Aktion

10 Dinge, die ich an meinem Buch hasse – Rena Fischer

Heute habe ich wieder einmal einen Beitrag zu meiner Aktion “10 Dinge, die ich an meinem Buch hasse” für euch.

 

Autorin Rena Fischer hat sich mal überlegt, welche 10 Dinge, sie an ihrer “Chosen – Dilogie” hasst:

 

1. Die erste Szene, die ich im Kopf hatte, war der heutige Epilog. Lange Zeit stand sie als Prolog im Manuskript. Irgendwann habe ich sie dann an den Schluss geschmissen und hinterher ewig gegrübelt, was ich stattdessen als spannenden Prolog schreiben soll.

2. Die ersten Kapitel habe ich ohnehin gefühlt dutzend Mal umgeschrieben und mit verschiedenen Erzählstimmen experimentiert, bis ich endlich auf Ich-Perspektive in der Gegenwart kam.

3. Die Jig-Tanzszene im Pub hat mich enorm viel Schreibzeit gekostet. Nachdem ich mir einige Youtube-Videos reingezogen habe, musste ich die Grundschritte natürlich erst einmal selbst ausprobieren.

4. Als Vorbild für Callahan habe ich mir Robert Redford genommen. Inzwischen bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich Filme mit ihm sehe. Wer Chosen schon gelesen hat, weiß, was ich meine … .

5. Aidan und Jared. Ich war mindestens genauso hin- und hergerissen wie Emma.

6. Team Jared Mitglieder schicken mir immer noch anonyme Morddrohungen.

7. Für den zweiten Band musste ich unbedingt noch einmal nach New York. Das war schon wirklich eine Qual.

8. Dort habe ich dann die Familie bei Eiseskälte durch den Central Park gejagt, um mir gewisse Szenen gegen Buchende besser vorstellen zu können.

9. Aber das war noch nichts gegen meinen Versuch, ein Foto von einer zur Szene passenden Buchhandlung stehend in einem offenen Doppeldeckerbus zu machen. Hätte mein Mann mich nicht beherzt am Mantel nach unten gerissen, wäre ich von einem Straßenschild geköpft worden. Wobei das keine schlechte Inspiration für einen neuen Roman war, aber das sage ich meinem Mann jetzt besser nicht.

10. Nach dem ersten Band habe ich sofort weitergeschrieben, doch am Ende des zweiten Bandes kam ich mir vor wie eine Mutter, die auf ungewisse Zeit Abschied von ihren Kindern nehmen muss. Hätte mir das ein Autor zuvor erzählt, hätte ich es nie für möglich gehalten, aber tatsächlich wachsen einem die Figuren so sehr ans Herz, dass man sich kaum von ihnen trennen kann.


Banner: © Kristina Licht

Cover: Thienemann Esslinger Verlag

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