Rezension

Kirschkuchen am Meer

Inhalt Marie und ihre Schwester Lena hatten kaum noch Kontakt zu ihrem Vater, doch als auf der Seebestattung von diesem plötzlich eine fremde Frau auftaucht und für Marie eine Mappe mit Fotos, Rezepten und Zeichnungen hinterlegt, wird diese doch neugierig. Was war in den letzten Wochen im Leben ihres Vaters los? Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter macht Marie sich auf den Weg, das Geheimnis zu lüften. Die Spur führt sie nach Hooksiel an der Nordsee. Dort kommt sie nicht nur ihrem Vater etwas näher, sondern lernt auch sich selber besser kennen … .   Meine Meinung Im ersten…
Ich liebe die Bücher von Anne Barns, da sie trotz ernster Themen, wie z.B. Selbstfindung immer eine Leichtigkeit versprühen, die mich die Geschichten einfach nur genießen lässt. Einfach schön.

Zusammenfassung

5 / 5 Sternen

5

Ich liebe die Bücher von Anne Barns, da sie trotz ernster Themen, wie z.B. Selbstfindung immer eine Leichtigkeit versprühen, die mich die Geschichten einfach nur genießen lässt. Einfach schön.

Inhalt
Marie und ihre Schwester Lena hatten kaum noch Kontakt zu ihrem Vater, doch als auf der Seebestattung von diesem plötzlich eine fremde Frau auftaucht und für Marie eine Mappe mit Fotos, Rezepten und Zeichnungen hinterlegt, wird diese doch neugierig.
Was war in den letzten Wochen im Leben ihres Vaters los? Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter macht Marie sich auf den Weg, das Geheimnis zu lüften. Die Spur führt sie nach Hooksiel an der Nordsee.
Dort kommt sie nicht nur ihrem Vater etwas näher, sondern lernt auch sich selber besser kennen … .

 

Meine Meinung
Im ersten Kapitel lernt man Marie kennen und erlebt, wie sie gemeinsam mit ihrer Großmutter Marmelade kocht. Dabei kommen sowohl ihre Leidenschaft fürs Backen, als auch ihre Familienverhältnisse ins Gespräch. So erfährt man gleich etwas über die Protagonistin, was mir sehr gut gefällt, da es mir den Einstieg leicht gemacht hat und mir Marie sofort näher gebracht hat.
Als sie vom Tod ihres Vaters erfährt, ist Marie sehr bestürzt, obwohl sie seit Jahren nur noch sporadisch Kontakt zu ihm hatte. Ich fand es sehr authentisch, wie Anne Barns die Gefühle ihrer Charaktere geschildert hat. Auch den Unterschied zwischen Marie und ihrer Schwester Lena fand ich sehr gelungen. Ich habe selbst zwei Schwestern und wir könnten unterschiedlicher nicht sein, deswegen konnte ich das gut nachvollziehen. Überhaupt ist es sehr schön, dass in diesem Buch wirklich einmal die Frauen die Hauptrollen spielen und die Männer eigentlich nur Nebensache sind. Zwar dachte ich anfangs, dass es sich hier um einen Liebesroman handeln würde, doch stattdessen geht es eher um Selbstfindung. Marie scheint nämlich in ihrem Leben festgefahren und eigentlich unglücklich zu sein, hat aber auch nicht die Kraft und den Mut, etwas zu ändern. Doch manchmal muss man einfach in die Vergangenheit zurückgehen, um die Zukunft klarer zu sehen und genau das macht Marie. Tatkräftige Unterstützung bekommt sie dabei von ihrer Mutter und ihrer Oma und die drei sind wirklich Powerfrauen. Es hat so viel Spaß gemacht, sie bei ihrer Reise zu begleiten. Dabei bringt uns Anne Barns die Inseln Norderney und Juist etwas näher und hach, was für einzigartige Orte. Ich habe mich wirklich in dieses Setting verliebt und liebäugel seitdem mit einem Urlaub an der Nordsee. Zu gerne würde ich selber einmal mit dem Fahrrad die Inseln abfahren und mir die Orte einmal ansehen. Durch dieses einzigartige Setting hat diese Geschichte nämlich noch einmal ein ganz besonderes Flair bekommen und eine richtig schöne Wohlfühlatmosphäre erschaffen.
Dazu kommen all die köstlichen Rezepte. Immer wieder werden Kuchen und Torten erwähnt, Marmelade oder die leckeren Kirschen. Ich hatte plötzlich so Lust auf Kirschen und war richtig traurig, dass ich noch keine bekommen konnte. Auch meine Lust selbst zu backen wurde dadurch wieder geweckt. Da ist es besonders toll, dass man im Anhang an die Geschichte immer auch Rezepte in den Büchern von Anne Barns findet, die dann zum Nachmachen einladen.
Auch die Geschichte selbst fand ich richtig schön. Gemeinsam mit Marie war ich sehr gespannt, was die fremde Frau über ihren Vater wohl erzählen, aber auch, wie die Protagonistin selbst aus ihrer verfahrenen Situation herausfinden würde. Ich persönlich hätte ja mit einem anderen Ausgang gerechnet, fand ihn jedoch wirklich stimmig und freute mich gemeinsam mit den Figuren. Ein schönes Ende für ein wirklich schönes Buch.

 

Fazit
Anne Barns‘ Bücher erzeugen bei mir immer eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Der Einstieg fällt mir leicht und ich bin sofort in der Geschichte drin. Auch hier konnte ich wieder mit der Protagonistin mitfühlen und mich ganz auf ihre Erlebnisse einlassen. Sie nahm mich mit auf die Reise und ich hoffe, dass ich ihren Spuren auch in Wirklichkeit einmal folgen kann, denn die Autorin hat wieder einmal das Fernweh in mir geweckt.
Ich liebe die Bücher von Anne Barns, da sie trotz ernster Themen, wie z.B. Selbstfindung immer eine Leichtigkeit versprühen, die mich die Geschichten einfach nur genießen lässt. Einfach schön.

Titel: Kirschkuchen am Meer

Autorin: Anne Barns

Verlag und Bildrechte: HarperCollins

Seitenzahl: 352

Preis eBook:8,99 € (D)

Preis TB: 11,00 € (D)

ISBN: 978-3959674195

 

Status: Rezensionsexemplar

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: HarperCollins

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.