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Wo die Sterne tanzen

Heute erscheint ein Buch, das ist schon lange vorbestellt habe, weil ich mich sooo darauf freue:

 

Wo die Sterne tanzen

von Katharina Herzog

Seitenzahl: 352

Preis eBook (Aktion): 4,99 € (D)

Preis TB: 12,99 € (D); erscheint am 21.07.20

ISBN: 978-3-499-27529-6

 

 

 

Klappentext:
Liebe, Erinnerungen und ein neuer Anfang – zwischen Nordsee und New York.
Auf der Nordseeinsel Juist hat Musicaltänzerin Nele einst den ersten Kuss von ihrem besten Freund Henry bekommen, und im Deichschlösschen ihrer Oma hat sie viele zauberhafte Sommertage verbracht – bis eine schicksalhafte Nacht alles veränderte. Vor allem zwischen Henry und ihr. Diesen Sommer fährt Nele ein letztes Mal auf die Insel. Oma Lotte ist gestorben, und Nele will nur noch das Haus ausräumen und sich mit ihrer Mutter aussprechen. Doch dann taucht Henry überraschend auf Juist auf. Mit ihm kommen die Erinnerungen zurück, die schmerzhaften, aber auch die schönen, und auf einmal fragt sich Nele: Ist sie wirklich bereit für die Zukunft, wenn ihr Herz noch immer an der Vergangenheit hängt?

(Quelle: Rowohlt Verlag)

 

Musicaltänzerin ist ja wirklich ein ungewöhnlicher Beruf für eine Protagonistin. Wieso hast Du Dich dafür entschieden?
Seit ich als kleines Mädchen die Serie “Anna” geschaut habe, bin ich fasziniert von der Welt des Tanzes. Dirty Dancing, Footlose, Flashdance, Girls just wann have fun (früher hieß es: Mit Lippenstift und Eiscreme), Center Stage, Dance Academy, Step up – alle diese Filme habe ich in Dauerschleife geschaut. So gerne hätte ich selbst getanzt. Leider hat sich diese Möglichkeit in dem kleinen Dorf, aus dem ich komme, nie ergeben. Ich habe also durch das Schreiben  gedanklich einen Kindheitstraum von mir ausgelebt – aber während meiner Recherche auch die Schattenseiten dieses vermeintlichen Traumberufs kennengelernt. Ich bin froh, dass das Schicksal etwas anderes mit mir vorhatte, und ich nun Bücher schreibe, anstatt auf einer Bühne zu stehen und zu tanzen und zu singen. Wobei ich vor allem für Letzteres leider auch so gar kein Talent habe. Ich singe furchtbar gern, aber auch furchtbar schlecht. Als ich in der Oberstufe freiwillig den Schulchor besucht habe, fragte mich der Musiklehrer doch allen Ernstes, wieso ich denn hier sei. Ich hätte doch Kunst und nicht Musik als Wahlpflichtfach und die Teilnahme würde sich somit gar nicht positiv auf meine Note auswirken. Das war wohl ein Wink mit dem Fußballtorpfosten ;)

 

Hast Du eine besondere Beziehung zu Juist oder warum spielt Dein Buch ausgerechnet da?

Wie so oft suche ich meine Schauplätze nicht: Sie finden mich. Bei der Recherche zu “Der Wind nimmt uns mit” war ich auf vielen Reiseblogseiten. Auf einem “Lilies Diary” wurde Juist so wundervoll beschrieben, dass ich wusste: Dort muss mein nächstes Buch spielen.

Töwerland (Zauberland) – so wird die Insel Juist von ihren Bewohnern liebevoll genannt. Dieser Name passt perfekt! Autos gibt es nicht auf Juist, dafür jede Menge Pferde, und durch die besondere Form der Insel (sie ist 17 km lang und nur 500 m breit) ist das Meer nie weit weg. Ich bin zu einer Zeit nach Juist gereist, in der ich mich sehr gestresst und aufgewühlt gefühlt habe. Doch sobald ich mit dem Inselflieger auf Juist ankam, in der Pferdekutsche saß und mit fünf Stundenkilometern zum Hotel Achterdiek zuckelte, fiel jegliche Anspannung von mir ab: Die Stille, die endlose Weite, das gleichmäßig Klappern der Pferdhufe, das Meeresrauschen und die gute Luft waren besser als jede Meditations-CD.

 

Dieses Mal geht es ja um die erste große Liebe, die laut Klappentext wohl wieder erwacht. Glaubst Du persönlich an die große Liebe und dass diese alles überdauern kann?
Ja, in der Hinsicht bin ich eine hoffnungslose Romantikerin. Wobei ich das “alles” abschwächen muss: Einen Seitensprung könnte ich selbst eventuell  verzeihen, aber Gewalt – niemals!
Auf jeden Fall fand ich es sehr reizvoll, zwei Menschen, die früher einmal alles für einander waren und die sich aufgrund eines schicksalhaften Ereignisses voneinander wegbewegt haben, fast zwanzig Jahre später noch einmal aufeinandertreffen zu lassen – mit all ihren Erfahrungen und Narben, um herauszufinden, ob es für sie eine zweite Chance geben kann.

 

Na, seid ihr jetzt neugierig geworden? Zum Buch gibt es übrigens auch eine ganz tolle Buchbox:
Schaut jetzt auf der Homepage von Katharina Herzog vorbei und erfahrt mehr: https://katharina-herzog.com/

Coverrechte: Rowohlt Verlag
Zitatbilder: Katharina Herzog
Fotos: Katharina Herzog
Banner: ©Kristina Licht

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