Protagonisteninterview

Protagonisteninterview: The Blinds

Sicher gehört ihr auch zu den Zuschauern, die ganz gespannt “The Blinds” verfolgen. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich heute Riley und Duke live hier bei mir auf dem Blog zu Besuch habe und ihnen ein Loch in den Bauch fragen darf.

 

Hallo Riley, hallo Duke, schön, dass ihr euch Zeit für mich genommen habt. Ich bin mir sicher, momentan habt ihr sehr viel um die Ohren. Da freu ich mich, dass ich euch auch noch ein paar Fragen stellen darf.

 

Duke: Das ist doch selbstverständlich. Wir müssen dir danken.

 

Riley, was hat Dich dazu bewogen, Dich für “The Blinds” zu bewerben?

 

Riley: Ich habe schon als kleines Kind vom Zentrum geträumt. Und die Blinds habe ich seit der ersten Staffel verfolgt. Es fühlte sich einfach richtig an, jetzt an den Blinds teilzunehmen. Ich hatte Angst, aber ich habe einfach gedacht, wenn ich es nicht versuche, habe ich gleich verloren.

 

Das ist die richtige Einstellung. Und dann wählt dich ausgerechnet Duke Donovan aus. Der Coach, den sich jede Kandidatin heimlich gewünscht hat. Hättest Du damit je gerechnet?

 

 Riley: Nein. Überhaupt nicht. Wer hätte das schon in meiner damaligen Situation?

 

Duke, klär uns doch bitte auf: Wieso ausgerechnet Riley?

 

Duke: Das ist eine gute Frage, Monika. Vielleicht habe ich die Herausforderung gesucht. Vielleicht habe ich aber auch einfach ihr Potenzial erkannt. Die Blinds sind außergewöhnlich, und die Siegerin muss das auch sein. Diese Außergewöhnlichkeit habe ich in Riley gesehen.

 

Außergewöhnlich war ihr Auftritt in der Tat. Mit ihrem Flötenspiel hat sie ja nicht nur dich, sondern auch so manchen Zuschauer verzaubert. Aber in den Blinds geht es ja vor allem um Geheimnisse. Riley, wie sieht es aus? Bist Du geheimnisvoll? Und hast Du vielleicht für meine Leser ein kleines Geheimnis, das Du enthüllen kannst?

 

Riley: Ich denke, jeder kann geheimnisvoll sein. Also ja, ich trage mein Leben nicht auf der Zunge, es fällt mir schwer, über meine Vergangenheit zu sprechen oder jemandem zu vertrauen. Aber ein kleines Geheimnis habe ich tatsächlich für dich. Ich singe unglaublich gerne. Wenn ich es tue, habe ich das Gefühl, die Welt hört auf zu existieren. Es fühlt sich an, als könnte ich fliegen.

 

Bildrechte: Emma Marten
Oh, das klingt schön. Ich hoffe doch, wir hören dich in einer der nächsten Shows noch singen. Duke, Du hast die ersten Blinds gewonnen. Das heißt, auch Du bist ein Mensch voller Geheimnisse. Kannst Du uns denn sagen, was das Geheimnis Deines Erfolges ist?

 

Duke: Mein Geheimnis des Erfolgs? Ich bin ein aufmerksamer Beobachter, auch wenn man mir das nicht unbedingt zutraut. Ich sehe Chancen und Möglichkeiten, das zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe. Und ich gebe nicht auf, bis ich mein Ziel erreicht habe. Durchhaltevermögen und eine große Portion Trotz, nicht unbedingt das zu akzeptieren, was die Norm ist. Aber es hat sicher auch nicht geschadet, im Zentrum groß zu werden.

 

Dann denkst Du, Teilnehmer aus dem Zentrum haben es einfacher?

 

Duke: Nein, nicht unbedingt. Aber sie kennen das Spiel. Die meisten wissen, wie man mit Medienrummel umgeht, wie man sich präsentieren muss, um interessant zu wirken. Sie haben ganz andere Beziehungen und Kontakte. Natürlich zählt in erster Linie das Talent und die Faszination, die ein Kandidat ausstrahlt, aber das reicht meistens leider nicht aus.

 

Riley, was denkst Du? Du bist ja aus den Randbezirken. Tust Du Dich schwer mit dem Leben im Zentrum?

 

Riley: Ehrlich gesagt, ja. Allein die riesige Essensauswahl ist unglaublich, vor allem, wenn nur die Namen der Gerichte auf der Karte stehen oder es nicht mal eine Karte gibt. Und ohne Amely wäre ich aufgeschmissen – die Frisuren, die sie kreiert, und die wunderschönen Kleider, die sie aussucht. Aber das kann man alles lernen, denn das Leben im Zentrum ist ein wahrgewordener Traum.

 

Dann genießt Du es in vollen Zügen? Was ist denn das Beste am Leben im Zentrum und worauf könntest Du auch gut verzichten?

 

Riley: Eindeutig ja. Das Beste? Ganz klar die Dusche, aber es sind noch ein paar Dinge hinzugekommen. Das gute Essen, die Möglichkeit, abends etwas Kulturelles oder auch einfach Spaßiges zu unternehmen, wenn die Zeit dafür ist. Auf die Massen an Reportern könnte ich verzichten, auch wenn das vielleicht etwas gemein klingt. Aber vom Hotel treten die sich fast tot, nur um einen Schnappschuss zu erwischen, und wenn sie alle gleichzeitig ihre Fragen rufen, versteht man ja gar nichts. Also ist es vermutlich eher das Chaos oder die schiere Übermenge, die ihnen nun mal anhaftet. Würde das ganze geordneter ablaufen, hätte ich sicher nicht so ein Problem damit. Deswegen sind mir so Interviews im ruhigen Raum auch deutlich lieber.

 

Das klingt definitiv so, als würdest Du das Leben im Zentrum größtenteils genießen. Aber was meine Leser noch brennend interessiert: Wie ist denn die Zusammenarbeit mit Duke? Soll ich ihn für die Antwort vielleicht aus dem Raum schicken? *lacht*

 

Riley: Nein, schon gut *lächelt*. Wir haben unsere Meinungsverschiedenheiten. Es ist ein auf und ab, da wir beide ziemlich stur sind. Wir haben unsere Vorstellungen, wie wir heil durch die Blinds kommen wollen, und die sind etwas verschieden. Ich würde nicht sagen, dass wir schon bei der Traumbeziehung Talent-Coach angekommen sind, vielleicht erreichen wir die auch nie. Aber es funktioniert irgendwie. Er übernimmt nicht komplett das Ruder und lässt mich Entscheidungen treffen. Wir können uns aufeinander verlassen, und das finde ich das Wichtigste.

 

Duke, siehst Du das genauso?

 

Duke: Absolut. Anders funktioniert es auch gar nicht. Ich kann Riley eine Richtung vorgeben, aber gehen muss sie den Weg selbst.

 

Wie sieht denn dann euer geheimnisvoller Plan aus?

 

Duke: Gewinnen. Die Herzen der Menschen verzaubern. Mehr kann ich dir leider nicht verraten.

 

Bildrechte: Emma Marten
Verständlich. Falls Du gewinnst, Riley, was kommt dann nach den Blinds?

 

Riley: Ehrlich gesagt, habe ich nie groß darüber nachgedacht. Ich wollte schon immer das Meer sehen.

 

Das ist ein bescheidener, aber schöner Wunsch. Gibt es denn jemanden, mit dem Du diesen Ausflug gerne machen möchtest?

 

Riley: So viele Menschen kenne ich ja nicht. Also denke ich, würde ich Duke, Sasha und Amely mitnehmen, damit sie nach dem Stress der Blinds schön ausspannen können.

 

Das hört sich fast so an, als hättet ihr euch inzwischen sogar angefreundet … oder ist da vielleicht sogar mehr?

 

Riley: Ganz, ganz inoffiziell. Duke sieht ja schon echt gut aus. Und vielleicht schwirrt der ein odere andere Schmetterling in meinem Magen herum*zwinkert*

 

Oh wie schön! Duke, was sagst Du denn dazu?

 

Duke: Ich würde berichtigen, dass es eher tausend Schmetterlinge sind.

 

Das klingt nach einer wirklich schönen Lovestory. Na dann drück ich euch mal ganz fest die Daumen, dass es mit dem Sieg bei den Blinds und vielleicht auch mit einer gemeinsamen Zukunft klappt. Vielen Dank, dass ihr euch meinen Fragen gestellt habt und vielleicht treffen wir uns ja nochmal, wenn ihr es ins Finale geschafft habt. Viel Erfolg.

 

Duke: Sehr gerne. Und ich bin mir sehr sicher, dass wir uns wiedersehen werden *zwinkert*
Riley: Danke, Monika. Fürs Interview und das Daumendrücken.

Foto: © Monika Schulze
Coverrechte: Emma Marten

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