Autorenvorstellung,  Blogtour

Autorenvorstellung: Vinachia Burke

Ich darf euch heute im Rahmen der Blogtour zu “Rauer Glanz I – Die Schatten der Vorgänger” von Vinachia Burke die Autorin etwas vorstellen.

 

Steckbrief

Pseudonym:
Vinachia Burke

 

Woher kommt das Pseudonym:
Vinachia stammt aus dem Jahre 2012 – so lange lagen meine letzten kreativen Versuche zurück. Damals war ich gerade begeistert für die Renaissance und habe alle Werke von Machiavelli verschlungen. Der Name ist eine Zusammensetzung aus »da  VINci« und »MACHIAvelli«.
Burke ist der Familienname meiner Großeltern. Ich habe ihn meinem eigentlichen Familiennamen vorgezogen, weil er kürzer, eingängiger und für den englischen Sprachraum geeigneter ist.

 

Erste Veröffentlichung:
Rauer Glanz Band I – Die Schatten der Vorgänger

 

Wichtigste Nascherei während des Schreibens:
Matcha Tee mit Sojamilch und Zimt

 

Bist Du ein Plotter oder ein Pantser:
Eher der Plotter als der Pantser, wobei ich mich nicht streng daran halte. Ich arbeite wichtige Kernevents in der Story heraus und bestimmte Erlebnisse oder persönliche Charakterentwicklungen, die die Protagonisten durchstehen müssen. Dazwischen lasse ich aber genügend Puffer für sonstige Ideen, manchmal werfen diese auch meinen bisherigen Plot über den Haufen und bringen mich auf eine neue Struktur.

 

Dein Vorbild:
Beim Schreiben ist es eindeutig Joe Abercrombie. Sonst grundsätzlich jeder Mensch, der es aus eigener Kraft geschafft hat, sich als Künstler o.Ä. das Leben seiner Wünsche aufzubauen. z.B. Gabriella Rosie, Gala Darling, Emilie Autumn, Colin Beddell, Elizabeth Gilbert…

 

Hilfreichster Ratschlag, den Du jemals bekommen hast:
Es gibt immer von allem genug und was du gibst, kommt doppelt und dreifach zurück.

 

Hobbies und Leidenschaften neben dem Schreiben:
Malen, mein Leben lang habe ich gedacht ich kann nicht malen und habe bedauert, dass ich meine Visionen niemandem zeigen kann. Erst seit wenigen Monaten habe ich mich daran gewagt und mittlerweile sieht es ganz passabel aus, auch wenn ich noch viel zu lernen habe. (Meine wichtigste Lektion: Glaube nicht alles, was du dir über dich erzählst!) Aber ich liebe auch Tanzen / Sport, damit ich mal vom Schreibtisch wegkomme.

 

3 Worte, die Dich als Autorin beschreiben:
Entschieden, Einsiedler, Leidenschaftlich

 

Doch wer könnte die Autorin besser vorstellen, als ihre Figuren? Deshalb habe ich sie gebeten, mir ein paar Worte zu Vinachia Burke zu schreiben:

 

 

 

 

 

 

 

 

»Vinachia ist super! Ich war ganz erstaunt darüber, dass sie mich und Mo in die Geschichte mit aufnehmen wollte! Während des Prozesses haben wir viel miteinander geredet und sie hat mir aufmerksam zugehört. Es fällt ihr leicht zu verstehen, was ich will brauche und will, noch bevor ich es so richtig weiß. Dadurch schliff sie mich durch die eine oder andere … unschöne …  Situation. Leider wollte sie neben der Arbeit nicht viel von mir wissen. Einladungen zum Trinken schlägt sie in der Regel aus und abgesehen von ihren Tarotkarten kann sie kein vernünftiges Kartenspiel. Ich frag mich, ob an dieser Wahrsagerei was dran ist? Aber wann immer ich etwas auf dem Herzen habe, gehe ich zuerst zu ihr. Sie hört sich alles an, ohne jemanden zu verurteilen.«

 

 

 

 

 

 

 

»Sie findet mindestens genauso viel Freude an Notizbüchern, wie ich. Der Lyrik ist sie nicht vollkommen abgeneigt, doch häufig sind ihre Worte unzulänglich im Ausdruck. Ich sehe da allerdings Potenzial, das sie weiter ausbauen könnte. Ihrer Handschrift hat sie immer größte Aufmerksamkeit gewidmet, so wie ich, doch von klassischer Schönschrift kann da nicht die Rede sein. Sie schreibt eigenwillig und obwohl sie einige der teuersten Schreibgeräte der Welt besitzt, nutzt sie fast immer nur diesen nachfüllbaren Gelschreiber aus Japan. Wir haben allerdings beide einen Hang zum dramatischen in unseren Werken … «

 

 

 

 

 

 

 

 

»Ich würde behaupten Vinachia und ich, wir waren einmal fast die gleiche Person. Da kann man mal sehen, wie sich Menschen verändern. Sie wollte immer alles über jeden wissen und hat gleichzeitig versucht, jeden von sich selbst fernzuhalten. Viele Jahre hat sie Dämonen ihrer Vergangenheit bekämpft und musste sich weitestehend auf sich gestellt durch die Welt schlagen. Äußerlich sah ihr Leben nach einem Erfolg aus, aber die Wahrheit war: Sie hatte sich nur verstellt, um wie alle anderen zu sein. Irgendwann hat sie das nicht mehr ausgehalten. Ich hätte ihr gleich gesagt, dass das nichts wird, doch ihre Angst war damals noch zu groß.«

 

 

 

 

 

 

 

»Zeit ist eine Ware, von der Vinachia nie genug haben kann. Für gewöhnlich weiß sie sehr genau, wie viel Zeit sie worin investiert und nimmt gnadenlose Anpassungen vor, sollte das nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Früher war sie auch penibel Pünktlich, diese Fähigkeit hat allerdings in neuester Zeit nachgelassen. Manchmal beneide ich sie, weil sie sich nur selten gesellschaftlichem Druck oder Konventionen beugt, die ihr missfallen und weil sie einen Weg gefunden hat, aus ihrer gedanklichen Folter zu entkommen. Sie ist extrem reflektiert, ohne dass ihre Ängste sie noch vom Handeln abhalten.«

 

 

 

 

 

 

 

 

»Hahahaha! Es gibt nur drei Positionen von Macht: Gott sein, König sein oder Autor sein. Ich persönlich bevorzuge den Glanz und die Gloria des königlichen, ohne Pflichten versteht sich. Als Autor ist das nur wenigen vergönnt und auch Vinachia gehört nicht dazu. Ich erwarte da auch keinen guten Ausgang, doch zumindest meine Geschichte verdient ein ordentliches Ende! Wir sind beide die größten Dickköpfe und tuen nichts, was uns nicht gefällt. Das führt gelegentlich zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen uns. Doch sind wir uns einig, laufen wir beide zur Höchstform auf. Unsere liebste Betätigung ist es, mit den Erwartungen des Lesers zu spielen … und ich achte natürlich immer darauf, dass Vinachia meine dramatischen Auftritte besonders gut ausgeleuchtet präsentiert.«

 

 

 

 

 

 

 

 

»Vinachia ist lange Zeit ähnlich allein gewesen, wie ich. Doch mittlerweile hat sich das geändert und sie hat so viele Menschen kennengelernt, die unglaublich wundervoll zu ihr sind. So wundervoll, dass auch sie keine Angst zu haben braucht, wenn sie ihre Nöte und Schwächen präsentiert. Es fällt ihr schwer auf andere Zuzugehen und um etwas zu bitten. Am liebsten würde sie alles allein machen. Erst die Arbeit an dem Buch hat ihr gezeigt, dass nicht alles allein funktioniert. Verbündete sind wichtig. Allem voran ihr Partner, der bei allem an ihrer Seite steht.«

 

So, ich hoffe, jetzt habt ihr einen guten Einblick in das Leben und den Schreiballtag von Vinachia Burke bekommen und konntet auch die Autorin ein bisschen besser kennenlernen.

Autorenfoto: Vinachia Burke

Protagonisten-Illustrationen: gezeichnet von Vinachia Burke

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