Süchtig nach Büchern https://suechtignachbuechern.de Monis Buchblog Sun, 29 May 2022 15:54:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.1 Ein Nordlicht auf Sizilien https://suechtignachbuechern.de/2022/05/ein-nordlicht-auf-sizilien/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/ein-nordlicht-auf-sizilien/#comments Sun, 29 May 2022 15:54:59 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5691     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Katja ist Reiseleiterin an Bord eines Kreuzfahrschiffes. Sie liebt das Reisen und hält es nur kurze Zeit an einem festen Ort aus. Genauso hält sie es auch mit den Männern. Sie gönnt sich ihre Affären, lässt sich aber nie auf etwas Langfristiges ein. Doch dann erfährt sie, dass sie schwanger ist und ihr ganzes bisheriges Leben wird in Frage gestellt. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um sesshaft zu werden, oder? Auch Antonio, der Kindsvater sieht das so und bittet Katja, seine Familie auf Sizilien kennenzulernen. Dort wird die junge Frau jedoch nicht so herzlich aufgenommen, als gedacht und Katja fragt sich, ob eine Familie wirklich das ist, was sie will und ob sie dafür bereit ist, all ihre Freiheiten aufzugeben … .   Meine Meinung Zu Beginn des Buches lernen wir Katja kennen und damit auch ihr Leben. Sie hält es nie lange an einem Ort aus, sondern sucht sich immer wieder ein neues Engagement auf einem Kreuzfahrtschiff und tingelt so durch die Welt. Sobald sie längere Zeit zuhause ist, packt sie auch schon wieder das Fernweh und sie macht sich wieder auf den Weg in ferne Länder. Auch in ihrem Liebesleben hält sie es so und wandert von Mann zu Mann, so wie es ihr gerade gefällt. Anfangs zeigt sie deutlich, dass sie das Leben genießt und es nicht anders haben möchte, doch mit der Zeit erfährt man mehr von ihrer Vergangenheit und warum sie ist, wie sie ist. Es steckt nämlich mehr dahinter, als man zu Beginn denkt. Allerdings legt das Buch schon beim Start ein ordentliches Tempo vor. Wir rauschen quasi im Schnelldurchgang durch Katjas Leben und bevor man tiefer einsteigen kann, ist die Protagonistin auch schon schwanger. Dabei kommt für mich so manche emotionale Situation etwas zu kurz z.B. akzeptiert Katja ihre Schwangerschaft sofort, obwohl diese so gar nicht zu ihrem Lebensstil passt. Natürlich kann dieser Umstand das Leben total umkrempeln, aber da die Protagonistin so freiheitsliebend ist, hat das für mich nicht so ganz gepasst. Antonio gefiel mir anfangs sehr gut. Er scheint sich wirklich in Katja verliebt zu haben und möchte dem Kind auch ein Vater sein und nicht nur dafür zahlen, was ich sehr gut fand. Allerdings hätte ich persönlich ein echtes Problem mit der Beziehung zu seiner Mutter gehabt. Wer will als Partnerin schon die zweite Geige hinter der Mutter spielen? Sie ist aber auch wirklich das beste Beispiel für ein Schwiegermonster. Ich konnte sehr gut verstehen, dass Katja da die Flucht ergreift und wäre sehr enttäuscht über die Reaktion von Antonio gewesen. Damit hat er auch bei mir einige Sympathiepunkte verloren. Leider wird auch dieses Thema in meinen Augen etwas kurz behandelt und am Ende scheinen sich einfach alle Probleme in Luft aufzulösen. Hier ging es mir eindeutig zu schnell. Das Buch hätte gut ein paar Seiten mehr haben und damit die ein oder andere Situation besser ausformuliert sein können. Dafür hat mich das Buch auf eine wundervolle Reise mitgenommen. Zum einen nach Sizilien mit all seinen besonderen Orten und zum anderen ins Bijagos-Archipel, also mitten in den Dschungel. Dabei zeigt uns die Autorin das Besondere der jeweiligen Landschaft und Kultur auf und hat damit in mir ein richtiges Fernweh geweckt. Zwar bin ich kein Fan von Schiffen, aber gegen so eine kleine Reise hätte ich wirklich nichts einzuwenden. Dabei ist der Schreibstil der Autorin schön locker und leicht, so dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen und dabei richtig abschalten kann.   Fazit Mir hat „Ein Nordlicht auf Sizilien“ ein paar schöne Lesestunden bereitet. Gemeinsam mit Katja reist man an wundervolle Orte und kann dort die Seele baumeln lassen. In verschiedenen Situationen hätte ich mir etwas mehr Seiten gewünscht, damit die Gefühle noch besser ausgearbeitet und damit nachvollziehbarer werden. Trotzdem hatte ich mit dem Buch viel Spaß. Foto: Monika Schulze Coverrechte: Jennifer Summer

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Inhalt
Katja ist Reiseleiterin an Bord eines Kreuzfahrschiffes. Sie liebt das Reisen und hält es nur kurze Zeit an einem festen Ort aus. Genauso hält sie es auch mit den Männern. Sie gönnt sich ihre Affären, lässt sich aber nie auf etwas Langfristiges ein.
Doch dann erfährt sie, dass sie schwanger ist und ihr ganzes bisheriges Leben wird in Frage gestellt. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um sesshaft zu werden, oder? Auch Antonio, der Kindsvater sieht das so und bittet Katja, seine Familie auf Sizilien kennenzulernen.
Dort wird die junge Frau jedoch nicht so herzlich aufgenommen, als gedacht und Katja fragt sich, ob eine Familie wirklich das ist, was sie will und ob sie dafür bereit ist, all ihre Freiheiten aufzugeben … .

 

Meine Meinung
Zu Beginn des Buches lernen wir Katja kennen und damit auch ihr Leben. Sie hält es nie lange an einem Ort aus, sondern sucht sich immer wieder ein neues Engagement auf einem Kreuzfahrtschiff und tingelt so durch die Welt. Sobald sie längere Zeit zuhause ist, packt sie auch schon wieder das Fernweh und sie macht sich wieder auf den Weg in ferne Länder. Auch in ihrem Liebesleben hält sie es so und wandert von Mann zu Mann, so wie es ihr gerade gefällt. Anfangs zeigt sie deutlich, dass sie das Leben genießt und es nicht anders haben möchte, doch mit der Zeit erfährt man mehr von ihrer Vergangenheit und warum sie ist, wie sie ist. Es steckt nämlich mehr dahinter, als man zu Beginn denkt. Allerdings legt das Buch schon beim Start ein ordentliches Tempo vor. Wir rauschen quasi im Schnelldurchgang durch Katjas Leben und bevor man tiefer einsteigen kann, ist die Protagonistin auch schon schwanger. Dabei kommt für mich so manche emotionale Situation etwas zu kurz z.B. akzeptiert Katja ihre Schwangerschaft sofort, obwohl diese so gar nicht zu ihrem Lebensstil passt. Natürlich kann dieser Umstand das Leben total umkrempeln, aber da die Protagonistin so freiheitsliebend ist, hat das für mich nicht so ganz gepasst.
Antonio gefiel mir anfangs sehr gut. Er scheint sich wirklich in Katja verliebt zu haben und möchte dem Kind auch ein Vater sein und nicht nur dafür zahlen, was ich sehr gut fand. Allerdings hätte ich persönlich ein echtes Problem mit der Beziehung zu seiner Mutter gehabt. Wer will als Partnerin schon die zweite Geige hinter der Mutter spielen? Sie ist aber auch wirklich das beste Beispiel für ein Schwiegermonster. Ich konnte sehr gut verstehen, dass Katja da die Flucht ergreift und wäre sehr enttäuscht über die Reaktion von Antonio gewesen. Damit hat er auch bei mir einige Sympathiepunkte verloren. Leider wird auch dieses Thema in meinen Augen etwas kurz behandelt und am Ende scheinen sich einfach alle Probleme in Luft aufzulösen. Hier ging es mir eindeutig zu schnell. Das Buch hätte gut ein paar Seiten mehr haben und damit die ein oder andere Situation besser ausformuliert sein können.
Dafür hat mich das Buch auf eine wundervolle Reise mitgenommen. Zum einen nach Sizilien mit all seinen besonderen Orten und zum anderen ins Bijagos-Archipel, also mitten in den Dschungel. Dabei zeigt uns die Autorin das Besondere der jeweiligen Landschaft und Kultur auf und hat damit in mir ein richtiges Fernweh geweckt. Zwar bin ich kein Fan von Schiffen, aber gegen so eine kleine Reise hätte ich wirklich nichts einzuwenden.
Dabei ist der Schreibstil der Autorin schön locker und leicht, so dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen und dabei richtig abschalten kann.

 

Fazit
Mir hat „Ein Nordlicht auf Sizilien“ ein paar schöne Lesestunden bereitet. Gemeinsam mit Katja reist man an wundervolle Orte und kann dort die Seele baumeln lassen. In verschiedenen Situationen hätte ich mir etwas mehr Seiten gewünscht, damit die Gefühle noch besser ausgearbeitet und damit nachvollziehbarer werden. Trotzdem hatte ich mit dem Buch viel Spaß.

Foto: Monika Schulze

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Herz in Acryl https://suechtignachbuechern.de/2022/05/herz-in-acryl/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/herz-in-acryl/#respond Sun, 29 May 2022 15:34:54 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5687     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Anne ist Malerin, aber nach der Pleite mit der eigenen Galerie, will es nicht mehr so richtig laufen. Damit sie trotzdem etwas zu tun hat, schlägt ihr Mann ihr vor, dem 17-jährigen Leo mit einer Maltherapie wieder zu bessere Beweglichkeit seiner Hand zu verhelfen. Leo will aber eigentlich nur Tennis spielen und hat keine Lust zu malen. Was als Zweckgemeinschaft beginnt, wird schnell zum Anker für beide und hinterlässt seine Spuren … . Bald muss sich Anne fragen, was sie wirklich will: ein scheinbar heiles Familienleben oder genug Freiheit, um ihre Kreativität auszuleben?   Meine Meinung Zu Beginn der Geschichte wird Anne bereits gebeten, Leo eine Maltherapie zu geben. Wir steigen also ohne Vorkenntnisse in die Geschichte ein. Das ist aber gar kein Problem, da wir im Laufe der Story mit Informationen versorgt werden. Wir erfahren von Annes Start als Künstlerin und wie sie sich mit einer Galerie selbstständig machen wollte, wie ihr Mann einen neuen Job bekommen und sie umgezogen sind und auch davon, dass Anne sich eigentlich ein Kind wünscht, ihr Mann jedoch noch nicht. Ich konnte die Protagonistin gut verstehen. Sie hat das Gefühl, als wäre sie im Stillstand gefangen und würde weder vorwärts noch rückwärts kommen. Weder in ihrer Ehe, noch in ihrem Beruf hat Anne irgendeinen Ausblick, wie es in Zukunft weitergehen soll. So etwas kann einen ziemlich zermürben, was Melanie Amélie Opalka sehr gut dargestellt hat. Als Leo in Annes Leben tritt und sie versucht ihm die Liebe zur Kunst zu vermitteln, hat das auch Auswirkungen auf ihr eigenes Leben. Sie erinnert sich daran zurück, was das Malen für sie bedeutet. Dabei spürt man die Liebe zum Zeichnen auf jeder Seite des Buches. Ich selber habe dafür so gar kein Talent, bekam beim Lesen der Geschichte aber tatsächlich auch Lust zu malen. Tatsächlich hätte ich aber sehr gerne einfach Annes Bilder gesehen. Sie ist mit so viel Liebe, Leidenschaft und Gefühl dabei, das war unglaublich schön zu lesen. Aber dieses Buch hat auch ganz andere Seiten und zwar schildert es auch toxische Beziehungen und wie schwer es oft ist, einen Weg da heraus zu finden. Dabei fand ich es sehr wichtig, dass die Autorin diese Beziehungsform nicht verherrlicht oder schön geredet hat. Im Gegenteil, sie zeigt klar auf, was es für jemanden bedeutet, wenn er in solch einer Beziehung steckt und wie hoch der Leidensdruck oft ist und die Betroffenen doch keinen Weg rausfinden. Viele bleiben deshalb ihr Leben lang in solch einer Beziehung und legen sich eine Strategie zu, damit umzugehen. Andere schaffen es, sich zu lösen und sich etwas Neues aufzubauen und merken dann erst, wie befreit sie sind. Es gefällt mir, dass Melanie Amélie Opalka so sensibel mit diesem Thema umgeht und das völlig wertfrei. Sie zeigt nicht mit dem Finger auf einen Charakter und verurteilt das Verhalten, sondern vermittelt ganz klar, dass jeder selbst seinen Weg finden und gehen muss. Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich etwas Angst davor hatte, wie sich die Beziehung zwischen Anne und Leo entwickeln würde. Für mich ist der Altersunterschied einfach zu groß zwischen den beiden und vor allem, da Leo noch nicht einmal volljährig und damit noch ein Jugendlicher ist. Das hat für mich persönlich einfach nicht gepasst, aber trotzdem konnte ich die Gefühle der beiden verstehen. Deshalb fand ich es sehr gut, wie die Autorin damit umgegangen ist. Für mich war das die perfekte Lösung, damit ich das Buch auch genießen konnte. Während der Geschichte entwickelt sich Anne so unglaublich weiter. Sie findet ihren Weg und blüht geradezu auf. Sie schüttelt ihre Starre ab und sieht endlich wieder Licht am Ende des Tunnels und wie es für sie weitergehen kann. Das hat mich wirklich tief berührt. Sie ist so eine starke Frau, was sie aber anscheinend vergessen zu haben scheint. Deshalb hat es mich unglaublich gefreut, dass sie zu ihrer Stärke und ihrer Leidenschaft zurückfindet.   Fazit Dieses Buch ist ein kleiner Schatz. Sehr einfühlsam zeigt Melanie Amélie Opalka wie sich toxische Beziehungen auf Einzelne auswirken, wie man sich oftmals selbst verliert und dann doch wieder findet. Mich hat das Buch wirklich berührt und Mut gemacht für mich und meine Bedürfnisse einzustehen. Foto: Monika Schulze Coverrechte: Melanie Amélie Opalka

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Inhalt
Anne ist Malerin, aber nach der Pleite mit der eigenen Galerie, will es nicht mehr so richtig laufen.
Damit sie trotzdem etwas zu tun hat, schlägt ihr Mann ihr vor, dem 17-jährigen Leo mit einer Maltherapie wieder zu bessere Beweglichkeit seiner Hand zu verhelfen. Leo will aber eigentlich nur Tennis spielen und hat keine Lust zu malen.
Was als Zweckgemeinschaft beginnt, wird schnell zum Anker für beide und hinterlässt seine Spuren … .
Bald muss sich Anne fragen, was sie wirklich will: ein scheinbar heiles Familienleben oder genug Freiheit, um ihre Kreativität auszuleben?

 

Meine Meinung
Zu Beginn der Geschichte wird Anne bereits gebeten, Leo eine Maltherapie zu geben. Wir steigen also ohne Vorkenntnisse in die Geschichte ein. Das ist aber gar kein Problem, da wir im Laufe der Story mit Informationen versorgt werden. Wir erfahren von Annes Start als Künstlerin und wie sie sich mit einer Galerie selbstständig machen wollte, wie ihr Mann einen neuen Job bekommen und sie umgezogen sind und auch davon, dass Anne sich eigentlich ein Kind wünscht, ihr Mann jedoch noch nicht. Ich konnte die Protagonistin gut verstehen. Sie hat das Gefühl, als wäre sie im Stillstand gefangen und würde weder vorwärts noch rückwärts kommen. Weder in ihrer Ehe, noch in ihrem Beruf hat Anne irgendeinen Ausblick, wie es in Zukunft weitergehen soll. So etwas kann einen ziemlich zermürben, was Melanie Amélie Opalka sehr gut dargestellt hat.
Als Leo in Annes Leben tritt und sie versucht ihm die Liebe zur Kunst zu vermitteln, hat das auch Auswirkungen auf ihr eigenes Leben. Sie erinnert sich daran zurück, was das Malen für sie bedeutet. Dabei spürt man die Liebe zum Zeichnen auf jeder Seite des Buches. Ich selber habe dafür so gar kein Talent, bekam beim Lesen der Geschichte aber tatsächlich auch Lust zu malen. Tatsächlich hätte ich aber sehr gerne einfach Annes Bilder gesehen. Sie ist mit so viel Liebe, Leidenschaft und Gefühl dabei, das war unglaublich schön zu lesen.
Aber dieses Buch hat auch ganz andere Seiten und zwar schildert es auch toxische Beziehungen und wie schwer es oft ist, einen Weg da heraus zu finden. Dabei fand ich es sehr wichtig, dass die Autorin diese Beziehungsform nicht verherrlicht oder schön geredet hat. Im Gegenteil, sie zeigt klar auf, was es für jemanden bedeutet, wenn er in solch einer Beziehung steckt und wie hoch der Leidensdruck oft ist und die Betroffenen doch keinen Weg rausfinden. Viele bleiben deshalb ihr Leben lang in solch einer Beziehung und legen sich eine Strategie zu, damit umzugehen. Andere schaffen es, sich zu lösen und sich etwas Neues aufzubauen und merken dann erst, wie befreit sie sind. Es gefällt mir, dass Melanie Amélie Opalka so sensibel mit diesem Thema umgeht und das völlig wertfrei. Sie zeigt nicht mit dem Finger auf einen Charakter und verurteilt das Verhalten, sondern vermittelt ganz klar, dass jeder selbst seinen Weg finden und gehen muss.
Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich etwas Angst davor hatte, wie sich die Beziehung zwischen Anne und Leo entwickeln würde. Für mich ist der Altersunterschied einfach zu groß zwischen den beiden und vor allem, da Leo noch nicht einmal volljährig und damit noch ein Jugendlicher ist. Das hat für mich persönlich einfach nicht gepasst, aber trotzdem konnte ich die Gefühle der beiden verstehen. Deshalb fand ich es sehr gut, wie die Autorin damit umgegangen ist. Für mich war das die perfekte Lösung, damit ich das Buch auch genießen konnte.
Während der Geschichte entwickelt sich Anne so unglaublich weiter. Sie findet ihren Weg und blüht geradezu auf. Sie schüttelt ihre Starre ab und sieht endlich wieder Licht am Ende des Tunnels und wie es für sie weitergehen kann. Das hat mich wirklich tief berührt. Sie ist so eine starke Frau, was sie aber anscheinend vergessen zu haben scheint. Deshalb hat es mich unglaublich gefreut, dass sie zu ihrer Stärke und ihrer Leidenschaft zurückfindet.

 

Fazit
Dieses Buch ist ein kleiner Schatz. Sehr einfühlsam zeigt Melanie Amélie Opalka wie sich toxische Beziehungen auf Einzelne auswirken, wie man sich oftmals selbst verliert und dann doch wieder findet. Mich hat das Buch wirklich berührt und Mut gemacht für mich und meine Bedürfnisse einzustehen.

Foto: Monika Schulze

Coverrechte: Melanie Amélie Opalka

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Hexennacht https://suechtignachbuechern.de/2022/05/hexennacht/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/hexennacht/#respond Sun, 29 May 2022 15:13:40 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5684     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Nachdem Osannas Mutter als Hexe hingerichtet wurde, muss das Mädchen mit ihren Tanten fliehen, um nicht selbst in Verdacht zu geraten. Bei einer weiteren Tante kommen sie erst einmal unter und Osanna erfährt zum ersten Mal, was es wirklich bedeutet, unter Menschen zu leben. Dabei läuft die junge Hexe Gefahr, sich auch noch zu verlieben. Doch dann spitzt die Lage sich zu, als der Erzbischof in dem beschaulichen Ort auftaucht und deutlich macht, dass er alle Hexen vernichten wird.   Meine Meinung Als Leser steigen wir mitten in die Geschichte ein. Osanna hat gerade ihre Mutter durch einen Scharfrichter verloren und muss gemeinsam mit ihren beiden Tanten fliehen. Obwohl die Atmosphäre voller Spannung ist, konnte ich die Situation nicht ganz nachvollziehen. Osanna musste gerade zusehen, wie ihre Mutter getötet wurde und auch wenn es eine Erklärung für ihr Verhalten gab, haben mir ein bisschen die Emotionen gefehlt. Dafür fand ich die Idee, echte Hexen in die Zeit der Hexenverfolgung zu verfrachten, richtig klasse. Tatsächlich finde ich diesen Geschichtsabschnitt sehr interessant und die Frage, würde man wirkliche Hexen anhand der Hexenprüfungen erkennen, richtig spannend. Doch bevor die Geschichte an Fahrt aufnimmt, erleben wir erst einmal mit, wie Osanna sich das erste Mal verliebt, wie sie Freunde findet und lernt, dass es gefährlich sein kann, einfach so zu zaubern. Ich habe die junge Hexe wirklich gerne begleitet, denke aber, dass die Geschichte sich vor allem auch an junge Leser richtet, die selbst gerade die erste Liebe erleben. Aber ich muss gestehen, dass sich Valentin und seine kleine Schwester Clara auch in mein Herz geschlichen haben. Sie sind so liebevolle Charaktere. Doch auch Osannas Tanten sind echt nette Figuren. Die drei sind so unterschiedlich, aber jede hat etwas ganz eigenes und sympathisches an sich. Jede versucht auf ihre Weise Osanna in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihrer Nichte beizustehen, was mir sehr gut gefallen hat. Als der Erzbischof in die Stadt kommt, nimmt die Geschichte eine andere Richtung, denn jetzt sind die Hexen ernsthaft in Gefahr und jeder kleine Fehler könnte ihr letzter sein. Das brachte sehr viel Spannung in die Geschichte und ich musste wirklich die Luft anhalten. Dabei hielt die Autorin auch so manche Überraschung bereit, die mich oft völlig unvorbereitet getroffen haben. Doch genau das fand ich toll. Am Ende gibt es noch einmal einen nervenaufreibenden Showdown und rundet schließlich die Geschichte schön ab. Allerdings könnte ich mir sehr gut auch noch eine Fortsetzung vorstellen, denn Osanna und ihre Hexentanten haben es mir echt angetan.   Fazit Mir hat „Hexennacht“ ein paar schöne und spannende Lesestunden beschert. Ich liebe das Thema Hexen und fand es sehr interessant, dass Kerstin G. Rush echte Hexen zur Zeit der Hexenverfolgung eingesetzt hat. Dabei habe ich Osanna und ihre Tanten sofort liebgewonnen und habe sie deshalb auch sehr gerne begleitet. Foto: Monika Schulze Coverrechte: Kerstin G. Rush

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Inhalt
Nachdem Osannas Mutter als Hexe hingerichtet wurde, muss das Mädchen mit ihren Tanten fliehen, um nicht selbst in Verdacht zu geraten.
Bei einer weiteren Tante kommen sie erst einmal unter und Osanna erfährt zum ersten Mal, was es wirklich bedeutet, unter Menschen zu leben. Dabei läuft die junge Hexe Gefahr, sich auch noch zu verlieben.
Doch dann spitzt die Lage sich zu, als der Erzbischof in dem beschaulichen Ort auftaucht und deutlich macht, dass er alle Hexen vernichten wird.

 

Meine Meinung
Als Leser steigen wir mitten in die Geschichte ein. Osanna hat gerade ihre Mutter durch einen Scharfrichter verloren und muss gemeinsam mit ihren beiden Tanten fliehen. Obwohl die Atmosphäre voller Spannung ist, konnte ich die Situation nicht ganz nachvollziehen. Osanna musste gerade zusehen, wie ihre Mutter getötet wurde und auch wenn es eine Erklärung für ihr Verhalten gab, haben mir ein bisschen die Emotionen gefehlt.
Dafür fand ich die Idee, echte Hexen in die Zeit der Hexenverfolgung zu verfrachten, richtig klasse. Tatsächlich finde ich diesen Geschichtsabschnitt sehr interessant und die Frage, würde man wirkliche Hexen anhand der Hexenprüfungen erkennen, richtig spannend.
Doch bevor die Geschichte an Fahrt aufnimmt, erleben wir erst einmal mit, wie Osanna sich das erste Mal verliebt, wie sie Freunde findet und lernt, dass es gefährlich sein kann, einfach so zu zaubern. Ich habe die junge Hexe wirklich gerne begleitet, denke aber, dass die Geschichte sich vor allem auch an junge Leser richtet, die selbst gerade die erste Liebe erleben.
Aber ich muss gestehen, dass sich Valentin und seine kleine Schwester Clara auch in mein Herz geschlichen haben. Sie sind so liebevolle Charaktere. Doch auch Osannas Tanten sind echt nette Figuren. Die drei sind so unterschiedlich, aber jede hat etwas ganz eigenes und sympathisches an sich. Jede versucht auf ihre Weise Osanna in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihrer Nichte beizustehen, was mir sehr gut gefallen hat.
Als der Erzbischof in die Stadt kommt, nimmt die Geschichte eine andere Richtung, denn jetzt sind die Hexen ernsthaft in Gefahr und jeder kleine Fehler könnte ihr letzter sein. Das brachte sehr viel Spannung in die Geschichte und ich musste wirklich die Luft anhalten. Dabei hielt die Autorin auch so manche Überraschung bereit, die mich oft völlig unvorbereitet getroffen haben. Doch genau das fand ich toll. Am Ende gibt es noch einmal einen nervenaufreibenden Showdown und rundet schließlich die Geschichte schön ab.
Allerdings könnte ich mir sehr gut auch noch eine Fortsetzung vorstellen, denn Osanna und ihre Hexentanten haben es mir echt angetan.

 

Fazit
Mir hat „Hexennacht“ ein paar schöne und spannende Lesestunden beschert. Ich liebe das Thema Hexen und fand es sehr interessant, dass Kerstin G. Rush echte Hexen zur Zeit der Hexenverfolgung eingesetzt hat. Dabei habe ich Osanna und ihre Tanten sofort liebgewonnen und habe sie deshalb auch sehr gerne begleitet.

Foto: Monika Schulze

Coverrechte: Kerstin G. Rush

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Ein Lied für Molly https://suechtignachbuechern.de/2022/05/ein-lied-fuer-molly/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/ein-lied-fuer-molly/#respond Sun, 29 May 2022 14:52:24 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5680     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Als Bonnie im Bus ein Bündel handschriftlicher Musiknoten findet, verspricht sie ihrem Sohn, den Besitzer ausfindig zu machen. Dieses Versprechen führt sie zu einem früheren Klavierprofi, der inzwischen in die Jahre gekommen ist. Er hat sofort eine Ahnung, woher das geheimnisvolle Lied für Molly herkommen könnte und bittet Bonnie und ihren Sohn Josh, ihn an die Westküste Irlands zu begleiten. Dort wartet nicht nur die Vergangenheit auf den Pianisten, sondern auch die Zukunft auf Bonnie … .   Meine Meinung Den Prolog erleben wir im Jahr 2001. Robert ist als junger Lehrer an einer Schule und lernt dort die Putzfrau Molly kennen. Man merkt sofort, dass er sich total in die junge Frau verliebt . Allerdings muss ich gestehen, dass ich zu Robert anfangs keinen Zugang fand. Ich verstand einfach die Motive des Musiklehrers nicht, was in ihm vorgeht und wo er hinmöchte. Deshalb tat ich mich zu Beginn des Buches schwer in die Geschichte hineinzufinden, vor allem, wenn die Passagen mit Robert in der Vergangenheit kamen. Mit ihm als Rentner konnte ich dann zum Glück mehr anfangen, so dass ich schließlich doch noch in seine Geschichte reinfand. Bonnie dagegen konnte ich sofort verstehen. Sie ist eine junge Mutter, die nur das Beste für ihnen Sohn möchte, was ihr manchmal jedoch sehr schwer gemacht wird. Damit hatte sie sofort meine volle Sympathie. Ihre Sichtweise habe ich immer sehr gern gelesen. Erst als sich Bonnie, Josh und Robert gemeinsam auf die Reise nach Ballystone machen, hat mich das Buch vollkommen gepackt. Ich wollte gerne wissen, wie die Vergangenheit des Pianisten mit der Gegenwart zusammenpasst und was es mit dem Lied für Molly auf sich hat. Tatsächlich wäre ich jedoch nie darauf gekommen, was wirklich hinter dem Ganzen stecken würde, aber es hat mich tief berührt. Ich habe ein absolutes Faible für tragische Geschichten und die von Professor Brenner ist das auf jeden Fall. Dabei hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die Geheimnisse gemeinsam mit den Protagonisten nach und nach aufzudecken. Zudem habe ich mich mit Bonnie zusammen in das schöne Örtchen Ballystone und seine einzigartigen und liebevollen Bewohner total verliebt. Hier hat man wirklich Kleinstadtflair pur, wie man es z.B. aus Serien wie „Gilmore Girls“ oder „Hart of Dixie“ kennt. Ich hätte auf jeden Fall Ballystone auch gerne einen Besuch abgestattet, mit dem Polizisten Dan eine Runde Billiard gespielt, mit Eireen in ihrem Pub über Rezepte gefachsimpelt oder mit den beiden Ryen-Brüdern eine Bootsfahrt gemacht. Es gibt so viele liebenswerte Figuren in Ballystone, dass es auf keiner Seite langweilig war. Ich finde auch die Botschaften, die das Buch vermittelt, sehr schön. Es geht nicht nur um Liebe und Freundschaft, sondern auch um die Beziehungen von Eltern und ihren Kindern, um Träume und Wünsche, um Verlust und Trauer, ums Loslassen und Ankommen. Es steckt also so viel mehr in dieser Geschichte, als man zu Beginn denkt.   Fazit „Ein Lied für Molly“ ist ein wirklich außergewöhnliches Buch zum einen mit einer schönen, zum anderen mit einer tragischen Liebesgeschichte, das voller besonderer Botschaften steckt. Unbedingt lesen. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Goldmann Verlag

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Inhalt
Als Bonnie im Bus ein Bündel handschriftlicher Musiknoten findet, verspricht sie ihrem Sohn, den Besitzer ausfindig zu machen. Dieses Versprechen führt sie zu einem früheren Klavierprofi, der inzwischen in die Jahre gekommen ist. Er hat sofort eine Ahnung, woher das geheimnisvolle Lied für Molly herkommen könnte und bittet Bonnie und ihren Sohn Josh, ihn an die Westküste Irlands zu begleiten.
Dort wartet nicht nur die Vergangenheit auf den Pianisten, sondern auch die Zukunft auf Bonnie … .

 

Meine Meinung
Den Prolog erleben wir im Jahr 2001. Robert ist als junger Lehrer an einer Schule und lernt dort die Putzfrau Molly kennen. Man merkt sofort, dass er sich total in die junge Frau verliebt . Allerdings muss ich gestehen, dass ich zu Robert anfangs keinen Zugang fand. Ich verstand einfach die Motive des Musiklehrers nicht, was in ihm vorgeht und wo er hinmöchte. Deshalb tat ich mich zu Beginn des Buches schwer in die Geschichte hineinzufinden, vor allem, wenn die Passagen mit Robert in der Vergangenheit kamen. Mit ihm als Rentner konnte ich dann zum Glück mehr anfangen, so dass ich schließlich doch noch in seine Geschichte reinfand.
Bonnie dagegen konnte ich sofort verstehen. Sie ist eine junge Mutter, die nur das Beste für ihnen Sohn möchte, was ihr manchmal jedoch sehr schwer gemacht wird. Damit hatte sie sofort meine volle Sympathie. Ihre Sichtweise habe ich immer sehr gern gelesen.
Erst als sich Bonnie, Josh und Robert gemeinsam auf die Reise nach Ballystone machen, hat mich das Buch vollkommen gepackt. Ich wollte gerne wissen, wie die Vergangenheit des Pianisten mit der Gegenwart zusammenpasst und was es mit dem Lied für Molly auf sich hat. Tatsächlich wäre ich jedoch nie darauf gekommen, was wirklich hinter dem Ganzen stecken würde, aber es hat mich tief berührt. Ich habe ein absolutes Faible für tragische Geschichten und die von Professor Brenner ist das auf jeden Fall. Dabei hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die Geheimnisse gemeinsam mit den Protagonisten nach und nach aufzudecken.
Zudem habe ich mich mit Bonnie zusammen in das schöne Örtchen Ballystone und seine einzigartigen und liebevollen Bewohner total verliebt. Hier hat man wirklich Kleinstadtflair pur, wie man es z.B. aus Serien wie „Gilmore Girls“ oder „Hart of Dixie“ kennt. Ich hätte auf jeden Fall Ballystone auch gerne einen Besuch abgestattet, mit dem Polizisten Dan eine Runde Billiard gespielt, mit Eireen in ihrem Pub über Rezepte gefachsimpelt oder mit den beiden Ryen-Brüdern eine Bootsfahrt gemacht. Es gibt so viele liebenswerte Figuren in Ballystone, dass es auf keiner Seite langweilig war.
Ich finde auch die Botschaften, die das Buch vermittelt, sehr schön. Es geht nicht nur um Liebe und Freundschaft, sondern auch um die Beziehungen von Eltern und ihren Kindern, um Träume und Wünsche, um Verlust und Trauer, ums Loslassen und Ankommen. Es steckt also so viel mehr in dieser Geschichte, als man zu Beginn denkt.

 

Fazit
„Ein Lied für Molly“ ist ein wirklich außergewöhnliches Buch zum einen mit einer schönen, zum anderen mit einer tragischen Liebesgeschichte, das voller besonderer Botschaften steckt. Unbedingt lesen.

Foto: ©Monika Schulze

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All lovers lost https://suechtignachbuechern.de/2022/05/all-lovers-lost/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/all-lovers-lost/#respond Sun, 29 May 2022 14:28:32 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5676     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Die Hamburger Medizinstudentin Sina ist Ärztin mit Leib und Seele, denn sie möchte Leben retten und Menschen gesund pflegen. Doch dann wird ihr eigenes Leben auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass der Mann, der sie so fasziniert ein Vampir ist, ein Monster, das sich von menschlichem Blut ernährt. Trotzdem verliebt sie sich immer mehr in den Unsterblichen. Damit muss sie aber nicht nur mit dem Umstand klarkommen, dass Lazar nicht nur jede Nacht auf die Jagd nach Nahrung geht, sondern selbst zum Gejagten wird und damit auch Sina ins Visier gerät.   Meine Meinung Vampire sind immer noch ein gerngesehenes Motiv für Fantasyromane und auch ich mag sie nach wie vor sehr gerne, deshalb freute ich mich auf das Buch von Madeleine Puljic. Anfangs steigen wir direkt in das Leben von Lazar und Sina ein und erfahren dadurch mehr über sie. Lazar ist schon lange Vampir und hat schon einiges erlebt. Trotzdem kommt er nicht sehr gut mit seinem Schicksal klar und hadert damit, dass er Menschen „überfallen“ muss. Sein Freund Cassius ist das genaue Gegenteil, er genießt sein Leben als Vampir und zieht seine Vorteile daraus. Er ist es auch, der Lazar immer wieder unter die Arme greift. Über die Jahre sind die beiden Freunde geworden und unterstützen sich gegenseitig und trotzdem leben sie zwei ganz unterschiedliche Leben. Lazar war mir sofort sympathisch, er hat, obwohl er ein Vampir ist, seine Werte und eine Art Ehrenkodex, an den er sich hält, um das Monster in ihm zu zähmen. Er und Cassius töten nie ihre Opfer, schon alleine deswegen nicht, um keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch dann tauchen Tote in Hamburg auf und sind eindeutig auf Vampire zurückzuführen. Das bringt Lazar und Cassius in die Offensive. Dabei lernen sie schließlich auch Sina kennen und obwohl Lazar weiß, dass er sich von ihr verhalten sollte, kann er es doch nicht. Es gefiel mir wirklich sehr gut, wie Sina und Lazar sich kennengelernt haben und sich immer weiter annähern, bis sie schließlich ein Paar werden. Trotzdem hatte die Geschichte für mich nichts Romantisches. Es ist eine ganz normale Kennenlerngeschichte, auch, wenn der männliche Protagonist nicht wirklich normal ist. Lange dauert es nicht, bis Lazar Sina sein Geheimnis offenbart und Sinas Reaktion darauf fand ich sehr glaubwürdig. Anfangs denkt sie, das Ganze wäre ein Scherz, als sie schließlich Beweise hat, glaubt sie es notgedrungen, kann sich aber nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Erst als  es zum Äußersten kommt, stellt Sina sich der Wahrheit, erkennt endlich aber auch, was wirklich in Lazar steckt und das ist alles andere als romantisch. Das fand ich aber sehr gut, denn in vielen Geschichten werden die Beziehungen zwischen Vampiren und Menschen verklärt und in einem rosaroten Licht dargestellt. In diesem Buch wird es mal von einer anderen Seite beleuchtet, die ich persönlich besser fand. Die Liebesgeschichte spielt in meinen Augen jedoch eher eine Nebenrolle. Vordergründig geht es meiner Meinung nach um das Leben als Vampir und wie unterschiedlich man das gestalten kann. Dafür stellt uns die Autorin vier verschiedene Untote und ihre Lebensweisen vor und wir als Leser können uns selber ein Bild davon machen, welche wir am besten finden. Ich fand es sehr spannend, die verschiedenen Protagonisten begleiten und kennenlernen zu können. Durch die Morde und die dadurch auf den Plan gerufenen Vampirjäger kam auch einiges an Spannung in die Geschichte. Die Vampire müssen um ihr Leben fürchten, denn obwohl sie bessere Selbstheilungskräfte haben, sind sie nicht unsterblich. Ich bangte um die von mir liebgewonnen Blutsauger und musste immer weiterlesen, um herauszufinden, ob sie mit heiler Haut davonkommen würden. Dabei hielt die Autorin einige Überraschungen für mich bereit, mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte und durch die die Geschichte noch einmal in eine andere Richtung gelenkt wird. Das hat mich sehr überrascht und auch begeistert. Ich mag es, wenn Geschichten nicht so vorhersehbar sind und das ist hier der Fall. Überhaupt ist das hier ein Buch für Erwachsene. Das heißt Madeleine Puljic geht mit ihren Figuren nicht gerade zimperlich um, aber gerade das fand ich gut. Endlich einmal ein Vampirbuch, bei dem nicht nur alles schön und eitel Sonnenschein ist. Ich jedenfalls mochte dieses Düstere, den Schatten, der über allem liegt und dass es am Ende dann doch einen Lichtblick gibt.   Fazit Mir hat „All lovers lost“ wirklich sehr gut gefallen, weil es ein Vampirbuch für Erwachsene ist. Madeleine Puljic stellt die Schattenseiten des Vampirlebens dar, geht nicht zimperlich mit ihren Figuren um und auch die romantischen Stellen sind alles andere als kitschig. Dafür gibt es jede Menge Spannung und interessante Charaktere, die es mir wirklich angetan haben. Wer einmal einen etwas anderen Vampirroman lesen möchte, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Knaur Verlag

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Inhalt
Die Hamburger Medizinstudentin Sina ist Ärztin mit Leib und Seele, denn sie möchte Leben retten und Menschen gesund pflegen.
Doch dann wird ihr eigenes Leben auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass der Mann, der sie so fasziniert ein Vampir ist, ein Monster, das sich von menschlichem Blut ernährt. Trotzdem verliebt sie sich immer mehr in den Unsterblichen.
Damit muss sie aber nicht nur mit dem Umstand klarkommen, dass Lazar nicht nur jede Nacht auf die Jagd nach Nahrung geht, sondern selbst zum Gejagten wird und damit auch Sina ins Visier gerät.

 

Meine Meinung
Vampire sind immer noch ein gerngesehenes Motiv für Fantasyromane und auch ich mag sie nach wie vor sehr gerne, deshalb freute ich mich auf das Buch von Madeleine Puljic.
Anfangs steigen wir direkt in das Leben von Lazar und Sina ein und erfahren dadurch mehr über sie. Lazar ist schon lange Vampir und hat schon einiges erlebt. Trotzdem kommt er nicht sehr gut mit seinem Schicksal klar und hadert damit, dass er Menschen „überfallen“ muss. Sein Freund Cassius ist das genaue Gegenteil, er genießt sein Leben als Vampir und zieht seine Vorteile daraus. Er ist es auch, der Lazar immer wieder unter die Arme greift. Über die Jahre sind die beiden Freunde geworden und unterstützen sich gegenseitig und trotzdem leben sie zwei ganz unterschiedliche Leben.
Lazar war mir sofort sympathisch, er hat, obwohl er ein Vampir ist, seine Werte und eine Art Ehrenkodex, an den er sich hält, um das Monster in ihm zu zähmen. Er und Cassius töten nie ihre Opfer, schon alleine deswegen nicht, um keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Doch dann tauchen Tote in Hamburg auf und sind eindeutig auf Vampire zurückzuführen. Das bringt Lazar und Cassius in die Offensive. Dabei lernen sie schließlich auch Sina kennen und obwohl Lazar weiß, dass er sich von ihr verhalten sollte, kann er es doch nicht. Es gefiel mir wirklich sehr gut, wie Sina und Lazar sich kennengelernt haben und sich immer weiter annähern, bis sie schließlich ein Paar werden. Trotzdem hatte die Geschichte für mich nichts Romantisches. Es ist eine ganz normale Kennenlerngeschichte, auch, wenn der männliche Protagonist nicht wirklich normal ist. Lange dauert es nicht, bis Lazar Sina sein Geheimnis offenbart und Sinas Reaktion darauf fand ich sehr glaubwürdig. Anfangs denkt sie, das Ganze wäre ein Scherz, als sie schließlich Beweise hat, glaubt sie es notgedrungen, kann sich aber nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Erst als  es zum Äußersten kommt, stellt Sina sich der Wahrheit, erkennt endlich aber auch, was wirklich in Lazar steckt und das ist alles andere als romantisch. Das fand ich aber sehr gut, denn in vielen Geschichten werden die Beziehungen zwischen Vampiren und Menschen verklärt und in einem rosaroten Licht dargestellt. In diesem Buch wird es mal von einer anderen Seite beleuchtet, die ich persönlich besser fand.
Die Liebesgeschichte spielt in meinen Augen jedoch eher eine Nebenrolle. Vordergründig geht es meiner Meinung nach um das Leben als Vampir und wie unterschiedlich man das gestalten kann. Dafür stellt uns die Autorin vier verschiedene Untote und ihre Lebensweisen vor und wir als Leser können uns selber ein Bild davon machen, welche wir am besten finden. Ich fand es sehr spannend, die verschiedenen Protagonisten begleiten und kennenlernen zu können.
Durch die Morde und die dadurch auf den Plan gerufenen Vampirjäger kam auch einiges an Spannung in die Geschichte. Die Vampire müssen um ihr Leben fürchten, denn obwohl sie bessere Selbstheilungskräfte haben, sind sie nicht unsterblich. Ich bangte um die von mir liebgewonnen Blutsauger und musste immer weiterlesen, um herauszufinden, ob sie mit heiler Haut davonkommen würden.
Dabei hielt die Autorin einige Überraschungen für mich bereit, mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte und durch die die Geschichte noch einmal in eine andere Richtung gelenkt wird. Das hat mich sehr überrascht und auch begeistert. Ich mag es, wenn Geschichten nicht so vorhersehbar sind und das ist hier der Fall. Überhaupt ist das hier ein Buch für Erwachsene. Das heißt Madeleine Puljic geht mit ihren Figuren nicht gerade zimperlich um, aber gerade das fand ich gut. Endlich einmal ein Vampirbuch, bei dem nicht nur alles schön und eitel Sonnenschein ist. Ich jedenfalls mochte dieses Düstere, den Schatten, der über allem liegt und dass es am Ende dann doch einen Lichtblick gibt.

 

Fazit
Mir hat „All lovers lost“ wirklich sehr gut gefallen, weil es ein Vampirbuch für Erwachsene ist. Madeleine Puljic stellt die Schattenseiten des Vampirlebens dar, geht nicht zimperlich mit ihren Figuren um und auch die romantischen Stellen sind alles andere als kitschig. Dafür gibt es jede Menge Spannung und interessante Charaktere, die es mir wirklich angetan haben. Wer einmal einen etwas anderen Vampirroman lesen möchte, ist mit diesem Buch sehr gut bedient.

Foto: ©Monika Schulze

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Phönixfunken https://suechtignachbuechern.de/2022/05/phoenixfunken/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/phoenixfunken/#respond Mon, 02 May 2022 10:26:53 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5663     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Cathán stand einst im Dienst des Königs von Atháren bis er des Hochverrats beschuldigt und verbannt wird. Seitdem kämpft er sich durchs Leben, immer darauf wartend, dass er zurückgerufen wird. Währenddessen hat der Kaiser von Volendar ganz andere Pläne. Er will die Welt säubern und nach seinen Vorstellungen neu formen. Dafür braucht er jedoch die Kräfte, die in Cathán schlummern. Denn er ist der Phönix und gemeinsam mit drei anderen Feuerkriegern bildet er die großen Vier, die allein mit ihren Kräften einen Neuanfang einleiten können. Um zu verhindern, dass Cathán in die Hände des Kaisers gerät, holt der König ihn endlich zurück. Eine gefährliche Reise beginnt, an dessen Ende vielleicht ein Neuanfang steht … .   Meine Meinung Im Prolog erleben wir hautnah mit, wie die großen Vier: Der Phönix, die Harpyie, der Greif und der Drachen, einen Neuanfang in Rothás einleiten und dafür ihr Leben geben. Danach springen wir 6000 Jahre weiter. In der Gegenwart kämpft Cathán gerade in einer Arena und wir erfahren ein wenig über sein Leben. Seine Vergangenheit wird dem Leser erst nach und nach offenbart, so dass es etwas dauert, bis wir die ganze Geschichte um seine Verbannung erfahren. Cathán war mir sofort sehr sympathisch. Er hat sein Herz am rechten Fleck und ist ein ehrenvoller Krieger, der alles für seinen König tun würde. Dazu gehört es auch, eine schwere Bürde auf sich zu nehmen und seinem Bruder, dem er sehr nahe steht, die Wahrheit zu verschweigen. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch mehr über die Vergangenheit der beiden Brüder und warum sie so ein enges Verhältnis zueinander haben. Ihre Geschichte gefiel mir wirklich sehr gut und ich fand es unheimlich schön, wie die beiden zusammenhalten. Die Handlung ist aber ganz klar auf Cathán und seine gefährliche Reise zurück nach Silberwasser ausgerichtet. Dabei dürfen wir so manche nervenaufreibende Situation miterleben, die meine Nackenhaare aufgestellt und mich die Luft anhalten ließ. Währenddessen plant der Kaiser eine ganz neue Welt und streckt seine Finger schon nach Cathán aus. Ich hatte ständig Angst, dass ihm das gelingen würde und war deshalb zusätzlich angespannt.  Auch so einige Überraschungen hält die Autorin für ihre Leser bereit. Manche konnte ich schon erahnen, andere haben mich kalt erwischt. So blieb das Spannungslevel das ganze Buch über erhalten und erst zum Ende hin kann man etwas aufatmen. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl etwas zu sehr getrieben zu werden, so dass ich nicht wirklich Zeit bekam, die Situationen ganz zu erfassen und den Kern zu begreifen. So kamen die Emotionen nicht ganz bei mir an bzw. bekam ich nicht genug Zeit, sie auszuleben. Ehrlich gesagt hätte ich mich über ein paar Seiten mehr gefreut. Der Weltenentwurf gefiel mir nämlich ausgesprochen gut und auch die Magie, die mit den Feuerkriegern in das Buch kam hat mich richtig begeistert. Leider war ich viel zu schnell am Ende angelangt und wünsche mir jetzt noch mehr Geschichten in diesem Setting.   Fazit Der Weltenentwurf und die Magie innerhalb der Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. Cathán ist ein sehr sympathischer, junger Mann, der loyal und gerecht ist und sich für andere einsetzt. Das Spannungslevel ist von Anfang bis Ende sehr hoch und man kommt kaum dazu, einmal durchzuatmen. Deshalb hatte ich nicht genug Zeit, die Emotionen selbst mitzuerleben. Trotzdem gefiel mir das Buch ausgesprochen gut und ich würde mir mehr Geschichten in diesem Setting wünschen. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Mari C. Carys

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Inhalt
Cathán stand einst im Dienst des Königs von Atháren bis er des Hochverrats beschuldigt und verbannt wird. Seitdem kämpft er sich durchs Leben, immer darauf wartend, dass er zurückgerufen wird.
Währenddessen hat der Kaiser von Volendar ganz andere Pläne. Er will die Welt säubern und nach seinen Vorstellungen neu formen. Dafür braucht er jedoch die Kräfte, die in Cathán schlummern. Denn er ist der Phönix und gemeinsam mit drei anderen Feuerkriegern bildet er die großen Vier, die allein mit ihren Kräften einen Neuanfang einleiten können.
Um zu verhindern, dass Cathán in die Hände des Kaisers gerät, holt der König ihn endlich zurück. Eine gefährliche Reise beginnt, an dessen Ende vielleicht ein Neuanfang steht … .

 

Meine Meinung
Im Prolog erleben wir hautnah mit, wie die großen Vier: Der Phönix, die Harpyie, der Greif und der Drachen, einen Neuanfang in Rothás einleiten und dafür ihr Leben geben.
Danach springen wir 6000 Jahre weiter. In der Gegenwart kämpft Cathán gerade in einer Arena und wir erfahren ein wenig über sein Leben. Seine Vergangenheit wird dem Leser erst nach und nach offenbart, so dass es etwas dauert, bis wir die ganze Geschichte um seine Verbannung erfahren. Cathán war mir sofort sehr sympathisch. Er hat sein Herz am rechten Fleck und ist ein ehrenvoller Krieger, der alles für seinen König tun würde. Dazu gehört es auch, eine schwere Bürde auf sich zu nehmen und seinem Bruder, dem er sehr nahe steht, die Wahrheit zu verschweigen. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch mehr über die Vergangenheit der beiden Brüder und warum sie so ein enges Verhältnis zueinander haben. Ihre Geschichte gefiel mir wirklich sehr gut und ich fand es unheimlich schön, wie die beiden zusammenhalten.
Die Handlung ist aber ganz klar auf Cathán und seine gefährliche Reise zurück nach Silberwasser ausgerichtet. Dabei dürfen wir so manche nervenaufreibende Situation miterleben, die meine Nackenhaare aufgestellt und mich die Luft anhalten ließ. Währenddessen plant der Kaiser eine ganz neue Welt und streckt seine Finger schon nach Cathán aus. Ich hatte ständig Angst, dass ihm das gelingen würde und war deshalb zusätzlich angespannt.
 Auch so einige Überraschungen hält die Autorin für ihre Leser bereit. Manche konnte ich schon erahnen, andere haben mich kalt erwischt. So blieb das Spannungslevel das ganze Buch über erhalten und erst zum Ende hin kann man etwas aufatmen. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl etwas zu sehr getrieben zu werden, so dass ich nicht wirklich Zeit bekam, die Situationen ganz zu erfassen und den Kern zu begreifen. So kamen die Emotionen nicht ganz bei mir an bzw. bekam ich nicht genug Zeit, sie auszuleben.
Ehrlich gesagt hätte ich mich über ein paar Seiten mehr gefreut. Der Weltenentwurf gefiel mir nämlich ausgesprochen gut und auch die Magie, die mit den Feuerkriegern in das Buch kam hat mich richtig begeistert. Leider war ich viel zu schnell am Ende angelangt und wünsche mir jetzt noch mehr Geschichten in diesem Setting.

 

Fazit
Der Weltenentwurf und die Magie innerhalb der Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. Cathán ist ein sehr sympathischer, junger Mann, der loyal und gerecht ist und sich für andere einsetzt. Das Spannungslevel ist von Anfang bis Ende sehr hoch und man kommt kaum dazu, einmal durchzuatmen. Deshalb hatte ich nicht genug Zeit, die Emotionen selbst mitzuerleben. Trotzdem gefiel mir das Buch ausgesprochen gut und ich würde mir mehr Geschichten in diesem Setting wünschen.

Foto: ©Monika Schulze

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Albarun – Der falsche König https://suechtignachbuechern.de/2022/05/albarun-der-falsche-koenig/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/albarun-der-falsche-koenig/#respond Mon, 02 May 2022 10:16:20 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5660     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Gerade noch streift Kara durch die regnerischen Straßen Lancasters, da befindet sie sich plötzlich in einer anderen Welt und ein Magier erklärt ihr, dass sie die Reinkarnation einer Göttin ist. Diese soll ihnen im Krieg gegen den falschen König den Sieg bringen. Kara kann sich nicht mal annährend vorstellen, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht. Doch um wieder nach Hause zu kommen, muss sie sich dem Magier Istan quer durchs Wüstenland anschließen. Dabei trifft sie nicht nur auf ein paar außergewöhnliche Menschen und Geschöpfe und erfährt mehr über Albarun, sondern lernt auch sich selbst von einer ganz anderen Seite kennen … .   Meine Meinung Zu Beginn der Geschichte lernt man Kara ein bisschen kennen und erfährt von ihrer tragischen Familiengeschichte. Sie hat es wirklich nicht leicht und ich hatte das Gefühl, dass ihr Leben nicht gerade freundlich zu ihr ist und sie eigentlich nichts in Lancaster hält. Trotzdem ging es mir etwas schnell, dass Kara schließlich in Albarun landet. Ich hätte sie gerne vorher noch besser kennengelernt, um mich dann gemeinsam mit ihr auf die Reise zu machen. In Albarun angekommen, war ich jedoch total geflasht von dem Setting. Wir befinden uns in einem Wüstenland und da kam schnell das Feeling von 1001 Nacht bei mir auf. Doch Paper Crown hat sich für ihre Geschichte auch einiges Neues einfallen lassen: Schiffe, die auf Sand fahren, Monster, die sich in der Wüste verstecken und Edelsteine, in denen man magische Kräfte speichern kann. Es gibt so vieles in diesem Buch zu entdecken, dass es auf keiner Seite langweilig wird. Im Hintergrund lernt man dann auch Kara und ihren Begleiter Istan besser kennen. Leider muss ich gestehen, dass wir kaum etwas über das Leben des Magiers vor der Geschichte selbst erfahren. Ich fand ihn zwar äußerst sympathisch, aber für mich blieb er etwas blass. Es scheint fast so, als hätte er keine Vorgeschichte. Auch über seine magischen Kräfte erfährt man für meinen Geschmack etwas zu wenig. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen, worin die Magie in der Geschichte liegt und warum all die Magier auf die Reinkarnation einer Göttin angewiesen sind, noch dazu, wo diese keine Ahnung von ihren Kräften hat und wie sie diese einsetzen könnte. Trotzdem konnte ich das Buch durchaus genießen. Es ist von Anfang bis Ende spannend. Zwar tritt erst am Ende der Gegner das erste Mal auf den Plan, aber man spürt, wie das Land Albarun durch den falschen König leidet, wie er das Land unterjocht und die Menschen terrorisiert. Paper Crown ist es sehr gut gelungen, die aktuelle Stimmung des Landes an die Leser*innen zu transportieren. So fühlt man sich direkt als Teil der Geschichte und fiebert mit den ganzen Charakteren mit. Dabei habe ich die Kapitänin Brand fast am meisten ins Herz geschlossen. Sie bricht mit allen Klischees und mischt die Männerwelt ordentlich auf, was mir richtig gut gefallen hat. Auch die Liebesgeschichte fand ich sehr gut. Sie bahnt sich langsam an und auch, wenn es vorherbestimmt scheint, dass sich die beiden ineinander verlieben, zeigt sich doch, dass die beiden einfach perfekt zusammenpassen. Ich mochte sie als Paar jedenfalls sehr gerne. Am Ende lässt uns die Autorin mit einem fiesen Cliffhanger zurück und ich bin wirklich wahnsinnig gespannt, wie es mit Albarun, Kara und Istan weitergehen wird.   Fazit Dieses Buch hat ein einzigartiges Flair von 1001 Nacht und obwohl mir die Protagonisten noch etwas fremd sind, habe ich sie gerne auf ihrer gefährlichen Reise durch das Wüstenland begleitet. Das Magiesystem habe ich noch nicht ganz verstanden, aber die Geschichte ist mitreißend und spannend. Auch die Liebesgeschichte gefiel mir richtig gut und nach dem fiesen Cliffhanger warte ich jetzt gespannt auf den zweiten Band. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Paper Crown

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Inhalt
Gerade noch streift Kara durch die regnerischen Straßen Lancasters, da befindet sie sich plötzlich in einer anderen Welt und ein Magier erklärt ihr, dass sie die Reinkarnation einer Göttin ist. Diese soll ihnen im Krieg gegen den falschen König den Sieg bringen.
Kara kann sich nicht mal annährend vorstellen, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht. Doch um wieder nach Hause zu kommen, muss sie sich dem Magier Istan quer durchs Wüstenland anschließen. Dabei trifft sie nicht nur auf ein paar außergewöhnliche Menschen und Geschöpfe und erfährt mehr über Albarun, sondern lernt auch sich selbst von einer ganz anderen Seite kennen … .

 

Meine Meinung
Zu Beginn der Geschichte lernt man Kara ein bisschen kennen und erfährt von ihrer tragischen Familiengeschichte. Sie hat es wirklich nicht leicht und ich hatte das Gefühl, dass ihr Leben nicht gerade freundlich zu ihr ist und sie eigentlich nichts in Lancaster hält.
Trotzdem ging es mir etwas schnell, dass Kara schließlich in Albarun landet. Ich hätte sie gerne vorher noch besser kennengelernt, um mich dann gemeinsam mit ihr auf die Reise zu machen.
In Albarun angekommen, war ich jedoch total geflasht von dem Setting. Wir befinden uns in einem Wüstenland und da kam schnell das Feeling von 1001 Nacht bei mir auf. Doch Paper Crown hat sich für ihre Geschichte auch einiges Neues einfallen lassen: Schiffe, die auf Sand fahren, Monster, die sich in der Wüste verstecken und Edelsteine, in denen man magische Kräfte speichern kann. Es gibt so vieles in diesem Buch zu entdecken, dass es auf keiner Seite langweilig wird.
Im Hintergrund lernt man dann auch Kara und ihren Begleiter Istan besser kennen. Leider muss ich gestehen, dass wir kaum etwas über das Leben des Magiers vor der Geschichte selbst erfahren. Ich fand ihn zwar äußerst sympathisch, aber für mich blieb er etwas blass. Es scheint fast so, als hätte er keine Vorgeschichte. Auch über seine magischen Kräfte erfährt man für meinen Geschmack etwas zu wenig. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen, worin die Magie in der Geschichte liegt und warum all die Magier auf die Reinkarnation einer Göttin angewiesen sind, noch dazu, wo diese keine Ahnung von ihren Kräften hat und wie sie diese einsetzen könnte.
Trotzdem konnte ich das Buch durchaus genießen. Es ist von Anfang bis Ende spannend. Zwar tritt erst am Ende der Gegner das erste Mal auf den Plan, aber man spürt, wie das Land Albarun durch den falschen König leidet, wie er das Land unterjocht und die Menschen terrorisiert. Paper Crown ist es sehr gut gelungen, die aktuelle Stimmung des Landes an die Leser*innen zu transportieren. So fühlt man sich direkt als Teil der Geschichte und fiebert mit den ganzen Charakteren mit. Dabei habe ich die Kapitänin Brand fast am meisten ins Herz geschlossen. Sie bricht mit allen Klischees und mischt die Männerwelt ordentlich auf, was mir richtig gut gefallen hat.
Auch die Liebesgeschichte fand ich sehr gut. Sie bahnt sich langsam an und auch, wenn es vorherbestimmt scheint, dass sich die beiden ineinander verlieben, zeigt sich doch, dass die beiden einfach perfekt zusammenpassen. Ich mochte sie als Paar jedenfalls sehr gerne.
Am Ende lässt uns die Autorin mit einem fiesen Cliffhanger zurück und ich bin wirklich wahnsinnig gespannt, wie es mit Albarun, Kara und Istan weitergehen wird.

 

Fazit
Dieses Buch hat ein einzigartiges Flair von 1001 Nacht und obwohl mir die Protagonisten noch etwas fremd sind, habe ich sie gerne auf ihrer gefährlichen Reise durch das Wüstenland begleitet. Das Magiesystem habe ich noch nicht ganz verstanden, aber die Geschichte ist mitreißend und spannend. Auch die Liebesgeschichte gefiel mir richtig gut und nach dem fiesen Cliffhanger warte ich jetzt gespannt auf den zweiten Band.

Foto: ©Monika Schulze

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Elatar – Reise des Schicksals https://suechtignachbuechern.de/2022/05/elatar-reise-des-schicksals/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/elatar-reise-des-schicksals/#respond Mon, 02 May 2022 10:02:13 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5657     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Die Stadt Hjelsky wird immer wieder von Drachen angegriffen. Einzig die Ältesten, die drachengebunden sind, haben diesen etwas entgegen zu setzen. Doch in Hjelsky gibt es zu wenige Drachengebundene, deswegen sendet der Rat eine Gruppe Jugendliche aus, die sich an einen Drachen binden sollen. Einige von ihnen gehen freiwillig, um Ruhm und Ehre zu gewinnen, andere  um ihre Familienmitglieder zu schützen. Von den vierzehn ausgesandten Jugendlichen können jedoch nur sieben drachengebunden zurückkehren. Doch was geschieht mit den anderen und was steckt wirklich hinter den Drachenangriffen?   Meine Meinung Das Buch beginnt sofort sehr spannend. Wir begleiten Dusan, einen der Protagonisten bei einer Prüfung. Während dieser soll sich entscheiden, welche Ausbildung die Jugendlichen von Hjelsky erlernen dürfen. Dusan ist einer der Ersten, der die Prüfung besteht, doch statt einer erfolgversprechenden Ausbildung, wird er ausgesandt, um sich an einen Drachen zu binden. Seit eines dieser Geschöpfe jedoch seinen Vater getötet hat, ist der junge Mann alles andere als gut auf Drachen zu sprechen. Außerdem muss er sich um seine kleine Schwester kümmern, die außer ihm niemanden mehr hat. Mich hat der Anfang gleich gefangen genommen und ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Die Sache mit den Drachen fand ich sehr spannend. Zum einen sind sie Feinde, die die Stadt angreifen, zum anderen können Menschen sich an sie binden und so mit ihnen gemeinsam kämpfen. Ich war sehr neugierig darauf, was wir im Laufe der Geschichte noch von den Drachen erfahren und welche Rolle sie wirklich spielen, denn irgendwie werden in diesem ersten Band nur Andeutungen gemacht und wir erfahren als Leser nicht wirklich, was es mit diesen Geschöpfen auf sich hat. Das jedoch machte mich noch neugieriger. Neben Dusan spielen noch weitere Jugendliche eine wichtige Rolle: Da ist z.B. Nelida, ein junges Mädchen, das oftmals etwas unsicher wirkt, im richtigen Moment aber ihre Frau steht und mit ihrer einfühlsamen Art so manchen für sich gewinnt. Ihr Cousin Misha weiß genau, was er in der Zukunft machen möchte. Er möchte einer Geheimorganisation beitreten und dort einer der besten Messerschatten werden. Deshalb geht er nur mit auf die Reise, um Nelida beizustehen. Interesse an einer Drachenbindung hat er keines. Lauris ist ein kleiner Glückspilz und Lebemann. Was er sich wünscht, bekommt er auch. Seine Motivation ist es, Macht und Ruhm zu erlangen. Aus der Sicht dieser vier Jugendlichen wird die Geschichte erzählt und jeder der vier hat seine ganz eigene Persönlichkeit und ist so interessant, dass die Nebenfiguren dabei etwas blass bleiben, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich hatte auch kein Problem damit, dass die Geschichte aus so vielen Perspektiven erzählt wird, im Gegenteil, so bekommt man einen schönen Gesamtüberblick, was geschieht, denn im Grunde sind die Schicksale alle miteinander verbunden. Über die Drachen selbst erfährt man leider nicht so viel. Es gibt zwar verschiedene Arten, aber was diese ausmacht, wie sie aussehen und wie sie leben, das wird leider nicht erklärt. Ich hätte gerne noch mehr Informationen gehabt, um auch die Drachen besser verstehen zu können. Insgesamt erinnerte mich die Grundgeschichte etwas an „Drachenzähmen leicht gemacht“, aber je tiefer man in die Story eintaucht, desto mehr Unterschiede werden deutlich. Es hat mir wirklich große Freude bereitet, die Jugendlichen auf dieser gefährlichen Reise zu begleiten. Jeder erlebt sein eigenes Abenteuer und manche trifft das Schicksal besonders hart. Nicht für alle endet die Reise so, wie geplant und keiner von ihnen weiß, was sie erwartet, wenn sie zurück in Hjelsky sind.  Deshalb fiebere ich jetzt gemeinsam mit den Protagonisten dem zweiten Band entgegen.   Fazit Dieses Buch ist von Anfang an sehr spannend. Als Leser begleitet man eine Gruppe Jugendlicher auf einer gefährlichen Reise, die nicht für jeden erfolgreich endet, aber auf der jeder seine eigene Geschichte erlebt und mehr über sich, die Drachen und die Welt erfährt. Wer Drachen liebt, muss dieses Buch unbedingt lesen. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Almina Quill

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Inhalt
Die Stadt Hjelsky wird immer wieder von Drachen angegriffen. Einzig die Ältesten, die drachengebunden sind, haben diesen etwas entgegen zu setzen. Doch in Hjelsky gibt es zu wenige Drachengebundene, deswegen sendet der Rat eine Gruppe Jugendliche aus, die sich an einen Drachen binden sollen.
Einige von ihnen gehen freiwillig, um Ruhm und Ehre zu gewinnen, andere  um ihre Familienmitglieder zu schützen. Von den vierzehn ausgesandten Jugendlichen können jedoch nur sieben drachengebunden zurückkehren. Doch was geschieht mit den anderen und was steckt wirklich hinter den Drachenangriffen?

 

Meine Meinung
Das Buch beginnt sofort sehr spannend. Wir begleiten Dusan, einen der Protagonisten bei einer Prüfung. Während dieser soll sich entscheiden, welche Ausbildung die Jugendlichen von Hjelsky erlernen dürfen. Dusan ist einer der Ersten, der die Prüfung besteht, doch statt einer erfolgversprechenden Ausbildung, wird er ausgesandt, um sich an einen Drachen zu binden. Seit eines dieser Geschöpfe jedoch seinen Vater getötet hat, ist der junge Mann alles andere als gut auf Drachen zu sprechen. Außerdem muss er sich um seine kleine Schwester kümmern, die außer ihm niemanden mehr hat.
Mich hat der Anfang gleich gefangen genommen und ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Die Sache mit den Drachen fand ich sehr spannend. Zum einen sind sie Feinde, die die Stadt angreifen, zum anderen können Menschen sich an sie binden und so mit ihnen gemeinsam kämpfen. Ich war sehr neugierig darauf, was wir im Laufe der Geschichte noch von den Drachen erfahren und welche Rolle sie wirklich spielen, denn irgendwie werden in diesem ersten Band nur Andeutungen gemacht und wir erfahren als Leser nicht wirklich, was es mit diesen Geschöpfen auf sich hat. Das jedoch machte mich noch neugieriger.
Neben Dusan spielen noch weitere Jugendliche eine wichtige Rolle: Da ist z.B. Nelida, ein junges Mädchen, das oftmals etwas unsicher wirkt, im richtigen Moment aber ihre Frau steht und mit ihrer einfühlsamen Art so manchen für sich gewinnt. Ihr Cousin Misha weiß genau, was er in der Zukunft machen möchte. Er möchte einer Geheimorganisation beitreten und dort einer der besten Messerschatten werden. Deshalb geht er nur mit auf die Reise, um Nelida beizustehen. Interesse an einer Drachenbindung hat er keines.
Lauris ist ein kleiner Glückspilz und Lebemann. Was er sich wünscht, bekommt er auch. Seine Motivation ist es, Macht und Ruhm zu erlangen.
Aus der Sicht dieser vier Jugendlichen wird die Geschichte erzählt und jeder der vier hat seine ganz eigene Persönlichkeit und ist so interessant, dass die Nebenfiguren dabei etwas blass bleiben, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich hatte auch kein Problem damit, dass die Geschichte aus so vielen Perspektiven erzählt wird, im Gegenteil, so bekommt man einen schönen Gesamtüberblick, was geschieht, denn im Grunde sind die Schicksale alle miteinander verbunden.
Über die Drachen selbst erfährt man leider nicht so viel. Es gibt zwar verschiedene Arten, aber was diese ausmacht, wie sie aussehen und wie sie leben, das wird leider nicht erklärt. Ich hätte gerne noch mehr Informationen gehabt, um auch die Drachen besser verstehen zu können. Insgesamt erinnerte mich die Grundgeschichte etwas an „Drachenzähmen leicht gemacht“, aber je tiefer man in die Story eintaucht, desto mehr Unterschiede werden deutlich.
Es hat mir wirklich große Freude bereitet, die Jugendlichen auf dieser gefährlichen Reise zu begleiten. Jeder erlebt sein eigenes Abenteuer und manche trifft das Schicksal besonders hart. Nicht für alle endet die Reise so, wie geplant und keiner von ihnen weiß, was sie erwartet, wenn sie zurück in Hjelsky sind.  Deshalb fiebere ich jetzt gemeinsam mit den Protagonisten dem zweiten Band entgegen.

 

Fazit
Dieses Buch ist von Anfang an sehr spannend. Als Leser begleitet man eine Gruppe Jugendlicher auf einer gefährlichen Reise, die nicht für jeden erfolgreich endet, aber auf der jeder seine eigene Geschichte erlebt und mehr über sich, die Drachen und die Welt erfährt. Wer Drachen liebt, muss dieses Buch unbedingt lesen.

Foto: ©Monika Schulze

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Wie Träume im Sommerwind https://suechtignachbuechern.de/2022/05/wie-traeume-im-sommerwind/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/wie-traeume-im-sommerwind/#respond Mon, 02 May 2022 07:01:22 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5653     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Der Rosenhof auf Usedom ist die Heimat von Emilia und Clara. Doch während Clara sich schon immer für Blumen begeistern konnte, hat die Enge ihrer Heimat Emilia dazu gebracht, nach Paris zu gehen. Als Clara jedoch einen schweren Autounfall hat, bittet sie ausgerechnet Emilia darum, sich um ihre beiden Kinder zu kümmern. Die junge Frau ist mit der Aufgabe total überfordert, hat sie doch nicht einmal ihr eigenes Leben im Griff. Noch dazu muss sie dann auch noch erfahren, dass der Rosenhof ihrer Eltern kurz vor der Pleite steht. Clara wollte sich auf den Weg nach England machen, um dort eine Lösung zu finden. Kurzerhand übernimmt Emilia diese Reise und macht sich gemeinsam mit ihrer Nichte Lizzy und ihrem Jugendschwarm Josh auf die Suche nach einer verschwundenen Rose und kommt dabei ihrer Schwester näher, als sie es je zuvor war … .   Meine Meinung Katharina Herzogs Bücher sind für mich ein absolutes Muss und auch dieses Buch hat mich ab der ersten Seite verzaubert. Den Prolog erleben wir im Jahr 1999. Emilia und Clara sind Kinder und ich habe sofort gemerkt, wie unterschiedlich die beiden Mädchen sind und dass die Begegnung mit ihren neuen Nachbarn eine Schlüsselszene in der Geschichte ist. Danach springen wir 20 Jahre weiter. Emilia ist inzwischen erwachsen und lebt in Paris. Dort wollte sie eine Ausbildung als Parfümeurin machen, doch leider hat das alles nicht so geklappt, wie sie sich das gewünscht hat und irgendwie hat sie seitdem ein wenig den Boden unter den Füßen verloren. Schlimmer wird das noch, als sie erfährt, dass ihre Schwester Clara einen Autounfall hatte und im Koma liegt. Ohne nachzudenken kehrt Emilia nach Hause zurück, um ihrer Familie beizustehen. Es hat mich sehr fasziniert, wie unterschiedlich die beiden Schwestern sind. Das hat mich direkt an meine Schwester und mich erinnert. Deshalb fand ich es auch toll, dass die Geschichte sowohl aus Sicht von Emilia, als auch die Vergangenheit von Clara erzählt wurde. So lernt man beide Schwestern besser kennen und erlebt mit, was in Emilia, aber auch in Clara vorgeht bzw. vorging. Dabei waren mir beide Frauen sehr sympathisch. Jede versucht ihren eigenen Weg zu gehen. Während Emilia sich jedoch vor allem auf sich selbst konzentriert, kümmert sich Clara um ihre Familie und den Hof, der seit Generationen in Familienbesitz ist. Doch als Clara den Unfall hat, ändert sich das Leben von Emilia von Grund auf. Jetzt muss sie auch Verantwortung übernehmen und kann sich nicht mehr in ihr Schneckenhaus zurückziehen. Es gefiel mir sehr gut, wie Emilia an dieser Verantwortung wächst und gleichzeitig etwas über sich selbst erfährt. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit habe ich sehr gerne gelesen. Es ist wie ein Puzzle. Mit jedem Kapitel erfährt man mehr über das Leben von Clara, wie sie ihre Liebe zu Rosen entdeckt und den Mann ihres Lebens kennengelernt hat. Besonders spannend fand ich, was danach passiert ist und wieso Clara schließlich alleine auf dem Hof ihrer Eltern eine Ausbildung angefangen hat. Ich habe das Buch geradezu verschlungen, um endlich Claras ganze Geschichte zu erfahren und ich muss sagen, diese hat mich echt begeistert. Sie ist so schön, aber gleichzeitig auch so tragisch. Das hat mich wirklich sehr berührt. Aber auch die Gegenwart hält einiges für uns Leser bereit. Emilia ist nämlich fast ihr ganzes Leben lang in Josh, den besten Freund von Clara verliebt und jetzt, wo sie ihn so häufig trifft, kommen die Gefühle wieder hoch. Mir gefiel es sehr gut, wie die beiden miteinander umgehen. Man merkt sofort, dass sie etwas füreinander empfinden, sich aber selbst im Weg stehen. Das sorgt natürlich für ein wenig Chaos und Drama, aber es hält sich sehr in Grenzen, so dass es nicht anfing, mich zu nerven. Im Gegenteil, ich konnte die Liebesgeschichte richtig genießen. Überhaupt war das Buch für mich trotz Claras Unfall ein richtiges Wohlfühlbuch. Allein die Liebe zu den Blumen und die Arbeit in den Gärten haben eine schöne Atmosphäre gezaubert, in die man sich als Leser fallen lassen konnte. Ich genoss die Zeit auf Usedom und in England und habe die Protagonisten gerne auf ihrer Reise begleitet, die am Ende auch eine Reise zu sich selbst war.   Fazit „Wie Träume im Sommerwind“ ist wieder so eine schöne Wohlfühlgeschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Ständig hatte ich beim Lesen den Duft von Rosen in der Nase, habe mitgefiebert und mitgehofft und die Protagonisten auf ihrer Reise, die schließlich auch eine Reise zu sich selbst war begleitet. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Rowohlt Verlag

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*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
Der Rosenhof auf Usedom ist die Heimat von Emilia und Clara. Doch während Clara sich schon immer für Blumen begeistern konnte, hat die Enge ihrer Heimat Emilia dazu gebracht, nach Paris zu gehen.
Als Clara jedoch einen schweren Autounfall hat, bittet sie ausgerechnet Emilia darum, sich um ihre beiden Kinder zu kümmern. Die junge Frau ist mit der Aufgabe total überfordert, hat sie doch nicht einmal ihr eigenes Leben im Griff. Noch dazu muss sie dann auch noch erfahren, dass der Rosenhof ihrer Eltern kurz vor der Pleite steht.
Clara wollte sich auf den Weg nach England machen, um dort eine Lösung zu finden. Kurzerhand übernimmt Emilia diese Reise und macht sich gemeinsam mit ihrer Nichte Lizzy und ihrem Jugendschwarm Josh auf die Suche nach einer verschwundenen Rose und kommt dabei ihrer Schwester näher, als sie es je zuvor war … .

 

Meine Meinung
Katharina Herzogs Bücher sind für mich ein absolutes Muss und auch dieses Buch hat mich ab der ersten Seite verzaubert.
Den Prolog erleben wir im Jahr 1999. Emilia und Clara sind Kinder und ich habe sofort gemerkt, wie unterschiedlich die beiden Mädchen sind und dass die Begegnung mit ihren neuen Nachbarn eine Schlüsselszene in der Geschichte ist.
Danach springen wir 20 Jahre weiter. Emilia ist inzwischen erwachsen und lebt in Paris. Dort wollte sie eine Ausbildung als Parfümeurin machen, doch leider hat das alles nicht so geklappt, wie sie sich das gewünscht hat und irgendwie hat sie seitdem ein wenig den Boden unter den Füßen verloren. Schlimmer wird das noch, als sie erfährt, dass ihre Schwester Clara einen Autounfall hatte und im Koma liegt. Ohne nachzudenken kehrt Emilia nach Hause zurück, um ihrer Familie beizustehen.
Es hat mich sehr fasziniert, wie unterschiedlich die beiden Schwestern sind. Das hat mich direkt an meine Schwester und mich erinnert. Deshalb fand ich es auch toll, dass die Geschichte sowohl aus Sicht von Emilia, als auch die Vergangenheit von Clara erzählt wurde. So lernt man beide Schwestern besser kennen und erlebt mit, was in Emilia, aber auch in Clara vorgeht bzw. vorging. Dabei waren mir beide Frauen sehr sympathisch. Jede versucht ihren eigenen Weg zu gehen. Während Emilia sich jedoch vor allem auf sich selbst konzentriert, kümmert sich Clara um ihre Familie und den Hof, der seit Generationen in Familienbesitz ist. Doch als Clara den Unfall hat, ändert sich das Leben von Emilia von Grund auf. Jetzt muss sie auch Verantwortung übernehmen und kann sich nicht mehr in ihr Schneckenhaus zurückziehen. Es gefiel mir sehr gut, wie Emilia an dieser Verantwortung wächst und gleichzeitig etwas über sich selbst erfährt.
Auch die Rückblicke in die Vergangenheit habe ich sehr gerne gelesen. Es ist wie ein Puzzle. Mit jedem Kapitel erfährt man mehr über das Leben von Clara, wie sie ihre Liebe zu Rosen entdeckt und den Mann ihres Lebens kennengelernt hat. Besonders spannend fand ich, was danach passiert ist und wieso Clara schließlich alleine auf dem Hof ihrer Eltern eine Ausbildung angefangen hat. Ich habe das Buch geradezu verschlungen, um endlich Claras ganze Geschichte zu erfahren und ich muss sagen, diese hat mich echt begeistert. Sie ist so schön, aber gleichzeitig auch so tragisch. Das hat mich wirklich sehr berührt.
Aber auch die Gegenwart hält einiges für uns Leser bereit. Emilia ist nämlich fast ihr ganzes Leben lang in Josh, den besten Freund von Clara verliebt und jetzt, wo sie ihn so häufig trifft, kommen die Gefühle wieder hoch. Mir gefiel es sehr gut, wie die beiden miteinander umgehen. Man merkt sofort, dass sie etwas füreinander empfinden, sich aber selbst im Weg stehen. Das sorgt natürlich für ein wenig Chaos und Drama, aber es hält sich sehr in Grenzen, so dass es nicht anfing, mich zu nerven. Im Gegenteil, ich konnte die Liebesgeschichte richtig genießen.
Überhaupt war das Buch für mich trotz Claras Unfall ein richtiges Wohlfühlbuch. Allein die Liebe zu den Blumen und die Arbeit in den Gärten haben eine schöne Atmosphäre gezaubert, in die man sich als Leser fallen lassen konnte. Ich genoss die Zeit auf Usedom und in England und habe die Protagonisten gerne auf ihrer Reise begleitet, die am Ende auch eine Reise zu sich selbst war.

 

Fazit
„Wie Träume im Sommerwind“ ist wieder so eine schöne Wohlfühlgeschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Ständig hatte ich beim Lesen den Duft von Rosen in der Nase, habe mitgefiebert und mitgehofft und die Protagonisten auf ihrer Reise, die schließlich auch eine Reise zu sich selbst war begleitet.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Rowohlt Verlag

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Dein Flüstern im Meereswind https://suechtignachbuechern.de/2022/05/dein-fluestern-im-meereswind/ https://suechtignachbuechern.de/2022/05/dein-fluestern-im-meereswind/#respond Mon, 02 May 2022 06:44:14 +0000 https://suechtignachbuechern.de/?p=5650     *Werbung / Rezensionsexemplar   Inhalt Caro hat immer schon von einem eigenen Buchladen geträumt, aber erst der Tod ihres Vaters hat ihr die Möglichkeit gegeben, diesen Traum zu verwirklichen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Marie zieht sie nach Hiddensee und eröffnet dort das „Traumschlösschen“, halb Bücher-, halb Blumenladen. Ihre Mutter ist jedoch gar nicht begeistert davon, dass ihre Anwaltstochter plötzlich zur Verkäuferin wird. Auch der Umstand, dass sie immer noch Single ist, lässt sie glauben, dass Caro ihr Leben alles andere als im Griff hat. Um endlich einmal Ruhe vor den ständigen Nörgeleien ihrer Mutter zu haben, erfindet die junge Frau kurzerhand einen Verlobten. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass sie daraufhin gleich Besuch bekommen würde. Jetzt muss dringend ein Verlobter her. Zum Glück spielt ihr das Schicksal den Meteorologen Hannes zu. Doch was als Spiel beginnt wird immer mehr zu ernsten Gefühlen … .   Meine Meinung Zu Beginn des Buches treffen wir auf Caro und Marie, die gerade in ihrem Laden dem „Traumschlösschen“ stehen. Marie will demnächst heiraten und ist deswegen sehr aufgeregt. Caro dagegen ist Single, aber endlich glücklich mit ihrem Leben. Nachdem sie jahrelang die Wünsche ihrer Eltern erfüllt hat, ist schließlich doch noch ihr Traum von einem eigenen Buchladen wahr geworden. Doch ihre Mutter ist alles andere als zufrieden mit dem Werdegang ihrer Tochter und lässt deswegen keine Gelegenheit aus, Caro zu kritisieren. Mir tat Caro wirklich leid, denn man merkt auf jeder Seite, dass sie so froh ist, endlich das Leben leben zu können, das sie möchte. Wäre da nicht die ständige Nörgelei ihrer Mutter, könnte sie wirklich glücklich sein. Sie wünscht sich eigentlich nur, dass ihre Mutter sie so akzeptiert, wie sie ist und sich für ihr neues Leben auf Hiddensee interessiert. Ehrlich gesagt hat mich die Mutter von Caro wirklich genervt, aber ich denke, das ist in der Geschichte so gewollt. Sehr schön dagegen fand ich die Freundschaft zwischen Marie und Caro. Sie teilen sich nicht nur das Traumschlösschen, sondern stehen füreinander ein und sind jederzeit füreinander da und unterstützen sich gegenseitig. Eine solche beste Freundin ist wirklich Gold wert und unbezahlbar. Jede Frau könnte so eine Freundin an ihrer Seite brauchen. Doch neben Marie und Caro gibt es noch einige sehr liebenswerte Charaktere in der Geschichte. Da ist z.B. Maries Verlobter Ole, Oma Gertrude oder die Inselschamanin Irmgard. Diese ist für mich tatsächlich etwas zu verrückt und die Zufälle etwas zu viel, aber sie bringt auf jeden Fall eine schöne Portion Humor in die Geschichte. Hannes konnte ich anfangs nicht so recht einschätzen. Er war mir zu Beginn etwas zu „maulfaul“, aber als er schließlich Caros Verlobten spielt, lernt man ihn besser kennen und da wurde er mir immer sympathischer. Er füllt seine Rolle richtig aus und steht Caro in so mancher prekären Situation bei, obwohl er das nicht gemusst hätte. Damit hat er sich nach und nach in mein Herz geschlichen und ich konnte verstehen, dass sich auch Caro langsam in ihn verliebt hat. Mir gefiel die Liebesgeschichte wirklich gut. Obwohl sie unfreiwillig einige Stufen überspringen, bekommen sie genug Zeit, um sich besser kennenzulernen, was ich sehr schön fand. Die beiden passen einfach zu perfekt zusammen. Aber auch die Geschichte von Caro und ihrer Mutter nimmt eine unerwartete Wendung und die junge Frau erfährt, warum ihre Mama nie mit ihrem Leben zufrieden war. Manchmal muss man eben ein paar Schritte in den Schuhen des anderen gehen, um diesen besser verstehen zu können. Und genau das passiert in dieser Geschichte und dann können die beiden auch endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen und gemeinsam in die Zukunft schauen. In diesem Buch geht es also nicht nur um die große Liebe, sondern auch um die Mutter-Tochter-Beziehung, um Vergebung, um Freundschaft, um Zusammenhalt und darum, seine Träume zu leben.   Fazit Dieses Buch steht ganz im Motto: Träume nicht dein Leben – lebe Deine Träume. Und genau das versucht Caro, in dem sie mit ihrer Freundin auf Hiddensee das Traumschlösschen eröffnet. Ich war tatsächlich ziemlich neidisch auf die junge Frau, denn so ein Bücherladen an einem Urlaubsort, das klingt wirklich traumhaft. Doch neben dem schönen Setting bietet das Buch noch einiges mehr: Eine tolle Prise Humor, jede Menge Emotionen und einzigartige Figuren. Ein richtiges Wohlfühlbuch für schöne Lesestunden. Foto: ©Monika Schulze Coverrechte: Heyne Verlag

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*Werbung / Rezensionsexemplar

 

Inhalt
Caro hat immer schon von einem eigenen Buchladen geträumt, aber erst der Tod ihres Vaters hat ihr die Möglichkeit gegeben, diesen Traum zu verwirklichen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Marie zieht sie nach Hiddensee und eröffnet dort das „Traumschlösschen“, halb Bücher-, halb Blumenladen.
Ihre Mutter ist jedoch gar nicht begeistert davon, dass ihre Anwaltstochter plötzlich zur Verkäuferin wird. Auch der Umstand, dass sie immer noch Single ist, lässt sie glauben, dass Caro ihr Leben alles andere als im Griff hat.
Um endlich einmal Ruhe vor den ständigen Nörgeleien ihrer Mutter zu haben, erfindet die junge Frau kurzerhand einen Verlobten. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass sie daraufhin gleich Besuch bekommen würde. Jetzt muss dringend ein Verlobter her. Zum Glück spielt ihr das Schicksal den Meteorologen Hannes zu. Doch was als Spiel beginnt wird immer mehr zu ernsten Gefühlen … .

 

Meine Meinung
Zu Beginn des Buches treffen wir auf Caro und Marie, die gerade in ihrem Laden dem „Traumschlösschen“ stehen. Marie will demnächst heiraten und ist deswegen sehr aufgeregt. Caro dagegen ist Single, aber endlich glücklich mit ihrem Leben. Nachdem sie jahrelang die Wünsche ihrer Eltern erfüllt hat, ist schließlich doch noch ihr Traum von einem eigenen Buchladen wahr geworden. Doch ihre Mutter ist alles andere als zufrieden mit dem Werdegang ihrer Tochter und lässt deswegen keine Gelegenheit aus, Caro zu kritisieren. Mir tat Caro wirklich leid, denn man merkt auf jeder Seite, dass sie so froh ist, endlich das Leben leben zu können, das sie möchte. Wäre da nicht die ständige Nörgelei ihrer Mutter, könnte sie wirklich glücklich sein. Sie wünscht sich eigentlich nur, dass ihre Mutter sie so akzeptiert, wie sie ist und sich für ihr neues Leben auf Hiddensee interessiert. Ehrlich gesagt hat mich die Mutter von Caro wirklich genervt, aber ich denke, das ist in der Geschichte so gewollt.
Sehr schön dagegen fand ich die Freundschaft zwischen Marie und Caro. Sie teilen sich nicht nur das Traumschlösschen, sondern stehen füreinander ein und sind jederzeit füreinander da und unterstützen sich gegenseitig. Eine solche beste Freundin ist wirklich Gold wert und unbezahlbar. Jede Frau könnte so eine Freundin an ihrer Seite brauchen.
Doch neben Marie und Caro gibt es noch einige sehr liebenswerte Charaktere in der Geschichte. Da ist z.B. Maries Verlobter Ole, Oma Gertrude oder die Inselschamanin Irmgard. Diese ist für mich tatsächlich etwas zu verrückt und die Zufälle etwas zu viel, aber sie bringt auf jeden Fall eine schöne Portion Humor in die Geschichte.
Hannes konnte ich anfangs nicht so recht einschätzen. Er war mir zu Beginn etwas zu „maulfaul“, aber als er schließlich Caros Verlobten spielt, lernt man ihn besser kennen und da wurde er mir immer sympathischer. Er füllt seine Rolle richtig aus und steht Caro in so mancher prekären Situation bei, obwohl er das nicht gemusst hätte. Damit hat er sich nach und nach in mein Herz geschlichen und ich konnte verstehen, dass sich auch Caro langsam in ihn verliebt hat. Mir gefiel die Liebesgeschichte wirklich gut. Obwohl sie unfreiwillig einige Stufen überspringen, bekommen sie genug Zeit, um sich besser kennenzulernen, was ich sehr schön fand. Die beiden passen einfach zu perfekt zusammen.
Aber auch die Geschichte von Caro und ihrer Mutter nimmt eine unerwartete Wendung und die junge Frau erfährt, warum ihre Mama nie mit ihrem Leben zufrieden war. Manchmal muss man eben ein paar Schritte in den Schuhen des anderen gehen, um diesen besser verstehen zu können. Und genau das passiert in dieser Geschichte und dann können die beiden auch endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen und gemeinsam in die Zukunft schauen.
In diesem Buch geht es also nicht nur um die große Liebe, sondern auch um die Mutter-Tochter-Beziehung, um Vergebung, um Freundschaft, um Zusammenhalt und darum, seine Träume zu leben.

 

Fazit
Dieses Buch steht ganz im Motto: Träume nicht dein Leben – lebe Deine Träume. Und genau das versucht Caro, in dem sie mit ihrer Freundin auf Hiddensee das Traumschlösschen eröffnet. Ich war tatsächlich ziemlich neidisch auf die junge Frau, denn so ein Bücherladen an einem Urlaubsort, das klingt wirklich traumhaft. Doch neben dem schönen Setting bietet das Buch noch einiges mehr: Eine tolle Prise Humor, jede Menge Emotionen und einzigartige Figuren. Ein richtiges Wohlfühlbuch für schöne Lesestunden.

Foto: ©Monika Schulze

Coverrechte: Heyne Verlag

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