, aber im Großen und Ganzen verstehen wir uns super. Und auch wenn er ab und an übers Essen meckert, erzählt er herum, dass ich die beste Pasta nördlich der Alpen koche. Hemmungslos! Ausgerechnet meinem Love interest gegenüber. Peinlich! Aber Kochen macht mir Spaß, es liegt mir wohl im Blut. Wie gesagt, mein Vater hatte ein gut gehendes Restaurant in Florenz. Ich habe euch mein Lieblings-Pasta-Rezept mitgebracht. Und aufgrund der Temperaturen in letzter Zeit auch ein Granita-Rezept meiner sizilianischen Verwandtschaft (von der meine Frau Autorin bis heute auch noch nichts wusste)

 


Und hier die Infos zum Buch:

 

Titel: Die Gebeine von Dolores

Autorin und Bildrechte: Monja Schneider

Seitenzahl: 192

Preis eBook: 2,99 € (D)

Preis TB: 6,99 € (D)

ISBN: 978-3743174955

 

Klappentext:
Dolores, die Verlobte des alten Barons, liegt tot in der Pferdebox des Gestüts. Die Kommissare Hansen und Bertollini nehmen die Ermittlungen auf.
Der mürrische Hansen ist nicht erfreut über seinen neuen Kollegen, aber das ist Mario Bertollinis kleinstes Problem. Gegen seinen Willen kreisen seine Gedanken immer wieder um die bezaubernde Bianca. Die Nichte des Barons weckt Gefühle in ihm, die er einer Zeugin gegenüber nicht haben darf. Zumal immer mehr Indizien und Beweise für ihre Schuld daran sprechen, dass die Gebeine von Dolores vor der Zeit unter die Erde müssen.
Hat Mario sich so sehr in Bianca getäuscht? Wird er etwas finden, das sie entlastet? Oder ist sie sein Untergang, weil er in einem schwachen Moment Beweise unterschlagen hat, um sie zu schützen?
(Quelle: Monja Schneider)

 

Hier die Facebookseite der Autorin: https://www.facebook.com/Monja-Schneider-1459424647625536/

Banner: ©Juliane Buser

Bilder und Rezepte: Monja Schneider

Coverrechte: Monja Schneider

Text: Monja Schneider

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