Rezension

Shadowbreaker – Academy

Inhalt An ihrem sechzehnten Geburtstag wird Xenia von ihren Eltern überraschend auf ein Internat geschickt. Dort erfährt sie, dass sie etwas Besonderes ist: Nämlich halb Shadow- und halb Lightbreaker. Was das bedeutet soll das junge Mädchen in den darauffolgenden Wochen lernen. Doch viel Zeit bleibt ihr dafür nicht, denn die Welt, in der sie leben befindet sich im Ungleichgewicht und Xenia ist die Einzige, die das wieder ausgleichen könnte. Dafür muss sie jedoch einen Partner wählen. Leichter gesagt, als getan, dann der einzige Lightbreaker Hunter denkt gar nicht daran, sich an Xenia zu binden. Gefangen zwischen Verantwortung und Gefühl weiß…
Die Idee des Buches gefiel mir richtig gut, leider ging die Umsetzung auf Lasten eines Liebesdramas, das mich irgendwann nur noch genervt hat. Dadurch wird auch der Fantasy-Anteil sehr in den Hintergrund gedrängt, was ich sehr schade fand, denn der hätte wirklich Potenzial.

Zusammenfassung

3 / 5 Sternen

3

Die Idee des Buches gefiel mir richtig gut, leider ging die Umsetzung auf Lasten eines Liebesdramas, das mich irgendwann nur noch genervt hat. Dadurch wird auch der Fantasy-Anteil sehr in den Hintergrund gedrängt, was ich sehr schade fand, denn der hätte wirklich Potenzial.

Inhalt
An ihrem sechzehnten Geburtstag wird Xenia von ihren Eltern überraschend auf ein Internat geschickt. Dort erfährt sie, dass sie etwas Besonderes ist: Nämlich halb Shadow- und halb Lightbreaker. Was das bedeutet soll das junge Mädchen in den darauffolgenden Wochen lernen.
Doch viel Zeit bleibt ihr dafür nicht, denn die Welt, in der sie leben befindet sich im Ungleichgewicht und Xenia ist die Einzige, die das wieder ausgleichen könnte. Dafür muss sie jedoch einen Partner wählen. Leichter gesagt, als getan, dann der einzige Lightbreaker Hunter denkt gar nicht daran, sich an Xenia zu binden.
Gefangen zwischen Verantwortung und Gefühl weiß Xenia bald schon nicht mehr, welches der richtige Weg ist. Da trifft sie eine folgenschwere Entscheidung … .

 

Meine Meinung
Das Buch beginnt damit, dass Xenia 16 Jahre alt wird und ihre Eltern ihr plötzlich eröffnen, dass sie ab jetzt auf ein Internat gehen muss. Dort wird ihr dann auch bald erklärt, dass sie etwas Besonderes ist. Ich fand es total spannend, gemeinsam mit dem Mädchen herauszufinden, was es mit den Shadowbreakern auf sich hat und was Xenia dabei für eine Rolle spielt. Die Idee mit den Shadow- und den Lightbreakern fand ich von Anfang an wirklich genial.
Doch bevor man mehr darüber erfährt, trifft Xenia erst einmal auf Hunter und diese Begegnung ist alles andere als angenehm. Ich mag es ja, wenn sich die Protagonisten erst einmal richtig kappeln, um dann am Ende zusammenzufinden. Allerdings finde ich Hunters Verhalten etwas „too much“. Vor allem, als bekannt wird, dass er und Xenia ein Paar werden müssen. Zwar habe ich nichts dagegen, wenn es eindeutig-zweideutige Anspielungen gibt, aber Hunter ist mir da dann doch etwas zu weit gegangen. Er ist richtig fies und fast schon übergriffig, wenn man mich fragt. Kein Wunder, dass Xenia ihn fortan als „Arschloch“ bezeichnet und das ziemlich oft. Auch das war mir etwas zu viel des Guten.
Damit aber nicht genug. Während ganz plötzlich wie aus dem Nichts ein weiterer Loveinterest auftaucht, der dann aber doch nicht so interessant ist, ändert sich die Meinung von Xenia und Hunter ganz schnell und sie werden ein Paar. Doch das ist erst der Anfang des ganzen Liebesdramas. Fortan nimmt dieses nämlich den Hauptteil der Geschichte ein und es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden und das fast schon im täglichen Rhythmus. Ich muss gestehen, das hat mir das ganze Buch etwas vergällt, denn tatsächlich kann ich sehr wenig damit anfangen, wenn sich Paare ständig wegen Nichtigkeiten trennen. Dadurch wird der Fantasy-Anteil der Geschichte auch ziemlich in den Hintergrund gedrängt. Man bekommt kaum Hintergrundinformationen und auch die Kräfte von Xenia und Hunter bleiben leider erst einmal ungewiss. Xenia muss diese auch gar nicht trainieren, sondern scheint sofort auf sie zugreifen zu können. Eigentlich dachte ich, nachdem dieser erste Band „Academy“ heißt, dass man etwas mehr Unterricht von Xenia mitbekommen würde, dass es eine Schulatmosphäre geben würde, aber leider ist davon nichts der Fall.
Erst im letzten Drittel bekommt man als Leser ein paar Informationen zum Weltenbau und was es mit den Shadow- und den Lightbreakern auf sich hat. Damit konnte mich Susanna Schober schließlich doch noch packen. Es gibt Überraschungen und Verwirrungen und plötzlich ist nicht mehr so ganz klar, wer auf welcher Seite steht. Ich fand diese Wendung toll und obwohl die Liebesgeschichte weiterhin eine wichtige Rolle spielt, hatte ich doch auch endlich das Gefühl, dass auch der Fantasy-Teil mehr Gewicht bekommt und wir tiefer in diese spannende Welt eintauchen dürfen. Das lässt mich hoffen, dass es im zweiten Teil mehr um die Shadow- und Lightbreaker gehen wird. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

 

Fazit
Obwohl mir die Idee hinter dem Buch wirklich sehr gut gefällt, lag für mich das Gewicht zu sehr auf der Liebesgeschichte. Das ständige Hin und Her zwischen den Protagonisten hat mich irgendwann aber einfach nur noch genervt und ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen und mehr vom Fantasy-Anteil gewünscht. Das Ende lässt mich jedoch hoffen, dass es im zweiten Teil genau das geben wird.

Titel: Shadowbreaker – Academy (Band 1)

Autorin und Coverrechte: Susanna Schober

Seitenzahl: 324

Preis eBook: 1,99 € (D)

Preis TB: 11,90 € (D)

ISBN: 979-8635435144

 

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Susanna Schober

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.